Insulin? Gewichtsabnahme, Fett ist nicht gleich Fett

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Beitragvon Quallendenbauchstreichler am 28.07.2007, 20:37

hmmmmmmm lecker :? :lol:
Quallendenbauchstreichler
 

Beitragvon Carmeli am 28.07.2007, 20:54

Möwenvorsschienbeintreter hat geschrieben:
... unerhitzte Öle auch besser verträglich sind, sage ich schon des öfteren.


Ja siehste, das erzählt jeder. Und das ist genau der Punkt um den es geht.
Aber dass Olivenöl anders vertragen wird, als z.Bsp. Leinöl oder Palmöl oder Fischöl oder das Fett im Huhn ect. das fehlt bei der Beratung. Und genau das ist das Wesentliche.

Ich glaube kaum, dass jemand der nicht Chemie oder Biologie oder Ernährungsmedizin studiert hat, weiß welche Fett in welcher Menge wo drin sind und es ihnen viel nützt wenn man ihn mit Theorie über Fettsäuren überschüttet, ohne speziell auf die hier genannten Produkte einzugehen.

Der CFler braucht es praktisch und nicht theoretisch.

Das CFler eine Fettverdauungsstörung haben ist mir ja durchaus bewusst, wozu nehmen sie Enzyme. :wink:


Genau, das ist die Einstellung, die man nicht braucht. Und die in meinem Fall und scheinbar auch im Fall von Sakura und sicherlich auch bei anderen Betroffenen vor den Baum geht.

Wie gesagt, wenn ich in den Beratungen nicht erfahre,( durch nachfragen ) dass die CFler bestimmte Fette nicht vertragen, gehe ich darauf auch nicht weiter ein,


CFler sind auch nur "normale" Menschen. Die wenigsten werden sagen:
"Ich vertrage keine langkettigen Fettsäuren, oder ich vertrage die Fette im Olivenöl nicht.
Der CFler nimmt es so hin und hält es für normal. Er verträgt halt die Fette nicht, die Enzymdosis wird immer weiter erhöht und alle stehen vor einem Rätsel, wenn es doch nicht funktioniert.

Die Ernährungsberatung sollte den Patienten auch dafür sensibilieren, worauf er achten sollte. Erst wenn er weiß, kann er gezielt fragen.

sondern befasse mich mit den für den Patienten aktuellem Problem. Die meisten Probleme liegen immernoch bei der Enzymdosierung laut meiner Erfahrung.


Genau. Für manche Fette braucht man scheinbar mehr Enzyme und für manche weniger. Darum geht hier aktuell diese Diskussion zwischen Sakura und mir.

Mal abgesehen von einer CF-Erstberatung werden meist Patienten zum Ernährungsberater geschickt, bei denen es trotz hoher Enzymdosis nicht zu einem guten Ernährungsresultat kommt.
Carmeli
 

Beitragvon Quallendenbauchstreichler am 28.07.2007, 21:10

puh
worum es geht weiß ich , hinter dem satz mit der fettverdauung war nen smilie, das war ironie!!!

ich wollte hier jetzt nicht stundenlang erklären, worauf ich immer genau eingehe. es ist für ich logisch, dass ich auf die einzelnen lebensmittel eingehe und nem laien nicht mit fachwörtern bombadiere, sondern das auch versuche verständlich rüber zu bringen.und wenn mir einer sagt, dass er butter besser verträgt als margarine erkläre ich ihm auch warum.

und zu der enzymdosierung, in den zwei jahren habe ich einige cfler kennengelernt und viele nehmen es mit der enzymdosierung nicht so genau,wenn man dann noch erklärt, dass sie zu manchen lebensmitteln weniger enzyme nehmen müssen als zu anderen würde glaube ich zu weit führen, wenn sie so schon nciht damit gut zurecht kommen. bei cflern die damit gut zurecht kommen und trotzdem probleme haben ( was wie gesagt nur einmal vorkam ) sucht man nach der ursache und dann wird auch erklärt welche unterschiedlichen fettuqalitäten es gibt ( inklusive lebensmittelauswahl )
ich sag ja auch keinem patienten du musst mehr vitamin a essen ohne beispiele zu nennen,

das auch nciht jeder cfler enzyme brauch und auch bei einer restfunktion des pankreas nicht so strikt berechnet werden muss ist mir auch klar, sowie mir auch bewusst ist, das einige cfler enzyme nehmen obwohl die bauchspeicheldrüse funkioniert. das kam alles vor.

Ja siehste, das erzählt jeder. Und das ist genau der Punkt um den es geht.
Aber dass Olivenöl anders vertragen wird, als z.Bsp. Leinöl oder Palmöl oder Fischöl oder das Fett im Huhn ect. das fehlt bei der Beratung. Und genau das ist das Wesentliche.

wie schon erwähnt fachsimpel ich nicht rum und wenn ich auf unterschiedliche fette eingehe in der schulung erklärt man auch dass sie unterschiedlich vertragen werden. so ausführlich wollte ich das hier jetzt auch nicht erklören, weil ich der meinung war das die obrigen aussagen ausreichten um dir zu zeigen, dass ich nicht medizinisch erkläre sondern auch beispiele nenne :-) ich überschütte niemanden, urteile nicht , wenn du es nie erlebt hast!

ich habe gerade das gefühl , dass ich ein wenig gegen die wand rede. wie durch andere beiträge müsstet du eigentlich schon bemerkt haben, dass ich nicht jeden über den kamm schere von den patienten und auch da bin um ihnen aufzuzeigen was sie tun können
ich weiß nicht was du jetzt erwartet hast, irgendwie drehst du einem schon ein wenig das wrt im mund um, habe ich das gefühl.eine komplette beispielberatung wollte ich hier jetzt nicht aufführen. aber nun ist es auch genug offtopic gewesen, denn ich sehe, dass wir noch stundenlang weiter diuskutieren könnten und wahrsheinlich doch aneinander vorbei reden. jeder hat seinen standpunkt :-)
lg
Quallendenbauchstreichler
 

Beitragvon Carmeli am 28.07.2007, 21:21

Ich erwarte gar nichts.

Es ging nur um ein sensibilierendes "Gespräch", zu einem Thema, das hier sicherlich einige Leser interessiert. Mehr nicht.

Es muss sich hier auch niemand rechtfertigen. Jeder sollte die Infos für sich herausfiltern, die für ihn wichtig sind.
Carmeli
 

Beitragvon Denyo_99 am 29.07.2007, 11:21

Carmeli hat geschrieben:Ich glaube kaum, dass jemand der nicht Chemie oder Biologie oder Ernährungsmedizin studiert hat, weiß welche Fett in welcher Menge wo drin sind und es ihnen viel nützt wenn man ihn mit Theorie über Fettsäuren überschüttet, ohne speziell auf die hier genannten Produkte einzugehen.


Kennst du die Vorlesungen in der Ausbildung einer Diätassistentin? Genau so etwas lernen auch die.

Carmeli hat geschrieben:Der CFler braucht es praktisch und nicht theoretisch.


Da stimme ich dir völlig zu.
Nur leider leisten die wenigsten Ökotrophologen/-innen eine praktische Beratung, da deren Studium einfach viel zu theoretisch ist.
Da hat man von einer Beratung durch eine Diätassistentin deutlich mehr...
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Beitragvon Carmeli am 29.07.2007, 12:03

Denyo_99 hat geschrieben:
Carmeli hat geschrieben:Ich glaube kaum, dass jemand der nicht Chemie oder Biologie oder Ernährungsmedizin studiert hat, weiß welche Fett in welcher Menge wo drin sind und es ihnen viel nützt wenn man ihn mit Theorie über Fettsäuren überschüttet, ohne speziell auf die hier genannten Produkte einzugehen.

Kennst du die Vorlesungen in der Ausbildung einer Diätassistentin? Genau so etwas lernen auch die.


Ja, das ist mir schon klar, aber meine Zeilen bezogen sich auf die CFler nicht auf die Diätassistentinen. Die wenigsten CFler haben o.g. studiert. :wink: :P

Nur leider leisten die wenigsten Ökotrophologen/-innen eine praktische Beratung, da deren Studium einfach viel zu theoretisch ist.
Da hat man von einer Beratung durch eine Diätassistentin deutlich mehr...


Hallo Denyo
Worin liegt denn der Unterschied insbesondere bei der Beratung zwischen einem Ökotrophologen und einem Diätassistenten? :?:
Carmeli
 

Beitragvon Quallendenbauchstreichler am 29.07.2007, 13:35

Carmeli hat geschrieben:Ich erwarte gar nichts.

Es ging nur um ein sensibilierendes "Gespräch", zu einem Thema, das hier sicherlich einige Leser interessiert. Mehr nicht.

Es muss sich hier auch niemand rechtfertigen. Jeder sollte die Infos für sich herausfiltern, die für ihn wichtig sind.


Worum es ging das weiß ich. Mir ging es nur darum, dass pauschalisiert wurde, dass kein Ernährungsberater sich damit befasst bzw. die Patienten über unterschiedliche Fette aufgklärt.

Mir ging es darum, dass Du das kritisierst, was du selbst vor kurzem geschrieben hast....

So nun wieder ontpopic.

@ Schlangenlady :
Hast Du über das Artischockenphänomen irgendwie mal nen Artikel oder so?Ich bin mir bei solchen Dingen ja manchmal unsicher, was die wissenschaftliche Untersuchung dazu angeht. Hast Du es selbst erlebt, dass es hilft?
Es wird ja unter anderem auch gesagt, dass Apfelessig die Adern entkalkt ;-), daher frag ich lieber mal nach :-)

Danke schon im Voraus
Quallendenbauchstreichler
 

Beitragvon Denyo_99 am 29.07.2007, 15:13

Carmeli hat geschrieben:Worin liegt denn der Unterschied insbesondere bei der Beratung zwischen einem Ökotrophologen und einem Diätassistenten?


Ich muss mich gerade kurz fassen...

Auf jeden Fall waren die Beratungen der Ökos sehr theoretisch und absolut Praxis-Fremd.

Da waren die Beratungen und Tipps der DAs durchaus weit hilfreicher, nachvollziehbar und Realitätsnah.

Es macht, denke ich, schon einen Unterschied, ob man eine Thematik nur theoretisch lernt, oder ob man entsprechend auch praktisch (Küche etc.) tätig ist.

Das kann man natürlich nicht pauschalisieren. Mir jedenfalls ist es bisher so geschehen.

Lg Danny
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Beitragvon Carmeli am 29.07.2007, 16:02

... dass pauschalisiert wurde, dass kein Ernährungsberater sich damit befasst bzw. die Patienten über unterschiedliche Fette aufgklärt.


Hallo Möwenvorsschienbeintreter

Wenn jeder hier die geschriebenen Texte richtig lesen würde und weniger hineininterprtieren würde, als das, was sie bedeuten, dann könnte man sich wirklich auf wichtige Infos konzentrieren und auf eine gute Diskussionen freuen.

Abschließend noch einmal

Ich schrieb:
Ja, das Problem ist leider, dass man von den Ernährungsberatern auf solche Feinheiten nicht hingewiesen wird.


Da steht nichts davon drin, dass sich Ernährungsberater nicht damit befassen, (das hast Du hineininterpretiert) sondern es ist eine persönliche Feststellung von mir, dass auf solche Feinheiten nicht hingewiesen wird.

Wenn Du bisher auf solche Feinheiten hingewiesen hast, dann ist das wunderbar und Du hast damit bestimmt schon einigen CFler geholfen.

Ich denke, dass die Leser dieses Forums jetzt diesbezüglich sensibiliert sind und die Infos in Zukunft dementsprechend für sich verwenden werden.

So, das war mein letztes Wort dazu.
Carmeli
 

Beitragvon Schlangenlady am 29.07.2007, 17:19

Nein, ich habe noch keine Artischockendragees ausprobiert und kenne das eigentlich auch nur aus Werbung/Zeitungsartikeln. Aber die Dinger sind ja nicht zu teuer und so dachte ich , man könnte sie ja mal ausprobieren...

Uli
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Beitragvon Quallendenbauchstreichler am 29.07.2007, 17:47

ah ok, werd mal schauen ob ich darüber irgendwas finde :-)
Quallendenbauchstreichler
 

Beitragvon linchen am 08.10.2007, 17:11

Hallo Sakura,

habe gerade gelesen dass du wegen deiner starken Leberbeteiligung nicht so fettig essen kannst. Wollte dir nur mal sagen dass ich vor ein paar Jahren auch etwas erhöhte Leberwerte hatte und Ursofalk nehmen musste. Diese wollte ich dann aber nicht mehr nehmen und habe es durch pflanzliche Mittelchen bestens in den Griff bekommen (Artischocke und Mariendistel), jedoch hatte ich sonographisch immer noch eine Fettleber.
Jetzt bin ich seit April diesen Jahres mit Insulin eingestellt, und siehe da, im September diesen Jahres war bei der Sonokontrolle die Leber komplett unauffällig (im März war noch wie eh und je die Fettleber zu sehen). Mein Doch vermutet dass die Insulineinstellung ursächlich für das plötzliche verschwinden der Fettleber ist, aber da bin ich natürlich überhaupt net böse drüber, hätte ich nur nie gedacht dass sowas nochmals weggehen kann :D
Hatte wie du, auch nicht extrem auffällige Zuckerwerte, naja, schon bisschen höher, aber vielleicht würde es bei dir ja auch helfen?
Lg
linchen
 
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