Keine Lust auf Schule

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Keine Lust auf Schule

Beitragvon Joka am 31.01.2008, 20:59

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Zuletzt geändert von Joka am 13.03.2008, 23:27, insgesamt 1-mal geändert.
Joka
 

Beitragvon kai am 31.01.2008, 21:08

Hallo Joka, ich glaube du brauchst keine Bedenken haben. Von Gerüchen kann man ja sowieso nicht krank werden (außer vielleicht Herpes vor ekel) und das das alte Gebäude Keime "abgesondert" hat kommt mir sehr unwahrscheinlich vor. Bei meiner Oma, die noch in so einem richtig alten Vorkreigszeithaus wohnt war ich oft im Keller gegangen, für eingemachtes und so, und es hat mir nie was gemacht. Und genau: die Keime brauchen was an ein paar Tagen zum wirken (außer Monsterkillerkeime aus SF-Film, aber mal ausschließen die). Mach dir nicht so viele Sorgen, man steckt einiges weg auch als Muko-Kind.
Viele Grüße, kai
kai
 

Beitragvon schurig am 01.02.2008, 10:07

Hallo Joka,

das ist wirklich ein bißchen schnell. Selbst ein Virus-Infekt dauert doch 1-2 Tage.
Irgend ein flüchtiger Stoff in der Luft, der die Atemwege reizt, das denke ich auch. Und dann schaukelt es sich durch Reizhusten hoch.

Und deshalb hat sie jetzt keine Lust auf die Schule?

Lisa freut sich schon total. Ist auch ein alter Kasten, vor dem ersten Weltkrieg gebaut. Aber ein Riesen-Sportplatz dran und nur 200 m von zuhause.

Gute Besserung
Michael
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Beitragvon Joka am 01.02.2008, 14:52

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Zuletzt geändert von Joka am 13.03.2008, 23:26, insgesamt 1-mal geändert.
Joka
 

Beitragvon schurig am 01.02.2008, 15:45

Hi,

Die Entscheidung, wieviel man erzählt, ist natürlich nicht so einfach.
Aber deine Schilderung klingt so, als ob du gerne mehr sagen würdest, um eine angemessene Unterstützung zu bekommen, das aber nicht wagst, weil die Sache nach hinten losgehen könnte.

Das ist wirklich schlimm.

Wir haben schon bei der Anmeldung eher dick aufgetragen (GdB, Pflegestufe, regelmäßige Medikamente erwähnt, Kontakt mit dem Jugendamt) und dann im persönlichen Gespräch berichtet, dass alles halb so wild ist. Ich glaube, da waren sie ziemlich erleichtert. Und das Jugendamt hat wie erwartet festgestellt, dass kein sonderpädagogischer Förderbedarf besteht.
Wenn es dann im Sommer konkret wird, können wir ganz gelassen die drei Punkte ansprechen, die uns wichtig sind: Kreon, viel Trinken, Händewaschen. Und dann mal sehen.

Bei uns sind Angaben zu Behinderungen und chronischen Krankheiten übrigens Pflicht. Die Schule hat ja auch eine Fürsorgepflicht.

Wenn du die Schule doch ganz gut zu kennen scheinst, gibt es nicht irgendeinen Lehrer, zu dem du Vertrauen hast? Oder Bekannte, deren ältere Kinder schon dort sind? Letzteres haben wir genutzt, viele größere Geschwister von Kindergartenfreunden sind schon dort.

Gruß
Michael
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Beitragvon Joka am 01.02.2008, 16:26

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Zuletzt geändert von Joka am 13.03.2008, 23:25, insgesamt 1-mal geändert.
Joka
 

Beitragvon leeni am 01.02.2008, 17:08

Hallo Joka!
Bei mir ist es schon einige Jährchen her, dass ich eingeschult wurde und eigene Kinder habe ich nicht, trotzdem würde ich gerne einen Beitrag leisten, wie meine Eltern es damals gehandhabt haben. Also auschließlich meine Klassenlehrerin, sowie der Sportlehrer wussten so grob über Mukoviszidose bescheid. Das reichte auch völlig aus. Meine Mitschüler wussten es eigentlich nicht, nur meine engsten Freundinnen in der Klasse wussten, dass ich Tabletten nehmen muss.
Ich habe im Grundschulalter auch meist mein Frühstück zu Hause gegessen, wo meine Eltern mir die Kreon hinstellen konnten. In der Schule reichte mir dann eine Milch und ein Riegel. Da war es kein Weltuntergang das ich die Kreon vielleicht mal vergessen habe. Natürlich ist das auch nicht gut, aber beim Mittag zu Hause habe ich dann ja gleich wieder welche genommen. In dem Alter hat man ja noch nicht so lange Unterricht.
Um Hygiene Maßnahmen haben wir uns ehrlich gesagt, damals nicht gesorgt, aber es gab an der Schule auch nichts auszusetzen. Ich kenne natürlich nicht den Zustand eurer Schule.
Vielleicht konnte ich ein wenig helfen!!
Lieben Gruß
leeni
 

Beitragvon schurig am 04.02.2008, 00:43

Hallo Leeni

heute sind es meistens verlässliche Halbtagsschulen, die von 8-14 Uhr gehen.
Danach haben die meisten Kinder --zumindest in Berlin-- einen Hortplatz bis 16.00 Uhr, MIttag wird in der Schule gegessen.

MIt der Hygiene, das ist wirklich eine Sache, wo man schwierig die unterschiedlichen Familien vergleichen kann. Es kommt einfach darauf an, WAS man für bedenklich hält. Man weiß es ja nicht.
Aber ohne ein einigermaßen sicheres Gefühl geht es nicht.

@Joka

Ja, Kreon, hihi. EIgentlich dachte ich, dass das bei unseren Kindern prima klappt. Aber jetzt am WE habe ich drauf geachtet: Wenn die Initiative, etwas zu essen, von ihnen selbst ausgeht, denken sie fast 100% dran. Wenn wir sagen, dass es jetzt Zeit ist, verlassen sie sich fast 100% auf uns.

Na mal sehen, wie es wird. Grundsätzlich bin ich schon optimistisch.

Gruß
Michael
schurig
 
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Beitragvon Joka am 05.02.2008, 23:00

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Joka
 


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