Sterben bei CF - Thema nur für Hartgesottene geeignet

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Beitragvon Anjelina am 15.08.2007, 20:02

Ich finde es schade darüber zu diskutieren, man muss es sich nur mal durch den Kopf gehen lassen!

Aber jedem seine Meinung ...
Anjelina
 

Beitragvon trai am 31.08.2007, 01:16

Solche gedanken und fragen schiebt man sehr gerne weit weg doch sehn wir der sache ins Auge keiner weiss was der nächste Tag bringt und das ist gut so.

Ich wünsche meinen 2 kids (17und 15)von Herzen das sie mich Überleben alles würd ich dafür geben .
Klar haben wir schon über den tot gesprochen aber nie so ernst genommen uns geht es ja soweit gut .
Dieses Jahr hatte wir unsere erste IV... nicht schlecht mit 17 die erste und dann freiwillig nur um noch fitter für die Schule zu sein .Alles lief supi und zwei Tage nach Abschluß der IV lieferte ich mein Kind mit Akutem Nierenversagen in die Klinik .
Der Zustand ihrer Tochter ist Kritsch... super
und ich sage euch es war als ob ein Film in mir abläuft
Da wurde ein Kind geboren
so klein ,so hilflos
es war gesund,plötzlich krank
es wuchs heran, es lächelt
höhen und tiefen
vom Kindergarten über Schule
über freud und Leid
Geburtstage , Erlebnisse,
sitzen am Bett die Hand haltend so manche Nacht
Gefühle ohne Ende
und nun???
Ich schaue auf meine Tochter umgeben von Aparaten an der Dialyse angeschlossen.
Ich Schwöre euch ich hätte sofort mein Leben für sie gegeben .

Meine Tochter ist wieder wohl auf .
Über das Sterben reden wir jetzt ganz anders .
Es ist ein Thema aber sollte nicht unser leben so einschränken
das es uns am Leben hindert.


Lebe jetzt und heute sollte das Motto sein.
trai
 

Beitragvon sweety niki am 30.10.2007, 10:59

Yvie hat geschrieben:Dann gibts immer eine möglichkeit!!! Freund Patner oder Geschwister oder eine vertraute Person!!!
Aber das muss dann jeder selber wissen


ja ja immer so das wunsch denken mancher leute.

ich will nicht sagen das keiner zu einem stehen würde. aber ich denke mal das es schwer sein wird nicht nur für denjenigen der cf hat sondern auch für die eltern freunde und verwandte.

auch ist es so das man nicht genau sagen kann ob die personen einen auf den letzen weg überhaupt begleiten können. es kann sein das man sich transplantiren lassen will und auf diesen weg dann stirb.

es kann aber auch sein das man völlig unerwartet stribt einfach nur weil man ganz plötlzlich nen pneu bekommen hat der nicht bemerkt wird. daran kann man auch sterben.

aber haben die menschen die man selber liebt auch die nerven das durchzustehen. sind ihre ansichten was das leben und den tod nicht vielleicht ein wenig zu verschieden von den eigenen.

zum beispiel bei der transplantation, es gibt doch tatsächlich menschen die die meinung vertreten das man das nicht tun solte weil man nciht das recht hat darauf zu warten das einer stirbt.

ich wurde 2 mal wegen nen pneu operriert. es gab da auch menschen in meiner umgeben die nicht gerade begeistert von meiner entscheidung waren mich unters messer zu legen und diese menschen habe ich in der zeit wo ich im krankenhaus lag auch nciht einmal gesehen.

@ yvie denkst du das diese leute einen auf den letzten weg begleichten würden wenn sie nicht gut heißen welche entscheidung du für dich getorffen hast. denkst du das sie dir die hand halten würden wenn sie deine ansichten nicht verstheen.
sweety niki
 

Beitragvon sweety niki am 05.11.2007, 12:01

auch wenn weißt auf wen ich anspreche.

also, ich wollte eigentlich damit nur sagen das man sich nicht immer auf freunde und verwandte verlassen kann. auch wenn man sie eigentlich als halt sieht, kann es doch passieren das man von ihnen in den entsprechenden situationen enttäuscht wird.

Den freunden wird er erst klar worauf sie sich einlassen wenn sie es miterleben viele kommen einmal und dann nicht wieder.

es gibt aber auch welche die müssen mit dir klar kommen weil sie verwandt sind und wenden sich ab von dir wenn du in der entsprechenden Situaton bist.

man kann sich nicht auf irgendwelche leute verlassen. also man sollte es nicht. wenn man weiß ok der geht wirklicht mit dir durch dick und dünn klar dann sag ich gar nichts dagegen aber man sollte sich wirklcih gut überlegen in wen man den halt und die hoffnung setzt.


ich will jetzt nicht sagen das alle menschen so sind das sie sich abwenden wenn man in einer misslichen lage ist. das nicht aber man sollte sich drüber im klaren sein das sich sogar die eigene familie gegen dich entscheiden könnte wenn sie deine entscheidung missbiligen.

aber zum glück sind viele menschen verschieden und jeder trifft seine eigenen entscheidungen. Betroffener wie Befreundeter
sweety niki
 

Beitragvon Ibu-Junkie am 06.11.2007, 11:02

Hallo,
eine gute Frage, ob man vorbereitet stirbt oder nicht. Ob man sein Leben geordnet hat, sich z.B. versöhnen konnte mit Personen, die einem wertvoll sind und mit denen man evtl. im Streit gelebt hat. Wie viele Menschen bereuen,daß sie den Wert des Nächsten erst erkannt haben, als er tot war. Darum meine ich, daß der große Moses sehr weise geschrieben hat: "Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden". Klug auch in dem Sinn, das Leben so zu leben, als ob es kein Morgen gäbe.
Gruß
JB
Ibu-Junkie
 

Beitragvon Jens am 06.11.2007, 12:01

Zuletzt geändert von Jens am 13.03.2008, 17:42, insgesamt 1-mal geändert.
Jens
 

Beitragvon Ibu-Junkie am 06.11.2007, 13:06

Hi Jens,
nun, sowohl als auch. Jeder Mensch lebt mit der Zukunft. Er plant, er steckt sich ziele. Es besteht jedoch die Gefahr, in der Vergangenheit oder der Zukunft zu leben ohne im Hier und Jetzt. Und das nicht nur in Hinsicht auf Genuß sondern v.a. in der Beziehung zum Nächsten, zum Mitmenschen. Oder zu Gott...
Wie auch immer, das Leben findet Heute statt ohne seine zukünftigen Ziele lethargisch-schicksalsergeben abzuschreiben.
Gruß
JB
Ibu-Junkie
 

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