Wie lange Pflegegeld?

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Beitragvon Jess am 08.06.2006, 10:25

Hallo zusammne,

ich finde es heftig einer Mutter gleich solche Vorwürfe zu machen. Wir kenne doch die ganze Familiensituation überhaupt nicht. Wissen wir, ob sie arbeiten gehen kann, ob es einen Vater gibt usw. NEIN!

Ich finde es eher unfair, dass Eltern mit kranken Kindern das Pflegegeld nicht gleich von Anfang an zusteht! Ich habe es auch beansprucht, als es bei mir anfing richtig schlimm zu werden. Ich bin Sauerstoffpflichtig und mir geht es wirklich sehr sehr bescheiden und wir haben nicht mal Stufe II bekommen! Es geht doch gar nicht ums Geld in dem Sinne, aber es ist wahnsinn mit was für Begründungen eine Person, die sich in der Matherie gar nicht auskennt einen solchen Antrag ablehnt! Traurig aber wahr!!!!!

Und in wie weit man sagen kann, es erschleicht sich jemand etwas, na ich weiss nicht, da kann man viel eher sagen erschleichen sich die Arbeitslosen ihr Geld, da sie zu faul sind Arbeit zu suchen und zu wollen!

Was eine Ausbildung mit CF angeht, so finde ich auch, sollte jeder diese Anfangen und soweit es der Gesundheitszustand zulässt alles erreichen was man möchte! Eltern die Ihre Kinder in der Faulheit noch unterstützen finde ich auch nicht gut und dieses Verhalten ist unterste Schublade, denn dank der Medizin sind wir heute sicherlich eher in der Lage ein selstständiges Leben führen zu können, als dies früher möglich war. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen!!!!

Was die Einnahme der Tabletten angeht, so sollte man dem Kind mal die Lewitten lesen.. das ist Erziehungsache und das müssen alle Eltern durchleben, selbst wenn das Kind nicht krank ist. Da zeigt sich dann wer der Chef im Hause ist, und wenn das Kind nicht hören will, dann muss man ihm beibringen warum es die Sachen einzunehmen hat und das es Strafen gibt, wenns das nit macht *sfg*

LG
Jess
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Wielange Pflegegeld?

Beitragvon Joka am 08.06.2006, 10:49

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Zuletzt geändert von Joka am 13.03.2008, 23:38, insgesamt 1-mal geändert.
Joka
 

Beitragvon schurig am 08.06.2006, 12:07

Hallo Jess,

im Prinzip hast du ja recht.

Aber bei den ganzen Anspruchleistungen kommt es darauf nicht an.
Pflegegeld bekommt man völlig unabhängig vom Einkommen und der familiären Lage. Auch viele andere Dinge gibt es nicht nach Bedürftigkeit, sondern als Anspruch.

Das ist unser Problem: Wir hatten soviel Angst davor, die Allgemeinheit um etwas bitten zu müssen, dass es nur noch Anspruchsleistungen von der Stange gibt. Die Vielfalt der Bedürfnisse ist egal.

Und Kurt Beck redet Quatsch:
Wer eine Anspruchsleistung nicht nutzt, ist schlicht dumm.
Da muss man eben das Gesetz ändern, wie bei der Eigenheimzulage oder der Pendlerpauschale oder beim Kindergeld oder, oder.... Ist doch kein Problem.

Gruß Michael
schurig
 
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Beitragvon Jens am 08.06.2006, 12:11

Zuletzt geändert von Jens am 13.03.2008, 20:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Wielange Pflegegeld?

Beitragvon Joka am 08.06.2006, 13:13

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Joka
 

Beitragvon nonadjustedalpha am 08.06.2006, 13:23

Mmh, ja, nein, aber sowieso

Also erstens, ob einer PErson etwas zusteht oder nicht an Leistung aus moralischer Sicht ist Geschmackssache, deswegen ist es müßig darüber einen Diskurs zu führen, denn beim Thema Geschmack rasseln die Köpfe zusammen, man holt sich Beulen und hinterher ist man auch nicht schlauer als vorher. (Wer aber Spaß am Boxen hat, sollte zuerst einmal evaluieren, ob sein Gegenüber das auch so sportlich sieht und dann einen Debattierwettbewerb veranstalten...ich mach mit...)

Ob der liebe, viel gehasste Vater Staat (wenn etwas in einer Beziehung zur Selbstverständlichkeit wird...ja, ja, ja, was dann...?) etwas bezahlt oder nicht ist Gesetzeslage und somit gewissermaßen Fakt (yeah, wie jede Auslegung eines GEsetzes...hihi...).

FAkt ist auch, dass elterliches Mühsal mit pubertierenden Jugendlichen nicht versichert ist, weder bei CF, noch bei Drogenmissbrauch oder Computerspielen.

Fakt ist, das Erfahrung keine Fakten schafft.

Fakt ist, das man sich drüber streiten kann, ob es Fakten gibt, aber dann...gute NAcht...

Ahh, "Die Zeit", mal wieder zur rechten Zeit:

"Als Bürger sind wir Sozialisten, Verfechter der alten sozialen Errungenschaften, als Käufer sind Neoliberale, Marktradikale. Uns ist recht was billig ist. "Für 19€ nach Barcelona". Noch nie war Doppelmoral so preiswert...Wäre es da nicht besser der Staat löste das Volk auf und wählte ein neues?"

Hihi, wo war jetzt der Himmel, oben, unten, überall?

E=mc^2, der Raum ist gekrümmt. Wie dumm...

Lg, JOhannes
nonadjustedalpha
 

Beitragvon salinchen am 29.07.2006, 08:39

Hallo zusammen!
Also ich finde es schon sehr dreist wie Jens hier diese Mutter angreift. Ich denke mal das auch diese Mutter lieber ein gesundes Kind hätte, anstatt Pflegegeld zu beanspruchen. Ich selbst bin auch so frech für meine 12 jährige Tochter Pflegegld zu beanspruchen. Fühle mich deshalb aber nicht gleich als Betrüger :evil: . Habe mir die Pflegestufe2 keinesfalls erschlichen. Ich bin der Ansicht das der Pflegeaufwand deutlich höher ist als bei einem gesunden Kind von 12 Jahren. Dieser Meinung war auch der Medizinische Dienst...und nicht weil ich denen etwas vorgegaukelt hätte wie schlecht es doch meiner Tochter geht. Im übrigen erziehe ich sie auch zur Selbstständigkeit , wie hier ja scheinbar auch von einigen angezweifelt wird, das man es nicht tut wenn man Pflegegeld erhält.
Lieben Gruss Ute
salinchen
 
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Beitragvon Gast am 29.07.2006, 15:33

Ich kann Jens nur zustimmen!!!!

Wenn ein Kind mit 13 Jahren Pflegegeld bekommt dann muss es schon schwere gesundheitliche Einschränkungen haben. Ein Kind das normal zur Schule geht, und außer das es seine Medikamente nicht nehmen möchte u. etwas mehr Pflege und Fürsorge braucht als ein gleichaltriges gesundes Kind, ist für mich noch kein Grund Pflegegeld zu beantragen bzw. zu bekommen. Ich denke in der Phase waren wir alle mal als Kinder und Jugendliche und es ist für die Eltern sicher nicht einfach wenn das Kind keine Therapie macht. Ich glaube aber auch das es viele Eltern mit der Therapie übertreiben, wenn ich in anderen Themen lese was da alles gemacht wird kann ich teilweise nur den Kopf schütteln :roll: . Man kann ein Kind auch therapiemüde machen....
Wie geht es deiner Tochter Ute? Du schreibst ihr bekommt Pflegestufe II. Muss schlimm sein wenn man eine 12 jährige Tochter hat die schon das Endstadium erreicht hat. :( Wartet sie auf eine Transplantation?
Gruß Sabine
Gast
 

Wie lange Pflegegeld?

Beitragvon Gast am 29.07.2006, 16:41

Lieber Gast!
Den Zusammenhang Endstadium / Pflegestufe verstehe ich nicht. Meinem Kind geht es z.B. supergut, sie hatte bis vor einem Jahr Pflegestufe 3. Nächste Woche wird der Prozess entschieden, denn ich habe gegen die Runterstufung geklagt. Genau aus diesem Grund: dass es jemandem gutgeht, heisst nicht, dass er weniger Pflege braucht. Auch ich habe es nicht nötig, mir irgendwas auszudenken, habe sogar eine amtliche Zeugin, die hier fast tgl. meine Tochter stundenweise betreut. Die Verläufe sind nun mal verschieden, hierbei, so steht es jedenfalls im Gesetz, ist ausschlaggebend, wie hoch der tatsächliche notwendige Pflegeeinsatz ist, wobei ja eh schon eine Menge Einsatz z.B. Medikamente, hauswirtschaftliche Versorgung usw., oder Tätigkeiten, die schneller gehen, als vorgesehen, nicht berücksichtigt werden. Dazu würde ich mir sogar einen Journalisten ins Haus kommen lassen, denn notwendige Pflege muss auch umsetzbar bleiben. Wenn das viele Menschen stört, dann sollte man eben das Gesetz ändern, u. nach Wohlbefinden entscheiden.

LG
Joka
Gast
 

Beitragvon Jens am 29.07.2006, 18:45

Zuletzt geändert von Jens am 13.03.2008, 20:22, insgesamt 1-mal geändert.
Jens
 

Beitragvon Gast am 29.07.2006, 20:54

Hallo Joka,

das ist ja der Hammer was ich da lese; Du schreibst Eurem Kind geht es "supergut" und Du kämpfst gerade vor Gericht um Pflegestufe "3"!!!

Sorry aber Pflegestufe 3 bekommen normalerweise Leute die schwerst pflegebedürftig sind und bettlägrig oder schwerstbehindert im Rollstuhl!

Bei einem Kind dem es "supergut" geht; wie willst denn das begründen? Bestimmt erfindest lauter Dinge um überhaupt irgendwie haiilbwegs das zeitliche soll zu erfüllen; und falls Du nichts erfindest dann übertreibst Du es mit Deiner stundenlangen, fast den ganzen Tag andauernden Pflege eindeutig; man sollte gerade ein CF Kind zur Selbständigkeit und eigenverantworlichem Leben erziehen vorallem wenn es ihm eh "supergut" geht.

Sorry entweder bist Du voll die Glucke die es total übertreibt oder Du bist einfach zu faul selbst etwas für Deinen Lebensunterhalt beizutragen.

Ich finde man sollte schon nur die Leistungen beantragen die einem auch wirklich zustehen und nicht Dinge verlangen (sogar gerichtlich durckklagen) die total unrealistisch sind.

Nochmal Du hast kein schwerstbehinderts Kind das bettlägrig ist; Dein Kind hat CF und es geht im "supergut"!

In den Medien werden solche Leute wohl als Sozialschmarotzer bezeichnet!

Gruß

Jörg
Gast
 

Beitragvon Heischeisch am 29.07.2006, 22:44

Hi,

ab und zu würde ich mir wünschen, wenn mal häufiger die Funktionen des Forums genutzt würden, eh man gleich losschießt und sich in Rage redet.

Da erfährt man dann u.a.: Joka ist alleinerziehend, hat 3 Kinder, eines davon, die 4-jährige Tochter hat CF.

In dieser doch besonderen Lebenslage ist es nunmal entscheidend, die sowieso spärlichen Mittel der Gemeinschaft optimal zu nutzen.

Nun, wahrscheinlich, wird Joka keinen Erfolg damit haben, die Pflegestufe 3 fortzuführen, denn das Kind ist jetzt schon deutlich größer und selbstständiger.

Aber wir müssen doch mal sehen, dass diese Stufe 3 dann und wann nun mal genehmigt worden sein muss und ich vermute, dass dies absolut rechtens war. Insofern finde ich den Begriff "Sozialschmarotzertum" völlig unangebracht und nebenbeibemerkt beleidigend. Und was (Stammtisch-)Medien so von sich geben, ist eh völlig unerheblich!

Übrigens werden auch diese Kinder später einmal die Rente auch derjenigen zusammenarbeiten, die Kinder aus Lebenskomfortgründen nicht wollten - Die werden wir dann auch nicht als Sozialschmarotzer bezeichnen wollen - Also! Immer den Ball flachhalten.

Aber ich hatte schon vor einigen Wochen geschrieben: es ist einfach komisch, wie ausgerechnet hier, in diesem Forum, immer wieder eine Entsolidarisierung in sozialen Fragen stattfindet.

Liebe Grüße
Roland
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Beitragvon Schlangenlady am 30.07.2006, 08:27

Mit cf oder einem Kind mit cf ist man definitiv gegenüber Gesunden benachteiligt.
Da ist der Aufwand für die nötigen Therapien von ständigen Apotheken-Physiotherapie-und Arztbesuchen( Zeitaufwand plus Benzinkosten) bis zu mehr Platzbedarf für Medikamente und Inhalator oder ein Extrazimmer für das cf-Kind, damit wenigstens die Geschwister nachts ruhig schlafen können,, die Inhalationszeiten, Besuche im Krankenhaus/Krankenhausaufenthalte, verschiedenes Essen zubereiten(die Gesunden sollen ja nicht zunehmen, nur der CFler), Tabletteneinnahme überwachen, bei Heim-IV auch bei Erwachsenen Hilfe beim Duschen, Haarewaschen etc. wenn die Nadel an einer ungünstigen Stelle liegt, Kosten für Rezeptgebühren, extra Vitamine,Mineralstoffe, extra Essen, weil man sich ja freut, wenn das Kind irgenwas besonders gern isst, auch wenns dann vielleicht teurer ist, später Hilfe beim Putzen/Haushalt etc.,wenn man es alleine einfach nicht mehr schafft, die ständige psychische Belastung, Selbstvorwürfe, ob man wohl alles richtig macht, die Berufswahl ist schwieriger und für viele ein Vollzeitjob schlichtweg unmöglich, Eltern können nicht beide arbeiten etc. etc.
Meines Erachtens ist es da absolut legitim, jeden noch so kleinen Vorteil den man irgenwie ergattern kann auch auszunutzen von Schwerbehindertenausweis bis Pflegegeld, Rehas usw., jedenfalls solange die Eltern nicht gerade Millionen verdienen!

Gerade bei den jüngeren Forumsteilnehmernhier habe ich wirklich den Eindruck, daß es manchmal nicht nur an Lebenserfahrung sondern auch an Realitätssinn mangelt und an Höflichkeit und Rücksichtnahme noch dazu!
Die meisten sind es wohl einfach gewöhnt und sehen die Nachteile der Krankheit dadurch kaum mehr, bzw. es wird viel von den Eltern abgefangen, die sich natürlich nicht bei den Kindern beschweren, wieviel Mehrarbeit sie machen. Alles einzeln gesehen mag ja als normal empfunden werden, aber zusammengezählt summiert sichs eben!!!
Hinzu kommt, daß - und das kennen wir doch alle- man subjektiv oft sagt, es geht mir gut, sowohl als Selbstschutz als auch weil man kein Mitleid sondern Normalität will, aber lasst mal einen gesunden Freund 14 Tage lang mit allen Symptomen, Therapien etc. leben müssen, der würde seinen Zustand bestimmt nicht als gut empfinden!
Wir oder unsere Eltern sind doch oft schon froh, wenn wir noch raus können, nicht an der IV oder gar am Sauerstoff hängen...aber wehe der Cousin hat sich ein Bein gebrochen, dann bemitleidet ihn jeder, weil er ja so krank ist.

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Wie lange Pflegegeld?

Beitragvon Joka am 30.07.2006, 08:36

...
Zuletzt geändert von Joka am 13.03.2008, 23:55, insgesamt 1-mal geändert.
Joka
 

Beitragvon Gast am 30.07.2006, 09:56

Hallo Joka,

erstmal vorweg; ich habe geschrieben dass man in der Allgemeinheit (Medien) gerne als Sozialschmarotzer dargestellt wird wenn man Leistungen in Anspruch nehmen möchte die überzogen sind; nicht ich persönlich nenne Dich so; falls es als "persönliche Beleidigung" rübergekommen ist dann "sorry" dafür; das soll aber keinesfalls gutheissen das ich Deine Argumentation unterstütze.

In Deiner Antwort der letzte Satz ist ja super:...."ist eine PEG günstiger und sinnvoller als natürliche Nahrungsaufnahme". Ist das u.a. Deine Argumentation vor Gericht? Stellst Du dann die Hilfe bei der natürlichen Nahrungsaufnahme ein wenn Pflegegeld abgelehnt wird und legst eine PEG oder wie?

Für sein Kind tut man alles damit es ihm gut gut auch ohne dafür entlohnt zu werden; das ist doch ganz normal; auch ein vollkommen gesundes 4-jähriges Kind benötigt Hilfe bei der Nahrungszubereitung und Aufnahme!

Da Du schreibst es geht Eurem Kind "supergut" (zum Glück) wird es sich in dem Alter wohl nicht soooo wahnsinnig von einem anderen 4-jährigen unterscheiden; ansonsten müsstest Du das mal relativieren (z.B. stark unterernährt usw.).

Hallo Uli,

Du schreibst in Deinem Kommentar sehr viele Dinge die ein 4-jähriges Kind dem es "supergut" geht sicherlich nicht betreffen; z.B. Home IV und so; es geht hier ja um den konkreten Fall.

Ausserdem schreibst Du:..." es ist absolut legitim wenn man jeden noch so kleinen Vorteil "ergattert" ..... gerade wenn die Eltern keine Millionen verdienen."

Gerade diese Aussage von Dir "jeden noch so kleinen Vorteil ergattern" finde ich von der Einstellung her nicht ok; man muss nicht zwingend überall schauen wo kann ich noch was rausholen; man hat ja schliesslich auch so schon viele Nachteilsausgleiche z.B. durch den Behindi Ausweis (z.B. Steuerbefreiung KFZ , aussergewöhnliche Belastungen usw.).

Ach ja und Pflegegeld hat mit dem tatsächliche Pflegeaufwand zu tun und nicht damit ob man "Millionen verdient" oder nicht.

Grüssle

Jörg
Gast
 

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