eFlow, Pari Boy SX oder alten Boy oder Master behalten?

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eFlow, Pari Boy SX oder alten Boy oder Master behalten?

Beitragvon Isaak am 14.09.2010, 22:23

Hallo,

ich habe schon die Suche benutzt und konnte dort nur Infos finden, die nicht aus diesem Jahr stammen. Da aber in den alten threads davon gesprochen wird, dass sich die Qualität und Support Situation beim eFlow über die Jahre immer wieder geändert hat, sehe ich mich gerechtfertigt, einen neuen thread aufzumachen.

Ich überlege mir ein neues Inhaliergerät zuzulegen, da mein jetziges noch aus Kindertagen stammt und ich nun schon schnur gerade auf die 30 zugehe.

Meine Optionen:
a) eFlow
Bedenken: - Metalleinsatz mit Membran scheint anfällig zu sein. Hier viewtopic.php?f=6&t=1329&p=65448&hilit=eFlow#p65448 z.B. steht, man müsse alle 6 Monate eine neue Membran bestellen.
- Die Reinigung laut video auf der Homepage scheint sehr umständlich zu sein, da mehrere Schritte mit mehrmaligem Handkontakt von Nöten sind. Bei den normalen Inhalierköpfen ist es ja nur Auseinanderbauen, reinigen, Auskochen, Trocknen.
Außerdem muss man ihn scheinbar (so wie es in den alten threads dargestellt wird) wegen dieser Membran zwingend SOFORT nach Gebrauch reinigen reinigen (was ihn zur mobilen Verwendung bei Spaziergängen unpraktisch machen würde).
- es soll ja schneller gehen, ist das dann nicht zu "ruppig" für die Lunge und eine langsamere Inhalation schonender?
b) Pari Boy SX
Bedenken: - PIF System, ich frag mich, ob das nicht nervig wird, wenn man ständig dazu gezwungen wird seine Atmung an die Vorgaben der Maschine anzupassen.
c) Pari Boy (der alte grün-olive) oder Master (ebenfalls oliv-grün) behalten und weiternutzen. Doch an diesen stört mich die Lautstärke mittlerweile immer mehr und außerdem, denke ich, dass ich mir nach so langer Nutzung schon mal ein neues Gerät gönnen dürfte/sollte.


Am eFlow fänd ich gut:
+ leise!!!
+ Möglichkeit des mobilen Einsatzes, z.B. Spazierengehen (oder stelle ich mir das zu einfach vor?)

Am Boy SX fänd ich gut:
+ vertrautes System
+ simpel (halt wie der alte Boy oder Master)

Oder ist meine Frage egal, weil der alte Boy oder Master immer noch vollkommen ausreichen sollte?

Desweiteren gibt es da ja diesen Boy mobile S. Der wäre ja auch leise, scheint aber laut Tabelle auf der Pari-Hompage nicht für erwachsene CFler geeignet. http://www.pari.de/anwender/inhalations ... mwege.html
Könnte man den evtl. als Ersatz für die "Mobilitätsfunktion" des eFlow nutzen?

Ich inhaliere 1x tägl. Pulmozyme, 2x NaCl 0,9% und meine FEV1 liegt bei 34%.

Vielen Dank.

Ich weiß, ich habe mich nciht gerade kurz gefasst, daher bin ich nicht böse, wenn keienr antwortet.
Isaak
 
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Re: eFlow, Pari Boy SX oder alten Boy oder Master behalten?

Beitragvon Nanna am 15.09.2010, 07:11

Hallo Isaak,
ich finde deine Auflistung zum Vergleich der Inhalationsgeräte sehr schön, zumal ich mir überlege, mir doch den Eflow verschreiben zu lassen.
Bisher haben zwei Ambulanzen davon abgeraten, aus dem Grund, da ich sehr viel Sekret habe und die länger dauernde Inhalation effiktiver lösen würde.
Alternativ nutze ich den Pary mobile, um flexibel zu sein. Er dauert aber genauso lang , wie wenn ich meinen zu Hause geparkten Pariboy aus Kindertagen nutze :-)
Ansonsten bin ich gut mit dem Mbile zufrieden. Nehm ihn auch ins Kh mit, habe dort dann meine eigenen Inhaletten, ist mir lieber ;-) Sicher ist sicher!!
Tja, wirklich weiterhelfen konnte ich dir nun ja wohl nicht...,aber hoffe mit dir,dass sich wer meldet,der von seinen Erfahrungen berichten kann :D
Lg
Nanna
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Re: eFlow, Pari Boy SX oder alten Boy oder Master behalten?

Beitragvon Katinka am 15.09.2010, 09:20

Hallo ihr beiden,

ich inhaliere seit ein paar Jahren mit dem eflow. Die Argumentation, er würde die Inhalationszeit verkürzen und das wäre schlecht für die Sekretlösung, habe ich schon sehr oft gehört, aber eigentlich verstehe ich sie nicht. Ich habe, als ich von dem alten (olivgrünen ;-)) Master auf den eflow gewechselt habe, einfach die Kochsalzdosis erhöht. Ich inhaliere deutlich mehr ml, in trotzdem kürzerer Zeit und gravierend (!!!) besserer Schleimlösung. Zudem habe ich die Möglichkeit, an Tagen mit extrem knapper Zeit "nur" die Standardmenge zu inhalieren und damit sehr viel Zeit zu sparen ohne schlechtes Gewissen oder negative Auswirkungen. Inhaliert man sowas wie Pulmozyme, ist es wichtig, dass man wirklich konzentriert ist, sonst ist es glaube ich tatsächlich weniger effektiv, als mit langsameren. Wenn man von drei Minuten Inhalationsdauer eine träumt und nicht vernünftig atmet, hat man doch schon ziemlich viel von dem guten Zeug "vergeudet".

Zu den weiteren Vor- und Nachteilen des eflow:
- Membran ist tatsächlich anfällig, muss man alle vier bis sechs Monate tauschen, aber Inua hat super Service, akzeptiert jede Reklamation und ist extrem schnell im Zusenden neuer Membranen, daher: Kein Problem.
- Die Reinigung ist meines Erachtens nicht komplizierter als bei anderen Geräten. Man baut das Teil halt auseinander, packt es in Wasser (es geht auch ohne Seife...) und legt es in den Vapo - fertig. Zur Frage der Notwendigkeit einer sofortigen Reinigung: das hängt (in der Praxis) davon ab, was man inhaliert. Ist es nur Kochsalz, kann man ihn schonmal ne Weile liegenlassen. Ist es Klebriges wie Colisitin, sollte man sofort und mit Seife reinigen.
- Ich habe den eflow am Anfang tatsächlich als ruppig empfunden, vor allem mit hochprozentigem NaCl, aber das ist genau das, was ich so liebe an ihm ;-). Ist einfach viel viel wirkungsvoller als die alten Kisten. Allerdings ist meine Lunge auch noch gut in Schuss, ich weiß nicht wie sich das verhält, wenn man schon größere Probleme hat.
- Der eflow ist geräuschlos und sehr leicht und daher wunderbar mobil zu nutzen.

Fazit: Ich finde ihn super und andere Geräte kommen für mich nicht mehr in Frage, seit ich ihn habe. Unbedingt empfehlenswert.

Liebe Grüße,
Katinka
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Re: eFlow, Pari Boy SX oder alten Boy oder Master behalten?

Beitragvon Joui am 15.09.2010, 14:55

Hey,

kann mich da meiner Vorrednerin nur anschließen. Klar, die Membranen sind schnell hinüber, bei mir ist es jedoch so, dass wenn die Inhalationsdauer bei 5 ml NaCl die 10 min deutlich übersteigt, ich die Membran direkt an diese Eflow-Firma schicken (Inqua) kann und problemlos eine neue zugeschickt bekomme. Vorteile liegen klar auf der Hand: Geräuschlos, Stromunabhängig (wenn man an die Akkus denkt), klein, SCHNELL!!!

Benutze den Eflow aber nur sehr selten (bei Freundin, im Urlaub etc.). Zu Hause inhaliere ich mit diesem von dir genannten PariBoy SX, da ich nebenher sowieso immer irgendwas am machen bin, z.B. lernen oder im Internet surfen etc. und man dann auch gleichzeitig den "Therapieeffekt" von der kontrollierten Atmung über einen längeren Zeitraum hat.
An dieser vorgeschriebenen Atmung muss man sich schon erstmal gewöhnen, aber irgendwann achtet man gar nicht mehr drauf. Soll halt wissenschaftlich erwiesen sein, dass genau diese Atemtechnik (das Tempo ist hier ausschlaggabend) am produktivsten ist. Nachteile: Lauter als der PoriMaster (der Nachfolger von dem Grünen).
Gruß, Johannes



Es war. Es wird nie wieder sein.
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Re: eFlow, Pari Boy SX oder alten Boy oder Master behalten?

Beitragvon Wandervogel am 15.09.2010, 16:24

Hallo Isaak

Ich glaube für Dich gibt es kein geeignetes Gerät.

b) Pari Boy SX
Bedenken: - PIF System, ich frag mich, ob das nicht nervig wird, wenn man ständig dazu gezwungen wird seine Atmung an die Vorgaben der Maschine anzupassen.


Ich hatte vor dem eflow einen Pari boy sx. Mein Vernebler war ein Sprint-Vernebler. Aber ich wurde nie gezwungen, meine Atmung an die Maschine anzupassen. Vielleicht hast Du etwas falsch verstanden. Denke ich. Oder meinst Du den Unterbrecher. Der hat aber nichts mit dem Kompressor zu tun, sondern ist evtl. Teil des Verneblers und man kann ihn ja auch weg lassen, dann hat man eine Dauerverneblung, wie beim eflow. Nur, dass sie eben länger dauert.

Seit ca. 4 jahren inhaliere ich mit eflow. Möchte ihn gar nicht mehr missen. Reinigung ist nicht komplizierter, als bei "normalen" Verneblern. Auseinander nehmen, abspülen in den Vap und fertig. Mit den Membranen hatte ich noch nie Probleme. Entsprechend den Empfehlungen lasse ich mir alle 6 Monate eine neue Membran verschreiben, und einmal im Jahr einen kompletten Vernebler. (jeder Vernebler sollte regelmäßig ersetzt werden, beim Pari muss dann auch noch der Filter regelmäßig erneurt werden, was ich persönlich viel mehr für Gefummel halte)
Die Ambulanz schickt das Rezept zu INQUA und dann kommt alles mit der Post. Ist unkompliziert.
Durch den eflow hat man mehr Zeit und was das Sekret betrifft, ist es sogar effektiver. In der Zeit, wo man mit Pari 6 ml Mucoclear inhaliert, kann man mit eflow die doppelte Menge inhalieren.
Fürs Reisen ist der eflow ebenfalls optimal.

Wie wäre es denn mit Pari Master und Ohropax. :D

LG
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Re: eFlow, Pari Boy SX oder alten Boy oder Master behalten?

Beitragvon Isaak am 16.09.2010, 18:31

Erstmal vielen, vielen Dank für eure wertvollen Beiträge!

Wandervogel hat geschrieben:Ich hatte vor dem eflow einen Pari boy sx. Mein Vernebler war ein Sprint-Vernebler. Aber ich wurde nie gezwungen, meine Atmung an die Maschine anzupassen. Vielleicht hast Du etwas falsch verstanden.


Ne, ich mein diese PIF-Control - laut Homepage ist das so: wenn du zu schnell ausatmest, komtm ein Widerstand, der dich daran hindert schnell auszuatmen. Klingt in sofern sinnvoll, da man ja früheer in der Physiotherapie gelernt hat, es sei nicht gut, wenn die Lungenblässchen so schnell kollabieren. Seltsamerweise hab ich dann später für die Atemübungen gesagt bekommen, ich solle zwischen den normalen Atemvorgängen (lange ein, lange aus) mal die Luft schnell herausfallen lassen. Der Rachenraum muss dabei so stehen, als würde man "hoh" sagen (also nicht hoooooh, sondern Hoh, ein O wie in Ochse und nicht wie in Oma). Hier ist die Begründung, dass das einem kontrollierten Husten gleiche und der Schleim wie beim Husten "herausgeschleudert" wird. Dazu muss der Schleim natürlich erstmal gelöst sein.

Da ich eh immer beim Inhalieren Atemübungen mache, ist das mit der längeren Zeit und der kontrollierten Atmung beim Boy SX, wie einige von euch oben auch schon sagten, ja eigentlich nicht verkehrt. Weshalb meine Bedenken wegen des PIF-Dingens dann ja erledigt sind :-)

Ich frag mich aber jetzt schon wie laut der SX eigentlich ist, wenn ihr sagt, der sei sogar lauter als der alte Master. Ist ja eigentlich krass. Ob der TÜV auch den Lärmpegel abgenommen hat?

Wandervogel hat geschrieben:(...)Entsprechend den Empfehlungen lasse ich mir alle 6 Monate eine neue Membran verschreiben, und einmal im Jahr einen kompletten Vernebler. (jeder Vernebler sollte regelmäßig ersetzt werden, beim Pari muss dann auch noch der Filter regelmäßig erneurt werden, was ich persönlich viel mehr für Gefummel halte)


Nur, damit ich sicher bin, ob ich es verstanden hab; du meinst mit Vernebler den Vernebler an sich, nicht das Gehäuse mit der Elektronik, oder? Das würde die Kassen ja Unmengen kosten, wenn jeder dauernd ein neues Gerät bestellt. :D aber so war es sicheer nicht gemeint, oder?

Also, meine Bedenken wegen der Membran sind jetzt beseitigt :-) Danke.


Was ihr bezüglich der inhalierten Menge und der Sekretmobilisation sagt, da bin ich etwas im Zwiespalt. Man kann doch nicht die Dosis erhöhen, weil die kurze Dauer des eFlow die normale Dosis sonst nicht ausreichend macht? Wenn man die doppelte Dosis haben sollte, dann würde man doch auch ohne eFlow die doppelte Dosis verschrieben bekommen.
Wobei sich die doppelte Dosis bei langsamer Inhalation vielleicht nicht so stark auswirkt, weil ja die NaCl-Konzentration dann pro Atemvorgang geringer ist.
Die verkürzte Zeit mit doppelter Menge wäre dann praktisch ein Zwischending zwischen 0,9%iger NaCl und hypertoner NaCl-Lösung.

Mir haben nur shcon drei Ärzte gesagt, solange es mit Pulmozyme + 0,9% geht, soll ich auf hypertone NaCl verzichten, denn das würde die Schleimhäute austrocknen und stark reizen.
Ok, das muss man dann abwägen, mehr Sputum in kurzer Zeit abhusten oder langsamer und dafür schonender.
Wobei ich euren Beträgen, glaube ich, entnehmen konnte, dass ihr das nicht so shclimm seht oder?

Nachtrag: Sorry, noch ne Anfängerfrage ;-) hab irgendwo gelesen, es blieben immer 2ml Rest drin. Wie geht das dann bei Pulmozyme 2.5ml?
Isaak
 
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Re: eFlow, Pari Boy SX oder alten Boy oder Master behalten?

Beitragvon Wandervogel am 19.09.2010, 07:14

Hallo Isaak

Nachtrag: Sorry, noch ne Anfängerfrage hab irgendwo gelesen, es blieben immer 2ml Rest drin. Wie geht das dann bei Pulmozyme 2.5ml?


eine Restmenge bleibt in jedem Vernebler zurück. Nur verteilt sich diese beim Sprintvernebler oder den anderen Verneblern auf eine grössere Oberfläche.
Die inhalation mit eflow ist (ich habe das nach der Umstellung von Pari auf eflow deutliche gespürt) viel effektiver. Allerdings mache ich meine Atemübung nach der Inhalation und nicht während. Und die Dosis erhöht man ja nicht. Man braucht eben für die gleiche Dosis mit eflow weniger Zeit. Das ist das Geheimnis. Auch kann man sehr gut im Liegen inhalieren.

Mit Vernebler meine ich nur den Vernebler. Das Ding mit Gehäuse ist der Kompressor. :D

Mit der hypertonen NaCl-Lösung, das muss man probieren. Manche vertragen sie nicht und werden davon eng. Wenn man sie verträgt,denke ich, dass es eine sehr gute Therapie ist.

Ok, das muss man dann abwägen, mehr Sputum in kurzer Zeit abhusten oder langsamer und dafür schonender. Wobei ich euren Beträgen, glaube ich, entnehmen konnte, dass ihr das nicht so shclimm seht oder?


Es geht besser. Das heisst ja nicht, dass es nicht schonend ist. Und Abhusten ist nic schonend, sondern strapaziert die Atmwege und macht auch eng.
Mein Strategie: So lange NaCl (meist 2 Amp. Mucoclear) bist es rasselt und dann autogene Drainage bis die Lunge frei ist.

LG
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Re: eFlow, Pari Boy SX oder alten Boy oder Master behalten?

Beitragvon Isaak am 19.09.2010, 16:13

Wandervogel hat geschrieben:(...) Und die Dosis erhöht man ja nicht. Man braucht eben für die gleiche Dosis mit eflow weniger Zeit.


Ich meinte das mit der doppelten Dosis nur, weil Katinka schrieb
Die Argumentation, er würde die Inhalationszeit verkürzen und das wäre schlecht für die Sekretlösung, habe ich schon sehr oft gehört, aber eigentlich verstehe ich sie nicht. Ich habe, als ich von dem alten (olivgrünen ;-)) Master auf den eflow gewechselt habe, einfach die Kochsalzdosis erhöht. Ich inhaliere deutlich mehr ml, in trotzdem kürzerer Zeit und gravierend (!!!) besserer Schleimlösung. Zudem habe ich die Möglichkeit, an Tagen mit extrem knapper Zeit "nur" die Standardmenge zu inhalieren und damit sehr viel Zeit zu sparen ohne schlechtes Gewissen oder negative Auswirkungen.

Nagut es handelt sich ja um Kochsalz, da ist es ja nicht so schlimm, wie wenn man von einem Antibiotikum das Doppelte oder die Hälfte nimmt. Von daher mache ich mir vielleicht unnötig Gedanken :-)

Nochmal vielen Dank für die hilfreichen Antworten! Nun hab ich doch weniger Angst vorm eFlow.
Isaak
 
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Re: eFlow, Pari Boy SX oder alten Boy oder Master behalten?

Beitragvon Wandervogel am 20.09.2010, 06:54

Hallo Isaak

Ich inhaliere deutlich mehr ml, in trotzdem kürzerer Zeit und gravierend (!!!) besserer Schleimlösung.


das heisst ja nicht, dass man für die Wirkung die Dosis erhöhen muss. Das heisst, dass man eine effektivere Therapie machen kann. Ich kenne keinen, der täglich früh und abends mit Pari 12ml NaCl inhaliert. Auch ich hätte das nie getan, da einfach die Zeit fehlt. Mit eflow ist das gut möglich.

LG
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