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Diabetes bei cf

BeitragVerfasst: 17.02.2004, 18:50
von Ayse
Hallo

Ich habe cf und möchte fragen, ob jemand von euch Erfahrung mit Diabetes hat? Ich hab kein Diabetes aber beim Zuckertest hat sich ergeben, das ich bei der Grenze bin, also muss ich jetzt aufpassen. Wie hat es bei euch angefangen? Kann ich es verhindern, indem ich weniger süsses esse? oder hat es garnichts damit zutun?
Ich würd mich über E- mails freuen!!!

BeitragVerfasst: 25.04.2004, 10:31
von deklema
Moin moin!

Ich habe zwar CF aber "noch" kein Diabetes. Ich liege aber bestimmt schon seit 13 Jahre an den Grenzwerten. Also soviel zu deiner Angst um Diabetes. :D

MfG deklema

BeitragVerfasst: 16.07.2004, 17:19
von Gast
Hallo,
ich bin 42,habe cf und spritze seit Ende letzten Jahres Insulin.Meine Blutzuckerwerte waren schon lange zu hoch und jetzt habe ich mich doch fürs Spritzen entschieden.Bei cf und Diabetes handelt es sich um eine "Sonderform".Die Bauchspeicheldrüse schafft es einfach manchmal irgendwann nicht mehr, ausreichend bzw. rechtzeitig Insulin auszuschütten. Ans Spritzen habe ich mich schnell gewöhnt, etwas blöd ist die Rechnerei. Man muss herausfinden, wieviel Insulin man pro zu sich genommener BE spritzen muss,und vor allem, wieviele BE´s die Mahlzeit hat. Auf Getränken steht´s ja meistens auf dem Etikett, aber im Restaurant wirds schwierig...Ich komme inzwischen aber eigentlich ganz gut zurecht, ich messe eben oft und korrigiere dann gegebenenfalls durch "Nachspritzen" oder "Nachessen". Auch im letzten USA-Urlaub hat´s funktioniert. Diät halten muss man bei cf-bezogener Diabetes übrigens nicht, das Motto lautet "Essen was reingeht und entsprechend spritzen", was für nicht cf-erfahrene Ärzte oft schwer zu verstehen ist...
Alles Gute
Uli

BeitragVerfasst: 23.07.2004, 13:21
von Esperanza
Ich habe seit 3 Jahren Diabetes. Ich hatte einen Test in der Klinik gemacht und als erhöhte Werte festgestellt wurden, hieß es zunächst, dass es auch mit meiner Erkältung zusammen hängen könnte (war im Winter). Ein halbes Jahr später wurde er wiederholt und leider wurde es noch schlimmer, sodass sich mein Arzt entschied, mich spritzen zu lassen. Ich denke, es war eine gute Entscheidung. Früher oder später wäre es sowieso so weit gekommen und so habe ich noch eine Restfunktion von Insulin, sodass ich meine Therapie sehr offen gestallten kann. Damals war ich auch froh, dass es endlich entdeckt wurde und ich etwas dagegen tun konnte, denn ich in den Wochen vor der Untersuchung ging es mir gar nicht so gut. Ich war schon nach 3 Stunden Schule totmüde und auch nachdem ich den ganzen Nachmittag geschlafen hatte, fühlte ich mich wie erschlagen. Wenn ich länger nichts aß, fing ich immer an zu zittern und bekam Heißhunger ohne zu wissen warum. Nach der Diagnose und dem Start der Therapie ging dann alles viel besser. Ich habe damit wirklich gar keine Probleme, Süßkram esse ich nach wie vor, auch wegen den Kalorien. Ich kann auch sonst alles essen, dann spritze ich halt einfach mehr. Du solltest dir also keine zu großen Sorgen machen, so schilmm ist das gar nicht. :)

BeitragVerfasst: 02.02.2007, 10:19
von DaniDan
hatte es mit 18 da hab ich sehr viel chortison bekommen und hatte es als nebenwirkung 4 wochen lang war nicht grade spaßig die ewige pikserei un der verzicht auf vieles

BeitragVerfasst: 06.02.2007, 21:37
von anna
hallo ayse,
ich befinde mich schon seit laengerem in der grenzzone, also in einer aehnlichen situation wie du. bei mir ist es schon diabetes, aber ich nehme noch keine tabletten und spritze auch nicht.
ich habe meine essgewohnheiten umgestellt. zum beispiel esse ich nicht mehr so viel suesses, und wenn ,dann kombiniere ich das mit anderen sachen, die nicht so leicht verdaulich sind. so hat der koerper zeit, sich auf den hoeheren blutzucker einzustellen und insulin zu produzieren. statt riesiger mahlzeiten esse ich mehrere kleine mahlzeiten, und versuche die so zu legen, dass ich mich gleich danach bewege.
ansonsten habe ich immer ein paar gummibaerchen parat. wenn ich dann mal unterzuckert bin, hab ich wenigstens was leckeres zum essen :-)
naja, das mal kurz umrissen, wenn du mehr fragen hast, kannst du mir gern eine pn schicken.

BeitragVerfasst: 07.02.2007, 14:09
von Jens

BeitragVerfasst: 08.02.2007, 14:10
von Anika
Hi,

Ich war jahrelang Grenzwertig. Seit einen halben Jahr gaaaannz stark an der Grenze, Gott sei dank, noch nicht nötig zu therapieren.

Ich mache mir da die gleichen Gedanken, ob ich dem Diabetes irgendwie "verschieben" kann :lol:

Das einzige, was ich geändert habe, dass ich von gezuckerten Säften auf ungezuckerte übergegangen bin und das ich Pepsi gegen Pepsi light getauscht habe.

Ansonten ess ich alles und freue mich weiterhin, wenn der OGT noch "OK" ist :P

hallo

BeitragVerfasst: 16.02.2007, 17:03
von Mukoline
Hey !
Ich habe jetzt neu Diabetes bekommen und komme damit soweit gut zurecht, nur es ist ziemlich nervig mit dem messen und spritzen und so, oder was meint ihr?

BeitragVerfasst: 17.02.2007, 23:00
von Heischeisch
Tante Yu hat geschrieben:Die Bauchschmerzen/Krämpfe waren weg und ich habe endlich zugenommen, dank des Insulins.

Ich wusste nicht, dass auch Bauchschmerzen bzw. Krämpfe von einer unbehandelten Diabetes herrühren können. Wie kommt das?
Liebe Grüße
Roland

BeitragVerfasst: 21.02.2007, 16:50
von Joui
Ist nicht auch der Fettverarbeitungshaushalt bei Diabetes gestört?
Vielleicht hats ja damit was zu tun…

BeitragVerfasst: 22.02.2007, 19:48
von Tese
Hallo Leute!

Da es bei mir in der nächsten Zeit auch so weit sein kann,das ich dann noch zusätzlich Diabetes habe,wollte ich mal fragen,was so das wichtigste ist,was man wissen sollte,und in wie weit sich der Muko-Diabetes von anderem unterscheidet,weil man sagt ja oft,dass es ein "Typ-3" Diabetes ist....Weil ich mir da ziemlich unsicher bin,und ich mich schon mal ein bisschen vorbereiten will,dass man dann nicht ganz unwissend ist,wenn es soweit ist...Und da ich schon ein ziemlich hohen Blutzucker habe(OGTT nach 2h: 186)wollte ich mich eben schon mal ein bisschen informieren.Ich weiß evtl kann das auch wieder besser werden,bzw. so bleiben aber bisher ist er eben stetig angestiegen...Verhindern kann man es nicht,das er nicht weiter ansteigt,oder?

Ich dachte ich mach jetzt mal keinen neuen Thread auf,weil der heißt ja nun mal CF und Diabetes... :wink:

LG und Danke schon mal im Vorraus! :)

BeitragVerfasst: 23.02.2007, 11:31
von Joui
Hi Tese!
Man (du) kann schon machen, dass der BZ nicht höher wird!!! Dazu müssteste aber deinen inneren Schweinewauwau überwinden und VIEL SPORT machen!!! Ansonsten denke ich mal, darf man als CFler mit Diabetes alles essen (anders als "normale" Diabetiker), musst dich halt nur nach jedem Essen spritzen. Einzige blöde wird das Abschätzen von Essen sein. Aber das dürfte für Mukos ja kein ernsthaftes Problem darstellen. Hast du denn schon mal nen Hba1c machen lassen? Der ist meistens Aussagekräftiger...

Viel Glück, Johannes

BeitragVerfasst: 23.02.2007, 12:21
von Tese
Bei der einjährigen Blutuntersuchung wird sicher auch der Hba1c untersucht.Beim nächsten Zuckertest,wird eh auch mal wieder Blut abgenommen,da werde ich das dann mal fragen....
Ich bemüh mich ja grad schon mehr Sport zu amchen(jeden 2.Tag geh ich schon Fahrrad fahren oder auf Ergometer)aber ich schau mal das ich das noch ein bisschen mehr ausdehne.
Aber warum hat das eigentlich was mit Sport zu tun,weil ich dachte der Cf-Diabetes hat damit nichts zu tunn,weil eben das Insulin nicht mehr bzw.verzögert ausgeschüttet wird,weil die Bauchspeicheldrüse immer mehr unbrauchbares Narbengewebe bekommt(also zerstört wird)

LG Tese :)

BeitragVerfasst: 23.02.2007, 13:56
von Esperanza
Wenn du Sport machst, sinkt aber dein BZ, weil du ja Kohlehydrate verbrauchst. Dadurch muss deine Bauchspeicheldrüse weniger Insulin produzieren und dann ist halt die Chance größer, dass du den Diabetes noch eine Weile hinauszögern kannst, weil sich deine Bauchspeicheldrüse quasi "erholen" kann.

Ich muss aber sagen, dass es bei mir damals genauso war, erst war der BZ auch nur erhöht. Ich dachte, ich könnte es noch etwas rauszögern, aber gebracht hat es nichts. Ich würde auch mit der Insulin-Therapie nicht allzu lange warten. Bei mir war es so, dass ich mich entschlossen habe, sofort damit anzufangen und es nicht erst mit Tabletten zu versuchen. Das hat halt den Vorteil gebracht, dass bis heute noch eine Restfunktion vorhanden ist und die Bauchspeichedrüse sozusagen noch etwas mithilft, den BZ zu regeln. Dadurch muss ich das mit dem Ausrechnen der BEs nicht ganz so streng nehmen, wie jemand, der gar keine Funktion mehr hat, was ich recht angenehm finde.