eine frage an die "maedels"

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eine frage an die "maedels"

Beitragvon anna am 15.03.2006, 19:35

ich war gestern beim frauenarzt, und, oh schreck, sie hat bei mir ein myom und ein merkwuerdiges gebilde im eierstock entdeckt, die nun operiert werden sollen. habt ihr eine ahnung, ob so etwas auch durch muko beguenstigt wird? habt ihr vielleicht aehnliches schon hinter euch? sorgen mache ich mir auch um die narkose, ist das bei muko nicht etwas riskanter als normal?
danke fuer jeden hinweis...
anna
 

Beitragvon Gast am 15.03.2006, 21:35

Ich hatte schon mehrmals Zysten an den Eierstöcken. Was heißt denn merkwürdiges Gebilde?Also ich bin immer etwas vorsichtig, wenns gleich zur OP gehen soll... Wie wärs denn mit einer zweiten Meinung??
Ich hatte mit 4 Jahren eine Vollnarkose wegen einer Nasenpolypen-OP ( danach deshalb nur noch örtlich betäubt), mit 20/21 eine Vollnarkose wegen Entfernung von Papillomavirenwarzen (die dann trotzdem nachwuchsen und von einem anderen Frauenarzt dann problemlos ohne Narkose weggeätzt wurden), mit 24/25 eine Vollnarkose zur Sterilisation, glücklicherweise alle Narkosen ohne Probleme.
Vor 2 Jahren habe ich mir für eine Unterleibs-OP mit 10 cm Bauchschnitt nur eine Rückenmarksbetäubung "bauchabwärts" geben lassen, keinerlei Probleme während der OP (außer daß es im OP eiskalt war), allerdings standen 3 Ärzte um mich rum, bis endlich einer mit dem dritten Versuch endlich die Kanüle an der richtigen Stelle hatte.Danach wollte mir im Aufwachraum eine Schwester Glukoselösung iv verabreichen, aber glücklicherweise war ich ja wach und konnte sie daran hindern (Diabetes).
Von einem größeren Bauchschnitt kann ich allerdings aus nunmehr leidvoller Erfahrung nur abraten, die Schmerzen nach der OP beim Husten waren äußerst unangenehm und haben einige Zeit angehalten.
Also wenn eine OP unbedingt nötig ist, wenn irgendwie möglich: entweder durch die Scheide oder endskopisch (wurde bei meiner Sterilisation gemacht: ein Minischnitt am Nabel, einer im Schamhaarbereich, keine Probleme)

Uli,43,cf/cfrd
Gast
 

Beitragvon insa am 16.03.2006, 12:31

Hallo Anna!

Ein Myom habe/hatte ich nicht - nur ählich wie Uli auch: Zysten (im Darm und am Harnleiter). Zwei Zysten im Darm wurde bei einer Spiegelung entfernt, das war ohne "richitge" Narkose nur mit Schlafmittel. Das lief bei mir problemlos ab. (Die Zyste am Harnleiter ist noch da...)

Ich habe eine Vollnarkose gehabt (vor 3 Jahren), als ich mich sterilisieren ließ - das lief glücklicherweise auch problemlos. Der Narkosearzt war sehr nett und hat mir erzählt er würde extra ein Narkosemittel nehmen, das lungenweitend ist.

Mach Dir nicht zu viele Sorgen! Das wird schon!
Gruß
Insa (33 J.)
insa
 

Beitragvon Gast am 16.03.2006, 14:36

Hallo Anna,

ich hab auch immer wieder mal mit Zysten in den Eierstöcken zu kämpfen, die jedoch immer gutartig sind und es nie einen operativen Eingriff geben musste.
Ob das durch CF begünstigt ist, glaub ich nicht. Vielleicht ist das auch veranlagt. Meine Mama hatte das auch desöfteren und meine Schwester (nicht CF) hat das auch hin und wieder.
Was OP´s und Narkosen angeht, hab ich schon so einige hinter mir (Polypen als Kind 2x, Zahn-OP als Kind, Mandeln, Blinddarm, komplizierter Armbruch, Muskelfaserriss) und es gab nie Probleme mit der Narkose.
Mach Dir nicht so viele Sorgen. Das ist zwar immer leicht gesagt, aber am besten ist es, sich nicht so viele Gedanken darüber zu machen.
Aber wie Uli auch schon geschrieben hat, hol Dir eine 2.Meinung ein. Vielleicht kann man eine OP doch vermeiden.
Gruß, Petra
Gast
 

Beitragvon Gast am 16.03.2006, 20:21

Hallo Anna

Zysten und Myome haben nichts mit CF zu tun. Das polyzystische Ovar ist fast eine Volkskrankheit.

Muss man wirklich gleich operieren? Was hast Du denn für Beschwerden?

Gruß Carmen
Gast
 

Beitragvon anna am 16.03.2006, 23:16

vielen dank fuer eure antworten. bin jetzt schon etwas beruhigter. also, das myom ist etwas ueber sechs cm gross, und was genau das teil am eierstock ist, konnte die aerztin nicht erkennen. sie meinte, fuer eine zyste sei es ziemlich gross und auch sehr merkwuerdig geformt.
das myom habe ich schon laenger, es hat sich in all den jahren nicht veraendert. die zyste oder was auch immer es ist, ist neu. die aerztin meinte, es waere nicht so gut, so grosse gebilde einfach drin zu lassen, und dass es auch wichtig waere herauszufinden, was genau da am eierstock ist. gut fand ich, dass sie mir die entscheidung gelassen hat, und auch gesagt hat, ich koennte mir gern eine zweite meinung einholen. wenn operation, dann waere es endoskopisch. die aerztin war auch sofort einverstanden, als ich gesagt habe, dass ich das ganze zusammen mit meinem mukoarzt entscheiden moechte.
da ich neu in ingolstadt bin, war es mein erster besuch bei der aerztin. werde wohl noch eine zweitmeinung einholen, aber ich fand diese aerztin sehr realistisch und vertrauenswuerdig. sie war nicht "operationsgeil", ist eigentlich mehr homoeopatisch ausgerichtet, und hat mir die operation aus obengenannten gruenden empfohlen.
was meint ihr?
anna
 

Beitragvon insa am 18.03.2006, 13:22

Hallo Anna!

Ich würde auf jeden Fall die Sache auch mit der CF-Ambulanz klären.
Meine Sterilisation habe ich während meiner 14tägigen IV im Krankenhaus machen lassen. Das war sehr praktisch.
Ansonsten, finde ich, klingt Deine Frauenärztin sehr vernünftig und gut.

Alles Gute,
Insa
insa
 

Beitragvon anna am 03.05.2006, 20:49

falls es jemanden interessiert: ich habe die operation gleich nach ostern gehabt, mit vollnarkose. das merkwuerdige gebilde an den eierstoecken waren zwei riesenzysten.
die narkose lief gut, aber danach war mir ziemlich schlecht, und beim ersten aufwachen hatte ich probleme, luft zu kriegen, so dass ich mit extra sauerstoff beatmet wurde. (dann bin ich wieder eingeschlafen und kann mich erst wieder an die erste uebelkeitswelle erinnern).

dafuer ist alles andere super verlaufen, und auch die narben sind schon fast verheilt.

danke also euch allen fuer eure antworten, tips und die aufmunterung!!! :)
anna
 

Beitragvon Anouk am 04.05.2006, 11:50

schön, dass du es gut überstanden hast
Anouk
 

Beitragvon Gast am 11.05.2006, 17:15

Hi ihr,

herzlichen Glückwunsch, dass deine OP so gut geklappt hat.

Ich hab jetzt ein paar Mal gelesen, dass sich einige sterilisieren
haben lassen. Aus welchen Gründen habt ihr das denn durchführen
lassen? Vorallem mit 24 ist das doch sehr früh, oder?
Wurde euch das von der CF - Ambulanz geraten oder aus welchen
Gründen habt ihr euch dafür entschieden?

LG Christine
Gast
 

Beitragvon Schlangenlady am 11.05.2006, 17:54

Also mir war immer schon klar, dass ich auf keinen Fall Kinder will, einerseits um mein Leben so lange wie möglich ohne die"Einschränkungen", die Kinder nun mal mit sich bringen, genießen zu können und andererseits weil ich finde, daß ich ein "krankes" Gen nicht unbedingt weitervererben muß und auch keine Lust auf erhöhtes Schwangerschaftsrisiko, Absetzen der Medikation etc. hatte.
Als ich mit 19 zum ersten Mal beim Frauenarzt war und den darauf angesprochen habe, hat er mich angeguckt, als ob ich vom Mond käme... :D Also habe ich mir eben doch erst mal die Pille verschreiben lassen.
Meine nächste Frauenärztin sagte, sie könne das mit dieser Krankheit schon verstehen,abe ich sollte doch warten bis 30...
Als ich dann wieder den Arzt gewechselt habe (Umzug), habe ich erst mal gar nicht mehr gefragt. Bei einer Untersuchung (ich war inzwischen 24)hat er sich dann erkundigt, wie ich denn mit der Pille zurechtkäme, worauf ich sagte gut, aber eigentlich würde ich mich gerne sterilisieren lassen und er sagte, ja mit dieser Krankheit sei das verständlich und ich könne gleich einen Termin ausmachen. Ja und ein paar Wochen später wars "passiert", problemlos, ich habe es auch nie bereut, mir haufenweise Geld für die Pille gespart, bei der ich sowieso immer Bedenken hatte wegen der Antibiotika und evtl. Durchfall.

Uli,43
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Beitragvon insa am 14.05.2006, 16:46

Hallo Christine.

Bei mir ist es ähnlich wie bei Uli gewesen.
Ich habe eine Schwangerschaft immer als zu hohes Risiko für meinen Körper angesehen. Da ich fast halbjährlich IV mache, wollte ich auch einem möglichen Kind keine Antibiotikatherapie antun... und ohne isses für mich einfach schlecht.
In Phasen, in denen es mir nicht so gut geht, habe ich auch wirklich mit mir und den Inhalationen und dem Haushalt genug zu tun. Wenn ich mich da noch 100% um ein Kind kümmern müßte, würde ich völlig auf der Strecke bleiben.

Ich habe die Pille nie genommen (weil ich dauerhaft Antibiotika und Kortison nehme).
Deshalb habe ich mich für die Sterilisation entschieden und habe es nie bereut.
In der Ambulanz habe ich damals nur nachgefragt, ob irgendetwas dagegen sprechen würde (Nebenwirkung Narkose oder so). Dem war aber nicht so. Es lief alles ganz problemlos - mein Frauenarzt hat auch kein Tamtam davon gemacht.

Gruß
Insa

P.S. Schön, dass alles bei Dir gut gegangen ist, Anne!
insa
 


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