Wie gehen eure Partner mit der CF um??

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Re: Wie gehen eure Partner mit der CF um??

Beitragvon madonna am 10.04.2008, 11:25

ich wollte eigentlich hallo kerstin schreiben ;)
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Re: Wie gehen eure Partner mit der CF um??

Beitragvon Cascal am 21.04.2008, 22:08

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Zuletzt geändert von Cascal am 15.08.2008, 18:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie gehen eure Partner mit der CF um??

Beitragvon Tim am 30.07.2008, 20:27

Hallo, Ich bin völlig neu hier und bin auch partner einer CF erkrankten, mich hat es allein schon sehr viel überwindung gekostet hier mal reinzuschauen und mal etwas mehr zu lesen...ich habe große angst mit dem thema konfrontiert zu werden, ich habe angst das ich meiner freundin noch zusätzlich zur last falle, weil ich so meine probleme habe...ich fange zb. oftmals an zu weinen, einfach so und aus heiterem himmel, weil ich mir halt meine gedanken mache und sich in meinem kopf die kommenden jahre abspielen, ich denke das wir noch sehr viele schöne jahre miteinander verbringen können aber dennoch habe ich manchmal den wunsch vor meiner (unserer) zukunft wegzulaufen, ich träume oft das es meiner freundin überhaupt nicht gut geht bzw. sogar von ihrer beerdingung. ich versuche so gut es geht meine trauer oder meine ängste vor ihr zu verstecken und ihr einfach stark zur seite zu stehen, ich unterstütze sie wo ich nur kann, allerdings in einem solchen maß, dass sie sich nicht vorkommen muss, als wär sie "anders". ich habe es mir zu einer art lebensaufgabe gemacht, ihr die jahre in denen sie "fit" ist, so schön wie es nur irgendwie geht zu gestalten, es kommt aber halt doch recht häufig zu "ausbrüchen" die ich nicht vor ihr verstecken kann..

irgendwann wird man einfach sauer, man weiß aber nicht auf wen...oder man fängt an gesunde menschen zu "hassen", man fragt sich einfach :,,warum sie, warum ich?" Ich liebe meine freundin sehr und keine krankheit dieser welt kann dies ändern, hat also jemand einen tipp für mich wie ich diese "negative" denkweise etwas unterdrücken kann? oder eine idee was ich machen kann wenn ich anfange so zu denken? ...danke schonmal im voraus

ich kann mich nur schwer ins denken CF-leidender versetzen, also hoffe ich das ich niemanden beleidigt oder genötigt habe!

MFG Tim
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Re: Wie gehen eure Partner mit der CF um??

Beitragvon Nanna am 31.07.2008, 11:47

Hallo Tim,
ich finde es gut, dass du deiner Freundin so zur Seite stehtst! :-)
Allerdings kann ich mir auch vorstellen, dass sie es spürt, wenn du so down bist und voller Ängste und Sorgen um sie.Sicherlich kannst du sie nicht wirklich ganz vor ihr verbergen.
Hast du schon einmal mit ihr darüber gesprochen und DICH ausgesprochen? Klar, man will den anderen nicht noch zusätzlich mit seinen eigenen Problemen belasten. Aber ich merke an mir (ich habe CF), dass es mir einfach besser geht, wenn ich genau weiß, woran ich dran bin. Wenn mein Gegenüber z.B. Fragen stellt. Dass erleichtert es mir persönlich u.a. auch einmal um Hilfe zu bitten, wenn ich mit etwas nicht klar komme.
Wenn ich jedoch spüre, dass jemand so sehr an meiner Erkrankung knabbert, dann frage ich erst gar nicht und vertusche somit auch eine ganze Menge. Man will ihn schließlich nicht noch mehr belasten, er hat ja so schon genug mitzutragen...
Ich glaube einfach, dass es dir besser geht -und deiner Freundin auch- ,wenn ihr offen mit der Muko und ihren "Bedingungen" umgeht, um euch beiden die gemeinsame Zeit positiv auszufüllen.

Liebe Grüße von
Martina
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Re: Wie gehen eure Partner mit der CF um??

Beitragvon Tim am 31.07.2008, 21:47

Hey, vielen dank für die schnelle reaktion auf meinen beitrag!

ich denke das wir den gerade beschriebenen status schon erreicht haben, sie verteckt hin und wieder ihr leiden um mich zu schonen, find ich aber ehrlich gesagt auch nicht gut, überhaupt nicht!...ich habe wie gesagt schon meine probleme damit wenns ihr schlecht geht aber wenn sie ein problem hat dann will ich ihr auch helfen das es ihr zumindest für den moment besser geht!

Ich denke das wir schon recht oft sehr ehrlich, offen und direkt über die krankheit reden, hin und wieder auch ohne alles durch die blume zu sagen...ich denke zwar das ich auf einem weg der besserung bin aber ich werde noch einige zeit brauchen, auch wenn ich sie im krankenhaus besuche ist das oft komisch wenn noch andere mit CF da sind...es ist halt so das ich mich schäme, ich schäme mich furchtbar weil ich dort sitze und durchathmen kann wie und wann ich will, ich schäme mich weil ich gesund bin und die anderen um mich nicht, ich hoffe nicht das sich jemand über diesen satz lustig macht oder ihn nicht ernst nimmt.ich habe halt großen respekt vor allen die CF haben!weil ihr euch alle unheimlich gut schlagt und den willen nicht verliert, auch wenn das oft sicher schwer fällt! ich sage nicht das ich alles nachvollziehen kann und ich sage auch nicht sowas wie ,,ich weiß wie ihr euch fühlt" ich denke nicht das das geht, ich höre es ja selbst oft, wenn ich von meiner situation erzähle sagen viele freunde und bekannte auch ,,ich weiß wie das für dich ist" ...das könne sie aber nicht! es kann sich keiner in sowas reinversetzen! ...ich hab auf jeden fall den willen und das ziel vor augen, besser mit meiner liebsten über das thema reden zu können und sie zu stärken in der schweren zeit die da noch kommt!

danke fürs lesen und einen lieben gruß

Tim
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Re: Wie gehen eure Partner mit der CF um??

Beitragvon Cascal am 02.08.2008, 22:11

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Re: Wie gehen eure Partner mit der CF um??

Beitragvon Tobias.Giesen am 23.02.2010, 22:18

Hey! Erst einmal vielen Dank für die allgemeine Anerkennung :-)

Was du als erstes angesprochen hast, dass deine Freundin dir ab und zu nicht sagt, wenn es ihr schlechter geht... Naja, das ist immer so eine Sache. Ich persönlich zum Beispiel habe immer Bedenken, meine Freundin zu stark zu belasten, wenn ich ihr so erzähle, was alles sein KÖNNTE. Gut... sie ist wirklich extrem interessiert und liest sich momentan auch durch dieses Forum hier, um möglichst viel zu erfahren. Ich bin überglücklich dass ich sie habe, weil mir das auch einfach gut tut, dass es einen Menschen gibt, der mich trotz CF (was nun wirklich kein Kinderspiel ist) und sonstiger Macken :wink: genau so annimmt, wie ich bin. Ich schätze sie sehr, und wusste anfangs zum Beispiel nicht, was ich ihr alles wie erklären kann/soll. Gut, es hat sich ein wenig anders ergeben, weil ihr Wissensdurst so stark ist, dass sie sich alle möglichen Themen durchliest, egal, wie "hart" die posts sind, und welche "furchtbaren Geschichten" sie dort erwarten.
Aber jetzt zum Kern: Als CFler, der seit mittlerweile 19 Jahren damit lebt, sehe ich meine Krankheit(en, wenn ich meinen Diabetes mit dazunehme) einfach als einen Teil von mir. So ist es, ich kämpfe für mein Leben, und momentan geht es mir wirklich sehr gut. Außenstehende sehen das natürlich anders, und machen sich dann zum Teil sehr große Sorgen. Ich glaube, wenn sich dann auch noch der eigene Partner große Sorgen macht, wo man selbst als Betroffener vielleicht keinen wirklichen Grund sieht, dann möchte man ihm so wenig Anlass zur Sorge wie möglich bieten. Allerdings ist das noch eine Sache, die ich als Betroffener wohl noch lernen muss, dass es zwischen "sich Sorgen machen" und "sich verrückt machen" noch einen großen Unterschied gibt. Letzteres hat - finde ich - keinen Sinn, aber sich ernsthaft Sorgen um jemanden zu machen, zeigt nur, dass dieser Mensch einem sehr wichtig ist. Das ist momentan zum Beispiel mein Problem: Ich mache mir ab und zu schonmal Sorgen, dass meine Freundin sich zu sehr da hineinsteigern könnte... Daher versuche ich immer, ihr die Angst zu nehmen, auch wenn das gar nicht so leicht ist. Da müssen beide einfach Geduld füreinander aufbringen.
Wem die Scheiße bis zum Hals steht, der sollte den Kopf nicht hängen lassen!
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Re: Wie gehen eure Partner mit der CF um??

Beitragvon lotte am 27.02.2014, 18:47

hallo zusammen,
mein anliegen passt hier vll ganz gut. ich bin 30 und mit meinem freund jetzt 2 jahre zusammen, hatte davor aber nicht wirklich ernsthafte beziehungen, was wohl auch ein stück daran lag, dass ich nicht noch einen menschen emotional an mich binden wollte, der dann vll mitleiden muss, wenn's mir richtig schlecht geht. möglicherweise kann das ja jemand ein stück weit nachvollziehen.
den wollt ich aber nun wirklich und hab ihn auch erobert :o). allerdings mach ich mir immer mal wieder gedanken, inwieweit mein momentan recht fallender gesundheitszustand ihn belastet (er hat mich irgendwie auf einem absteigenden ast erwischt, ltx wurde in der zeit ein thema...). wie geht ihr als partner eines/einer muko damit um? nehmt ihr vll sogar psychologische hilfe in anspruch? er liebt mich so wie ich bin, aber ich gehe ja sicher nicht falsch in der annahme, dass ständige krankenhausaufenthalte, das luftjapsen auf dem weg in die wohnung und all die situationen, in denen man sich offensichtlich quält (wenn auch nur ein bisschen) nicht spurlos an einem partner vorrüberziehen. braucht ihr manchmal einfach 'ne auszeit von "krankheit" um euch? sicher geht da jeder anders damit um. er ist ein stiller, nachdenklicher mensch, der nicht viel redet. ich frage natürlich nach, will aber auch nichts nervig überstrapazieren. aber vermutlich mache ich mir schon wieder viel zu viele gedanken über gedanken in anderen köpfen. :|
lotte
 
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