Erfahrungen mit Tobi Podhaler bei Pseudomonas

Du hast Fragen zu Antibiotika, Inhalation, Inhaliergeräten, Sauerstofftherapie, Transplantation, IVs, Port, oder zu speziellen Keimen? Dann bist Du hier richtig.
Forumsregeln
In unserem Forum respektieren wir die Meinungsfreiheit jedes einzelnen Menschen genau dann in vollem Umfang, wenn er sich in einem gepflegten, den anderen Mitgliedern gegenüber respektvollen Umgangston artikuliert. Beleidigungen, Bedrohungen und Bloßstellungen eines Mitglieds sind strikt untersagt. Zum respektvollen Umgang miteinander gehört ebenso, kein anderes Mitglied absichtlich zu täuschen. Dies gilt auch beim Verfassen von Privaten Nachrichten oder E-Mails über das Forum.

Dieses Forum dient dem Erfahrungs- und Informationsaustausch über die Erkrankung Mukoviszidose, daher werden Beiträge ohne einen solchen Bezug gelöscht.

Eigene Beiträge können bis zu 24 Stunden nach Veröffentlichung bearbeitet werden.

Darüber hinaus behält sich der Mukoviszidose e.V. als verantwortlicher Betreiber des Forums vor, einzelne Beiträge oder auch ganze Themen ohne Begründung zu löschen oder zu schließen.

Vollständige Forumsregeln

Erfahrungen mit Tobi Podhaler bei Pseudomonas

Beitragvon Marie am 28.10.2019, 17:56

Hallo zusammen

Wir wissen zur Zeit nicht so recht weiter- vielleicht kann uns jemand helfen....
Unsere Tochter, jetzt 15 Jahre alt, hat sich 2018 Pseudomonas eingefangen. Auch nach 2 IV -Therapien im Krankenhaus hat sie ihn nicht wegbekommen. Nachdem die Ärztin in Hannover eigentlich wollte, dass sie viermal im Jahr IV Therapie macht, ist sie auf plötzlich davon abgerückt. Dann wurde uns erst mal wieder die Therapie mit Gernebcin /Nacl empfohlen, was wir natürlich auch gemacht haben. Man muss an dieser Stelle sagen, dass es unserer Tochter gut damit gegangen ist. Sie hat kaum gehustet und sie hatte und hat auch noch eine gute Lungenfunktion. Dann wurde uns auf einmal der Tobi Podhaler empfohlen, d.h. zweimal am Tag mit dem Granulat inhalieren, dann nach einem Monat - einen Monat pausieren. Das erschien uns erstmal reizvoll. Doch leider bewirkte der Podhaler bei unserer Tochter, dass sie auf einmal viel stärker hustete und auch vermehrt Schleim spuckte, was vorher kaum passierte, nur in ganz kleinen Mengen. Jetzt wissen wir nicht, ob der Schleim vorher schon da war und jetzt erst rauskommt. Das kommt uns allerdings komisch vor, da sie ja vorher gar nicht husten musste und keine Beschwerden hatte. Oder ist es eben so, dass es einfach mit der vermehrten Schleimbildung irgendwann anfangen musste und es gar nichts mit dem Podhaler zu tun hat. Wenn das so ist, hilft ihr der Podhaler ja vlt. auch gut, dass der Schleim rauskommt, denn das geht ständig. Es ist halt nur komisch, weil da vorher gar nichts war....
Hat das auch schon mal jemand so erlebt? Die Sache mit dem Hustenreiz ist auch merkwürdig. Mal ist es so schlimm, dass sie sich fast übergeben muss, dann ist tagelang nichts mehr. Der Hustenreiz war übrigens auch in dem Podhaler- freien Monat- aber nicht andauernd. Irgendwie steigen wir da noch nicht ganz durch. Nach drei Podhaler-Zyklen ist der Pseudomonas auch immer noch nachweisbar, er soll wohl nur in Schach gehalten werden, da man von einer chronischen Besiedlung ausgeht.
Oder sollen wir wieder auf Gernebcin oder etwas anderes umsteigen. Wie sind eure Erfahrungen?
Die Ärztin kennt die Reizhustenthematik beim Podhaler und würde uns auch wieder was anderes verschreiben. Doch wir sind uns nicht sicher.
Marie
 
Beiträge: 5
Registriert: 09.01.2018, 13:06

Zurück zu Lunge, Transplantation, Keime

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste