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BeitragVerfasst: 28.07.2006, 19:24
von Sakura
Heischeisch hat geschrieben:Politisch macht man immer nur Rabbatz wegen der anderen bewusstseinsbeeinflussenden Drogen - als ob Alkohol keine wäre.

Da geb ich dir voll und ganz recht.
Wenn ich mir anschaue, wieviel Alkohol die meisten Leute brauchen, um überhaupt in Partystimmung zu kommen, finde ich das schon extrem. Vor allem bei Jugendlichen ist eine Party ohne Alkohol ja im Leben nicht denkbar.
Wieso da nicht härtere Maßnahmen ergriffen werden, wenigstens Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren vor Alkohol, in diesen Maß(/ss)en vor allem, zu schützen, verstehe ich nicht.
Dass schon 12-jährige heutzutage beim neuen "Partyrenner" Komasaufen teilnehmen, ist erschreckend.
Und dass die Konsumenten immer jünger werden, sollte die Leute eigentlich aufwecken...das tut es aber unverständlicherweise nicht.

BeitragVerfasst: 28.07.2006, 19:33
von Heischeisch
Sakura hat geschrieben:Und dass die Konsumenten immer jünger werden, sollte die Leute eigentlich aufwecken...das tut es aber unverständlicherweise nicht.


Doch, es ist verständlich: es wird ihnen ja überall vorgelebt... "Ist doch ok, mal so ein Schlückchen blablabla", dann die ganze Werbung, Vatertag, Fasching, Kerb, Gesangsverein, Fussballverein, Sportlerheim - jeder Anlass der sich irgendwie eignet, und natürlich daheim... Da wird reingekommen, und Papa oder Mama entspannt sich so nach der 2. Flasche Bier... das ist so "normal", dass es keinem mehr auffällt - zum Kotzen traurig!

Liebe Grüße
Roland

BeitragVerfasst: 29.07.2006, 13:58
von Bestinthealpsnichtonline
mein tipp an dich gast:

stell dich deinen freunden doch als fahrer zur verfügung, dann brauchst du nix trinken und hast immer nen grund, wenn dich doch jemand dazu verleiten sollte....wenn du schon selbst nit so standhaft bist... :wink:

ich hab das früher auch so gemacht und war am nachhauseweg immer ganz froh, einer der wenigen zu sein, die keinen alk getrunken haben....und für gesprächsstoff für die nächsten tage hast du auch gesorgt, erlebst dann ja so einiges mit deinen kumpels....*lol*

aber ab und zu mal ein bierchen kann sicherlich nicht schaden, nur die überdosierung sollte man vermeiden wenn möglich.

schöne grüsse
Bestinthealps

BeitragVerfasst: 30.07.2006, 16:49
von Gast
ich denke, jeder hat mal seine schlimme phase: als ich so um die 19 jahre jung war, rauchte ich im ausgang auch ab und zu zigaretten und betrank mich.
dies hat sich dann innerhalb kurzer zeit geändert - anderes kollegenumfeld, reifungsprozess etc.

heute, mit 26 ist es bei mir so, dass ich dem alkohol fast ganz den rücken zukehre - zigaretten muss ich gar nicht erwähnen. bereits nach einer flasche bier fühle ich mich 2 tage noch müder und ohne power als sonst schon. wieso soll ich mir das antun??

ich kann sagen, es geht auch ganz gut party zu machen ohne einen einzigen tropfen alk!

gruss
christoph

BeitragVerfasst: 15.11.2006, 16:05
von emute
mal anders herum gefragt, es steht ja aussenvor, dass gelegentlicher thc konsum überhaupt schädlich ist (für normalos^^). ist er denn für mukos wirklich schädlich? rauchen hat starken einfluss auf die lebensqualität.. aber kiffen kann ich mir bei gelegentlich nem joint nicht vorstellen.. ganz ehrlich ich rauch mir lieber einen als mich zu besaufen, beides hab ich zu genüge getan :-/

BeitragVerfasst: 15.11.2006, 16:44
von Jess
Also ich weiss ja nicht warum rauchen unschädlicher sein sollte wie kiffen, aber ok.

beim kiffen steckst du erheblich mehr zeugs in nen ziggi als ohne und demnach wird der qualm auch ne andere zusammensetzung haben die ich mir beim besten willen nicht gesünder vorstellen kann als von ner ziggi... allein wenn man sich überlegt was alles in so nen kifferziggi reinkönnte!

Aber man kann sich gewisse dinge auch schön reden ;-P

Das is wie mit dem Radler.. wenn ich das trinke kann ich noch autofahren, nur das es scheiss egal ist, wie viel bier in so nem glas drin ist.. ob halb voll oder voll macht da keinen grossen unterschied und so würde ich das beim Kiffen auch sehen!

LG
Jess

BeitragVerfasst: 15.11.2006, 17:10
von Heischeisch
Zappo hat geschrieben:Könnte es eigentlich sein, dass die kanzerogene Wirkung vom Zigarettenrauch bei CF vermindert ist, weil der zähe Schleim nicht so gut durchdrungen werden kann?

Ich seh schon die Headline vor mir :shock::

CF schützt vor der kanzerogenen Wirkung des Zigarettenrauchs.

Ich denke einfach mal, die Bronchialreizung durch den Rauch führt zu noch stärkerer Entzündlichkeit.

Liebe Grüße
Roland

BeitragVerfasst: 15.11.2006, 18:26
von emute
so verrückt das klingen mag, ich habe mir auch schon ernsthaft darüber gedanken gemacht.. die umstrukturierungen in der lunge werden ja durch die rauchaufnahme herbeigeführt, aber die aufnahme ist ja durch den schleim gehemmt.. also müsste das schon irgendwie verlangsamt werden..

und die rauchintensität bei joints ist bei jedem anders, und man kifft auch bei weitem nicht so häufig wie man zigaretten raucht (vorrausgesetzt man tut beides).

also weiterhin die frage, ist thc überhaupt schädlich? oder schädlicher für mukos als für normalos? (bitte keine "kann ich mir nicht vorstellen-antworten" mehr) hat da jmd. ahnung von?

BeitragVerfasst: 15.11.2006, 22:14
von Jess
Wenn du keine solcher Antworten mehr hören bzw lesen möchtest, dann frage doch einfach mal Deinen behandelnden Arzt, der müsste sowas wissen, denn das lernen die im Studium!

Auf die Antwort bin ich gespannt!!! Und auf das Gesicht des Docs also bitte ein Foto machen!!!

BeitragVerfasst: 15.11.2006, 23:23
von emute
hört sich so an als fühltest du dich persönlich angegriffen, so wars aber nicht gemeint. ich habe gefragt, weil auch sonst hier im forum eine ziemlich hohe medizinische kompetenz herrscht.

ich dreh ein video und stells bei youtube rein :?

BeitragVerfasst: 16.11.2006, 16:13
von Jess
Nö fühle ich mich aber nicht...

Ich weiss ja selbst das sogar Drogen bei bestimmten Krankheiten eingesetzt werden und da wäre ich nie dagegen..

Habe mir aber selbst mal ausführlich erläutern lassen warum z.B. Raucher so ein Prob damit haben aufzuhören und warum sich der Körper vieler dabei so verändert. sprich sie zunehmen....

Das liegt daran, dass sich durch Rauchen der Stoffwechsel im Körper verändert, demnach würde ich den Schluss daraus ziehn, da wir eh schon einen Stoffwechseldeffekt haben kann Rauchen nicht gut sein und mein KG den hab ich gefragt was das Kiffen angeht und der sagte mir, dass es auf keinen Fall ratsam sei und dieser Herr ist Diplom Sportlehrer... naja jeder muss das tun was er moechte.. ja so tollerant bin ich.. ich würde auch nicht gleich Leute mit unpassenden Wörtern titulieren.. aber da ist eben jeder Jeck anders ;-)


LG Jess... wenn Du es unbedingt wissen willst kann ich ja auch mal nen Artz fragen... falls Du dich das nicht trauen solltest

BeitragVerfasst: 19.12.2006, 17:08
von Tom86
rauchaufnahme herbeigeführt, aber die aufnahme ist ja durch den schleim gehemmt.. also müsste das schon irgendwie verlangsamt werden..
...mag sein , jedoch werden die im Tabakrauch enthaltenen Teerpartikel sich nun wiederrum auf die "Schleimschicht" (sry für den Ausdruck) setztn und dies führt zu einer weiteren Verschlechterung. So gesehen, ist es keine Verlangsamung, sondern nur ein Schichtenwechsel, d.h vom direkten Kontakt mit dem Lungengewebe, über die verschleimte Schicht, bis zur (im Extremfall) Gewebe/Schleim/TeerSchicht.
Allerdings weiß ich nicht genau , was denn genau mit dem Schleim unter der Teerschicht passiert, also in welcher Form er sich verändert.

lg tom

BeitragVerfasst: 17.07.2007, 06:53
von Schlangenlady

BeitragVerfasst: 18.07.2007, 15:57
von futura
Zum Artikel:
Ja supi, dann sind die Niederländer ja sicher bald ausgestorben.
Sehr gefährliche Sache, das Kiffen das :idea:

BeitragVerfasst: 29.01.2008, 00:06
von Schlangenlady
TZ von heute:

29.01.2008
Ein Joint ist so krebserregend wie 20 Zigaretten

Genf/Wellington (dpa) - Der Rauch eines Joints ist so krebserregend wie der aus 20 Zigaretten. Das berichtet eine Gruppe neuseeländischer Forscher im «European Respiratory Journal» (Bd. 31, Nr. 2).

Ein Joint ist laut einer neuen Studie so giftig sein wie 20 Zigaretten.
dpa

In einer Mitteilung des Journals zu der Arbeit der Wissenschaftler um Richard Beasley vom Medizinischen Forschungsinstitut in Wellington (Neuseeland) ist von «wirklich alarmierenden» Resultaten die Rede. Je länger und je mehr Cannabis geraucht werde, umso höher liege das Risiko für Lungenkrebs - und das unabhängig vom Tabakkonsum.

In die Studie wurden neuseeländische Lungenkrebspatienten im Alter unter 55 Jahren einbezogen. Alle gaben in einer persönlichen Befragung ausführlich Auskunft über ihre Rauchgewohnheiten, die Krankheitsgeschichte der Familie und den Beruf. Zusätzlich berichteten sie über ihren Alkohol- und Cannabiskonsum. Patienten, die in ihrem Leben mehr als 20 Joints geraucht hatten, wurden noch genauer befragt. So wurden 79 Lungenkrebspatienten mit einer Kontrollgruppe von 324 anderen Patienten verglichen.

Eines der Resultate: In der Gruppe mit hohem Cannabis-Verbrauch (über 10 Jahre hinweg 1 Joint täglich oder 5 Jahre lang 2 Joints am Tag) war das Risiko für Lungenkrebs 5,7 Mal höher als bei den übrigen Patienten. Mit Blick auf diese Diagnose war das Rauchen eines Joints so gefährlich wie das Rauchen von 20 Zigaretten, schreiben die Autoren. Dieser Zusammenhang zeigte sich unabhängig von den übrigen Rauchgewohnheiten. «Obwohl unsere Studie nur eine relativ kleine Gruppe berücksichtigt, zeigt sie klar, dass langfristiges Cannabis- Rauchen das Lungenkrebsrisiko erhöht», erklärte Beasley.

Bereits 2007 hatte er in einer anderen Studie im Journal «Thorax» gezeigt, dass der Rauch aus getrockneten Cannabis-Blättern (Marihuana) die Zahl feiner Verästelungen in der Lunge verringert. Diese sind für den Sauerstofftransport ins Blut und den Abtransport von Schadstoffen zuständig. Cannabis-Raucher hätten zudem häufig keuchende Atemgeräusche, sonderten Schleim ab, husteten und hätten ein Gefühl der Enge in der Brust.
Der Rauch eines Joints enthält zudem bis zu zwanzigmal mehr schädliches Ammoniak als der einer Zigarette, berichteten Forscher um David Moir von der kanadischen Gesundheitsbehörde, ebenfalls 2007. Zudem seien Stickstoff-Monoxid und weitere Stickstoff-Oxide im Marihuana-Rauch drei- bis fünfmal höher konzentriert als im Zigarettenqualm, berichteten die Wissenschaftler im Journal «Chemical Research in Toxicology».