Curry gegen Mukoviszidose

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Curry gegen Mukoviszidose

Beitragvon ceggis am 23.04.2004, 10:29

Ich weiß nicht, ob da etwas dran ist, also Info taugt die Meldung aber doch allemal, oder?


http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=040423023

pte040423023
Medizin/Wellness, Forschung/Technologie

Curry gegen Mukoviszidose
Wundermittel Gelbwurz hilft zumindest Mäusen bei Zystischer Fibrose

New Haven/Connecticut (pte, 23. April 2004 12:14) - Einer der wesentlichen Bestandteile von Curry, die Gelbwurz auch Kurkumin genannt, kann in niedrigen Dosen viele Symptome der Erbkrankheit Mukoviszidose (auch Zystische Fibrose genannt) einfach verschwinden lassen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forscherteam der Yale University in New Haven Connecticut. Im Mäuseversuch war die Anwendung höchst erfolgreich, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist http://www.newscientist.com .
Mukoviszidose ist eine Erbkrankheit, bei der durch einen genetischen Defekt die Sekrete von exokrinen Drüsen verdickt sind. Dadurch können sie nicht abfließen und verstopfen die Ausführungsgänge. Das ist etwa beim Saft der Bauchspeicheldrüse so, oder bei der Galle oder beim Samenleiter. Es betrifft auch die Schleimhautdrüsen der Nase, der Luftröhre und der Bronchien. Weil die zähen Schleime nicht abfließen können, kommt es zu Entzündungsreaktionen. Es bilden sich dann vermehrt Bindegewebe und sackartige Erweiterungen in den Organen. Diese zystisch fibrotischen Veränderungen haben zu dem heute verwendeten medizinischen Namen zystische Fibrose geführt. Dem Forscherteam um Michael Caplan gelang es, die Symptome mit der Gabe von niedrigen Dosen von Gelbwurz (Curcuma domestica) im Tierversuch zu lindern.
Die zystische Fibrose ist die häufigste angeborene Stoffwechselkrankheit, die weiße Menschen bekommen können. Einer von rund 3.000 Neugeborenen ist betroffen. Die Krankheit wird hervorgerufen durch einen Mangel an CFTR (cystic fibrosis transmembrane regulator), einem Regulatorprotein des Chlorid-Transports durch die Zellmembran mit konsekutiver Erhöhung der Viskosität von Körpersekreten. Das CFTR-Gen wurde erst 1989 entdeckt. Erst seit kurzem erreichten Patienten mit dieser Erkrankung ein durchschnittliches Lebensalter von 25 bis 32 Jahren.
Bei den Labortieren untersuchten die Forscher die Wirkung von Gelbwurz: Sie verabreichten den Tieren, die vermehrt an gastrointestalen Symptomen litten, 45 mg Kurkumin pro Kilogramm Körpergewicht über einen Zeitraum von drei Tagen. Diese Menge wird auch vom Menschen in der Regel gut vertragen. Bei den Tieren verschwanden die Symptome und es kam auch zu Verbesserungen der Atemwege. Sechs der unbehandelten Mäuse haben die Versuchsreihe nicht überlebt, hingegen starb nur eines der mit Gelbwurz behandelten Tiere.
Caplan äußert sich im Wissenschaftsmagazin Science http://www.sciencemag.org vorsichtig darüber, ob eine solche Behandlung auch bei Menschen funktionieren würde. Zwar leiden Asiaten seltener unter zystischer Fibrose, dies dürfte aber eher mit der genetischen Komponente als der Ernährung zu tun haben, meint der Forscher. Dass Kurkumin über ein großes Heilpotenzial verfügt, ist den Forschern schon seit Jahren bekannt. So wird Gelbwurz in der Behandlung von Magen-Darmentzündungen, Krebs, alkoholbedingten Erkrankungen und seit kurzem auch gegen Alzheimer eingesetzt.
(Ende)
Aussender: pressetext.austria

Redakteur: Wolfgang Weitlaner,
email: weitlaner@pressetext.at,
Tel. +43-1-81140-307
ceggis
 

Beitragvon Gast am 25.04.2004, 09:36

Tja dann wird es wohl mein Lieblingsgewürz jetzt öfters an den Gerichten geben. :D
Gast
 

Wieviele Jahre werden wir wohl warten müssen...,

Beitragvon Heischeisch am 27.04.2004, 16:55

... bis der Erfolg bei zumindest einem Teil der CFler wissenschaftlich bestätigt oder dementiert ist.
Auf der einen Seite finden wir die (unsere) Hoffnung auf solche Stoffe wie Curcumin (also dieses Currybestandteil), Crataegus (Weißdornextrakt), oder Aerugen (Pseudomonas-Impfstoff, soll ja 2006 kommen, es hieß davor 2005, und davor hieß es 2004...), auf der anderen Seite sterben Menschen immer viel zu früh, weil sie nicht warten konnten, bis der Anspruch der wissenschaftlichen Exaktheit (evidenz-basierte Medizin; engl. evidence based medicine) mit größter Konsequenz auch bei dieser seltenen angeborenen Stoffwechselstörung erfüllt wurde.
Die zur Verfügung stehenden materiellen (Geld und Gewinnaussichten!) und personellen (Pharmazeuten; Ärzte, bekanntlicherweise hoffnungslos überfordert und (daher oder deshalb) häufig schlecht organisiert) Mittel und die Zahl der an einer CF-Studie teilnehmenden Menschen sind ohnehin meist gering, so halte ich die Duchhaltung des Evidenzprinzips bei Patientengruppen wie dieser für puren Unsinn, tut mir leid.
Bei Medikamtenweiterentwicklungen (z.B. Blutdruckmittel Nummer xxxx) oder neuen zu erprobenden Medikamtenalternativen ist das sicherlich ok und unabdingbar. Was soll das aber bei seltenen Krankheiten oder ähnlichem?
Es müsste da einer wissenschaftlichen Studie ein "Probier"-Prinzip vorgeschaltet werden. Wenn sich dann einzelne (natürlich nicht "wissenschaftlich gesicherte") Erfolge herausstellen, sollte unter entsprechender Aufklärungsarbeit an den Patienten (und natürlich der Krankenkassen) weiter probiert werden. Nutzen-/Risikoerwägungen sind bei CF ebenfalls anders zu gewichten.
Auch bei ganz alltäglichen Dingen probieren wir manchmal einfach und intuitiv, ob dies oder jenes vielleicht funktioniert. Dabei machen wir natürlich Fehler, aber manchmal klappt es auch wunderbar! Und nur so machen wir große Schritte. Ein/e Erfinder/in erfindet!
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curcumin

Beitragvon henry am 27.04.2004, 19:38

Hab gerade die einträge zu curcumin gelesen, nachdem ich von einem Bekannten darüber informiert wurde.
hat irgendjemand schon praktische erfahrung im 'umgang' mit diesem Gewürz? ich meine, wie kann man solch doch relativ große mengen von diesem scharfen gewürz aufnehmen?
vielleicht findet sich jemand, der das schon versucht hat. schaden kann es ja sicher auf keinen fall.
danke!
henry
 

Beitragvon Hexi am 29.04.2004, 04:33

Curkumin ist ja nicht das Gewürz an sich, nur ein Bestandteil. Es gibt Präperate mit Gelbwurz. Haben auch schon an einen "Selbstversuch" gedacht, werden uns mal vom Arzt oder der Apotheke beraten lassen :)
Hexi
 

Beitragvon Gast am 29.04.2004, 11:41

Das ist aus dem Expertenrat:

Frage:
Hallo,
habe heute folgende Artikel im Internet gefunden und würde gerne Ihre Meinung dazu hören.
Vielen Dank

http://www.welt.de/data/2004/04/28/270673.html
http://www.stern.de/wissenschaft/forsch ... 182&nv=sml


Antwort:
Hallo,
bei den Berichten („Currygewürz enthält Wirkstoff gegen Mukoviszidose - Bei Mäusen verbesserte sich der Salzhaushalt“ aus der WELT und „Kurkuma gegen Mukoviszidose“ aus dem STERN handelt es sich um die Beschreibung einer Arbeit aus dem höchst angesehenen wissenschaftlichen Journnal SCIENCE (Egan ME, Pearson M, Weiner SA, Rajendran V, Rubin D, Glockner-Pagel J et al. Curcumin, a major constituent of turmeric, corrects cystic fibrosis defects. Science 2004; 304(5670):600-602). Dabei handelt es sich ganz kurz um sehr aufregende wissenschaftliche Ergebnisse von Untersuchungen mit Curcumin (Kurkuma, Gelbwurz).
Bei der Mukoviszidose, zumindest bei der in Europa häufigtsen Form, der Mutation deltaF508, kommt es auf Grund der fehlerhaften Herstellung und Faltung des für den Salztransport an der Zelloberfläche zuständigen Proteins (CFTR) zu einem folgenschweren Magel an diesem Protein mit den bekannten Folgen an allen Drüsen. Die Herstellung des Proteins wird normal abgeschlossen – trotz des kleinen Webfehlers – aber der Kontrollmechanismus, der fehlerhafte Produkte aussortieren soll, funktioniert und das geringfügig auffällige Protein wird zurück gewiesen, kommt also nicht an der Zelloberfläche an – fehlt. Wenn man nun den Kontrollmechanismus ausschalten könnte, hätte das fehlerhafte Protein eine Chance, an der Zelloberfläche anzukommen, eingebaut zu werden und dort auch „normal“ zu funktionieren.
Die Wissenchaftler haben nun herausgefunden, dass bei Mäusen, deren eigenes normales CFTR-Gen durch ein Defektes deltaF508-Gen ersetzt wurde, bei Gabe von Curcumin, einem Bestandteil des Curry-Gewürzes, der Transport des nicht ganz normalen CFTR in die Zelloberfläche gelingt, weil die Fehlerhaftigkeit der Qualitätskontrolle entgeht. Das hat dann auch zur Folge, dass der Salztransport an der Zelloberfläche bei diesen Mäusen sich weitgehend normalisiert.
So verlockend der Genake klingt, man könne mit „Curry“ Mukoviszidose heilbar machen – zumindest für die Patienten, die solch einen deltaF508-Fehler haben (etwa zwei Drittel der Betroffenen in Deutschland), soweit ist es noch nicht. Die Autoren schreiben zu Recht, dass noch nicht klar ist, ob das gleiche Experiment auch beim Menschen funktioniern wird. Und selbst wenn, ist der Weg zu einer Therapie noch weit und beschwerlich.
Was man aber sagen kann, ist ganz sicher: wir lernen aus dem Verständnis der molekularen Störungen (Molekularbiologie) immer mehr über Mukoviszidose und selbst ohne Gentherapie wird uns das einer Beherrschung des Krankheitsbildes immer näher bringen.
Mit freundlichem Gruß
Prof. Dr. T.O.F. Wagner
Gast
 

Re: curcumin

Beitragvon Gast am 18.05.2004, 05:21

Hallo: Willem, 49 Jahre , Holland. Zweimal Delta F508. Nehme seit 2 Wochen Curcuminen mit Piperine ( Piperine erhöht die biologische Aufnahme), 6 gram pro Tag ( bei den Mahlzeiten, Tabletten von der Apotheke). Schon nach 2-3 Stunden bemerkte Ich sehr positive Erfolge. Aber vorsicht!! Die Curcuminen sind sehr "scharfe" Stoffen, und wie das im Körper auswirkt ( mit allen Medikamenten) ist noch ganz _unbekannt_. Mein Cf-Aerzte wissen davon, und begleiten meine Fragen.

Nächstes Jahr möchte Ich ein Paar Jahre in Berlin wohnen gehen. Was ist eine gute Klinik für Erwachsene da?
Entschuldige Meine Sprache-fehler, und viele Grüsse fúr den Deutschen CF-Freunde !

Willem
Gast
 

Wie heißt das Präparat in Deiner Apotheke?

Beitragvon Heischeisch am 18.05.2004, 10:50

Hallo Willem,
das ist ja eine schöne Nachricht! Welche positiven Erfolge stellten sich ein? Schmeckts Du jetzt z.B. weniger salzig :P , brauchst Du weniger Enzyme? Wie war es vorher? Wie ist es jetzt? Entwickelt es sich weiter? Was für Tabletten sind das, 6g müssen ziemlich viel sein? Wer hat Dich auf Piperine gebracht? Ich bin wirklich neugierig :oops: auf Deine Antworten! Wenn Du Dich als Mitglied bei muko.info/Diskussionsforum eintragen könntest, könntest Du an der Diskussion leichter teilnehmen, Du bekämst dann z.B. eine eMail, sobald Dir jemand antwortet. Ich glaube, dass sich viele Menschen für Deine Erfahrungen interessieren.
Liebe Grüße
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Re: Wie heißt das Präparat in Deiner Apotheke?

Beitragvon Willem 49 Male. am 18.05.2004, 17:10

Das Präparat heisst: Temoe Lawak, :http://www.singernatura.nl/tekst-producten-temoelawak.htm
Unter: SAMENSTELLING PER TABLET :volledig extract van 600 mg Curcuma rhizoma, Curcuma amara rhizoma 100 mg, Rhamni purshianae cortex 30 mg, suiker 75 mg.

Diese Tabletten wirden leider (noch?) nicht von den Krankenkassen bezahlt, sind aber nicht teuer: 1000 tabl, 122 euro, so das reicht für etwa
3 Monate.

6 bis 8 grs. ist -bis jetzt- die wahrscheinliche dosis. Ist viel, aber Gelbwurz wird sehr schwierig in dem Blut aufgenommen. Faeces ist jetzt gelb 8)
Piperine ( oder Bioperine TM) erleichtert die Aufnahme sehr deutlich:

http://www.bioperine.com/BioWithCur.htm


-Mein sputum ( ist das ein Deutsches wort?) wird nach 2 bis 3 Stunden ganz weiss. Viel stärker als bisher Antibiotica. Das dauert stundenlang.
-Ich brauche weniger Insulin.
-Fühle mich viel besser.
-Meine NasePolypn sind verschwunden ( Ich verpulvere ein kleines bisschen, und inhaliere das in meine Nase), kein sinusitis mehr.
-Enzymen haben sind _nicht_ geändert. Pancreasinsuffiency bleibt, war auch zu erwarten. Aber _kein_ DIOS mehr!!

So, jetzt essen :)

Willem
Willem 49 Male.
 

Curcumin in Kapseln?

Beitragvon henry am 19.05.2004, 11:11

Hallo!
Hat irgendjemand eine Ahnung, wo man Curcumin in Deutschland oder Österreich in Kapselform bekommen kann?
Willem aus Holland schreibt, dass er solche Kapseln in Holland bekommen kann. Ich hab seinen link angesehen, kann aber damit nicht viel anfangen, weil ich die holländische Sprache nicht richtig verstehe.
Wäre nett, wenn jemand zurückschreiben bzw seine Erfahrungen mit Curcumin (sofern es welche gibt) mitteilen könnte.
Ich schreibe aus Österreich und bin Vater von 2 Töchtern mit CF.
Danke!
henry
 

Curcumin: Holland + Österreich setzen sich an die Spitze :-)

Beitragvon Heischeisch am 19.05.2004, 11:41

Hallo Willem,
Hallo Henry (der schrieb, während ich diesen Text verfasste...),

wenn ich das richtig sehe, nimmst Du also ein Gelbwurzextrakt ein. Das ist tatsächlich sehr spicy! Soweit ich weiß, beträgt der Curcumin-Bestandteil (da gibts es drei verschiedene: ) nur zwischen 7-9%!! Die Mediziner der Yale-University haben genau genommen synthetisches Curcumin genommen, das übrigens von der Bezugsquelle nur für wissenschaftliche Versuche zugelassen ist. Ich habe ein Präparat bei http://www.turmeric-curcumin.com gefunden, das auf 95% standardisiert Curcumin enthält. Ich habe auf das amerikanische Produkthaftungsgesetz vertraut und dort den Stoff bestellt. Die haben mir auf Anfrage auch einen Testbericht vom April als Faximile-GIF-Datei zukommen lassen, was auf gewisse Qualitätssicherung hinweist (ich bin da sehr misstrauisch!). Der Chargenbericht B04/53/04 nannte folgendes und mehr:
Aussehen/Geruch/Geschmack, Curcumin content, Fettgehalt, Partikelgröße, Totale Zahl von Mikroorganismen (?), Hefepilze, Coliforme Bakterien, Escherichia Coli, Staphylococcus, Salmonella.
Außerdem zeigt der Chargenbericht, dass der Hersteller Naturex Inc. ist.
Date of manufacturing: 13.4.2004, Date of issuance: 14.4.2004 (Nur ein Tag dazwischen, wie kann man so schnell diese Tests durchführen?).
Die Verpackung ist zweifach versiegelt und wirkt auf mich wiederum vertrauenswürdig (Naturex Inc. ist hier aber nicht sichtbar). Da der Test erst seit Dienstag läuft, brauche ich noch Zeit bis zu Ergebnissen. Die "selektive Wahrnehmung" ist der größte Störfaktor und ja mithin ein Grund für die Sorgfalt, die bei wissenschaftlichen Studien Standart ist (z.B. doppelt-blind, randomisiert)! Unverträglichkeit war jedenfalls keine zu beobachten. Dein Piperine-Hinweis ist goldwert und ich stürze mich wieder in die Informationsfluten von google und Co... Dankeschön!
Falls jetzt viele Menschen meinen, es auch mal selbst zu probieren, rate ich zu großer Zurückhaltung: tut es nicht! Die es doch tun, sollten mit großer Umsicht arbeiten, vor allem dann, wenn sie es an ihren Schutzbefohlenen vorhaben. In allen Fällen sind medizinische Grundkenntnisse mehr als angebracht!
Liebe Grüße
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Re: Curcumin in Kapseln?

Beitragvon Gast am 19.05.2004, 16:30

Hallo Henry,

Vermutlich kann diese Apotheke in Wien helfen:

http://www.pillendreher.at/unser_servic ... tees.shtml

Willem
Gast
 

Re: Curcumin: Holland + Österreich setzen sich an die Spitze

Beitragvon Gast am 19.05.2004, 16:41

Hallo Heischeisch

Der Curcumin-Bestandteil in den Tabletten ist 95%. Dazu ein Paar Prozent etherische öl, und ein bisschen Zucker.

Yale-University hat sterile Curcumines benutzt, weil die Mäuser kein Kontakt mit virale oder bakterielle Teilchen vertragen können.


Wer gerne das ganze Science-Artikel lesen möchte, Ich kann es senden(
.pdf-format, acrobat reader, 280 kb), wimuitdenbosch@hotmail.com

Willem
Gast
 

Zeit für harte Daten?!

Beitragvon Heischeisch am 17.06.2004, 16:33

SPANNUNG, SPANNUNG:
Unsere (kleines Wortspiel gefällig:) "Maus" (4,5 Jahre, df508-homozygot, 18kg) hat sich heute nach etwa 4-wöchiger Gabe von 2x500mg Curcumin (in den letzten 3 Tagen sogar 4x500mg täglich (!)) einem Pilocarpin-Schweißtest unterzogen.
Wir wollen durch das in der nächsten Zeit bekannt werdende Ergebnis entscheiden, ob wir weitermachen oder abbrechen.
Vertragen hat er das, wie erwartet, absolut ohne Probleme. Möglicherweise wurde dadurch sein ohnehin guter Appetit noch etwas gesteigert. Sonst aber war nichts festzustellen. Leider enttäuschte mich der "Wangenschleck" zur Feststellung der "Salzigkeit": da war keine Verbesserung zu erschmecken.
Ich möchte jeden (ich will ja da den Namen "Willem" aus diesem Thread nicht laut nennen (KREISCH)!) aufrufen, der eine ähnlichen Versuch gestartet hat, sich nach Möglichkeit ebenfalls einem Schweißtest zu unterziehen. Unser subjektiven Einschätzungen zu dem Thema können wir nun mal vergessen, und der in meinen Augen so leicht nachprüfbare Anspruch der "Normalisierung der elektrophysiologischen Werte" durch Curcumin sollte schnellstens auf die Probe gestellt werden.
Liebe Grüße
P.S.: Selbstredend in diesem Thread demnächst in schonungsloser Offenheit "unser" Ergebnis...
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Re: Zeit für harte Daten?!

Beitragvon Gast am 19.06.2004, 07:08

Hallo Cigger,

Noch immer bemerke Ich sehr positive Anderungen, obwohl Ich mich vorstellen kann, dass ein Pilocarpintest das noch nicht zeigen kann, weil das eigentlich, bei Menschen, nur Hautzellen sind, die sich an der Oberflache des Körpers befinden. Ganz anders als im Labor bei herausgenommen Zellen, die direkt Kontakt mit dem Curcuminen haben.
Die gesteigerte Appetit habe Ich auch bemerkt , und geht wahrscheinlich zusammen mit dem verbesserten Glukose-Spiegel ( niedriger).

Viele Grüsse: willem
Gast
 

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