Widerspruch oder neuen Verschlechterungsantrag???

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Widerspruch oder neuen Verschlechterungsantrag???

Beitragvon Carmeli am 14.09.2006, 17:14

Hallo Ihr alle
Hallo insbesondere auch an Dich lieber Thomas Skepenat

Anfrage: "Vor 3 Monaten hatte ich einen Verschlechterungsantrag bezüglich GdB gestellt. Heute kam der Ablehnungsbescheid."

Was ist nun günstiger? Sollte man Widerspruch einlegen oder einfach 2 bis 3 Monate warten und dann einen neuen Verschlechterungsantrag stellen.
Oder sollte man mit dem Verschlechterungsantrag noch länger warten, da ja sonst der erneute Verschlechterungsantrag in die Widerspruchsfrist fällt.

Liebe Grüße
Vielen Dank
Carmen
Zuletzt geändert von Carmeli am 14.09.2006, 18:58, insgesamt 1-mal geändert.
Carmeli
 

Beitragvon ernesto am 15.09.2006, 06:03

Hallo Carmen,

ich denke ein Wiederspruch ist der richtige Weg. Ansonsten wird bei einem kurz darauf folgenden Neuantrag wohl nur auf den letzten ablehnenden Bescheid verwiesen.
Nach was für einer Dauer sich ein neuer Antrag stellen lässt, ohne dass das passiert, kann ich aber leider nicht sagen.

lg Jörn
ernesto
 

Beitragvon Carmeli am 15.09.2006, 17:59

Hallo Ihr Zwei,

Vielen Dank für Eure Antworten. Es ist leider ein Problem, was immer wieder auf viele von uns hier zu treffen wird.

Ich werde Eure Ratschläge weiterleiten und beherzigen.

Liebe Grüße
Carmen
Carmeli
 

Beitragvon ernesto am 16.09.2006, 13:04

Ich drück auch die Daumen!
Kannst ja mal berichten wies weitergeht.

lg Jörn
ernesto
 

Beitragvon Thomas Skepenat am 18.09.2006, 14:49

auch auf die Gefahr hin, dass ich nun zu spät bin, wollte ich meinen Senf noch dazu geben...

Widerspruch einlegen mit dem Hinweis, dass eine Begründung noch folgt, ist bei solchen Angelegenheiten eigentlich immer die richtige Reaktion.

Betreffend der Begründung müsste man sich mit den Ablehnungsgründen dann in Ruhe auseinander setzen (was hat man selbst als Gründe angeführt, welche Begründung steht im Bescheid, was hat der Amtsarzt geschrieben, welche Befunde liegen bei Versorgungsamt vor, inwieweit hat die CF-Ambulanz den Antrag unterstützt...).
Erst dann kann man entscheiden ob der Widerspruch überhaupt Aussicht auf Erfolg hat. (Dazu kann man auch einfach in der Geschäftsstelle vom Mukoviszidose e.V. anrufen, von dort wird man bei Bedarf dann an einen Rechtsanwalt weiter vermittelt.)

Wenn keinerlei Aussicht auf Erfolg zu erkennen ist, kann man seinen Widerspruch ja noch immer zurück ziehen und es in einigen Monaten wieder versuchen (wenn neue medizinische Daten vorliegen).
Grüße
Thomas Skepenat
 

Beitragvon Carmeli am 18.09.2006, 18:36

Hallo Thomas,

nein es ist nicht zu spät. Für den Widerspruch sind noch 3 Wochen Zeit. :wink:

Vielen Dank.

LG
Carmen
Carmeli
 


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