Ermäßigungen mit Schwerbehindertenausweis

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Ermäßigungen mit Schwerbehindertenausweis

Beitragvon Schlangenlady am 13.01.2007, 17:27

Hallo allerseits,

ich dachte ich schreibe mal ein paar "Einsparmöglichkeiten" auf, an die man vielleicht nicht zuallererst denkt.
Ermäßigungen ab 50 % Schwerbehinderung gibts z.B.:
-im Deutschen Theater in München (jede Karte zum halben Preis, als ADAC-Mitglied nur 10 % :) )
- bei den Musicals der Stage-Gruppe (hier nur ab 70 %)
- in manchen Kinos und Museen
- in Österreich sogar manchmal auf den Skipass
- auch im Ausland bei verschiedenen Eintrittsgeldern

Nachfragen kann sich also lohnen!

Uli,44
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Beitragvon AM am 15.01.2007, 07:12

Hallo, hier mal ne Frage. Bei meiner Tochter ( 14 Jahre) wurde ein Schwerbehinderten Ausweis gestellt. Ausser evtl. steuerliche Vorteile für uns und Fahrpreisermäßigungen,hat das doch keine Auswirkungen mehr? Muss ich auf bestimmte Sachen achten? Was kommt nach der Antragsstellung? Die besuchen uns doch etwa nicht! Oder rufen an? Irgendwie hab ich davor Panik, weiß nicht warum. Von den Ämtern hab ich Respekt, da sie doch sehr viel Ärger machen können!!!!!!
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Beitragvon Schlangenlady am 15.01.2007, 08:06

Auch hier kommt es, wie überall, auf den jeweiligen Sachbearbeiter an... Normalerweise fordert das Versorgungsamt nach Antragstellung von den angegebenen behandelnden Ärzten entsprechende Auskünfte an und entscheidet dann. Wenn eine Ablehnung erfolgt kann und sollte man Widerspruch einlegen, das "Schlimmste" was passieren kann ist, daß sie eben keinen erhält oder nicht über 50 %, was dann nicht viel nützt. Bei unter 50 % kann man allerdings ggf. einen sogenannten Gleichstellungsantrag stellen, aber jetzt würde ich erst mal einfach abwarten.

Uli,44
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Beitragvon AM am 15.01.2007, 08:37

Guten Morgen,
Schlangenlady hat geschrieben:.....das "Schlimmste" was passieren kann ist, daß sie eben keinen erhält oder nicht über 50 %, was dann nicht viel nützt. Bei unter 50 % kann man allerdings ggf. einen sogenannten Gleichstellungsantrag stellen, ....
Uli,44

Heißt das,das sie 50% schwer behindert sein muss,bevor etwas passiert? Wann ist man das? Ich meine als Kind? Diese Broschüre,sagt so wenig über Kinder aus, oder ich verstehe sie nicht.
AM
 
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Beitragvon Schlangenlady am 15.01.2007, 08:49

Egal ob Kind oder Erwachsener, man muss einfach alle Einschränkungen
( z.B. Untergewicht, Bauchschmerzen, Durchfälle, Atemprobleme, Dauerhusten, Rücken-und Gelenksschmerzen, Kopfschmerzen, häufige Infektionen mit Fieber, niedriger Blutdruck, Inkontinenz) aufführen, das Versorgungsamt bewertet das dann und "zählt zusammen".
Die Vorteile eines Schwerbehindertenausweises "greifen" erst ab 50 %, also z.B. Steuereinsparung.

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Beitragvon Jens am 15.01.2007, 11:28

Zuletzt geändert von Jens am 13.03.2008, 19:33, insgesamt 1-mal geändert.
Jens
 

Beitragvon AM am 15.01.2007, 17:02

Nö, bei Asthma war alles anders. Das war ja auch nur ein Name für etwas,was niemand sehr ernst nahm!
Die Einschränkungen waren zwar da, aber " psychosomatisch" bekommt man nichts!
Dann will ich mal hoffen,dass die Ambulanz alles regelt.
Endlich geschied etwas! So schlimm diese Diagnose ist,jetzt kann man wirklich etwas unternehmen. ( Fast so, als hätte man jetzt den richtigen " Ausweis" und kann sich jetzt in die richtige Richtung bewegen. :oops: )
AM
 
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Beitragvon Schlangenlady am 15.01.2007, 17:12

Hallo Jens,
da hast Du aber wirklich Glück gehabt mit dem Sachbearbeiter, denn Du bist doch weder sauerstoffpflichtig noch hast Du bisher sonstige "größere" Probleme?
Vielleicht sollten wir mal eine Umfrage veranstalten, wer in welchem Bundesland wieviel Prozent bekommen hat...
Hat nicht jemand mal geschrieben er/sie hätte trotz Sauerstoff keine
100 % ?
Auf meine Ambulanz allein würde ich mich auch nicht verlassen, die schreiben nicht gern viel... Auch da muss man wohl Glück haben...

Uli,44
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