Leberzirrhose

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Leberzirrhose

Beitragvon meldav am 28.08.2006, 16:10

Hallo, ich hab mit der Suchfunktion leider nichts darüber gefunden, dewegen starte ich hier noch einmal eine Thread. Ich komme gerade von einer Gastroendorologin (?!) und sie meinte, dass jemand der sich nicht mit CF auskennt wahrscheinlich erschrocken wäre wegen der ganzen Knötchen in der Leber. Sie meinte es KÖNNTE eine beginnende Leberzirrhose sein. Ich war ziemlich durcheinander und schockiert und bin es auch jetzt noch. ich hab sie dann soviel gefragt, aber irgendwie kamen die Antworten nicht richtig bei mir an. Ich soll jetzt eine Magenspiegelung bekommen und eine CT mit und ohne KOntrastmittel. Jetzt wollte ich wissen, ob das jemandem von euch bekannt vorkommt. Wie schlimm ist das alles? Kann ich etwas tun außer Ursofalk zu nehmen? Danke schon mal für eure Antworten. Liebe Grüße, Melanie
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Beitragvon Dennis am 28.08.2006, 22:46

Hallo Melanie,
vielleicht hilft dir dieser Artikel ein kleines bißchen weiter. Ich habe ihn aus einem Buch Namens "Ernährungsthearpie bei Mukoviszisose" entdeckt.

Viele Grüße
Dennis :)


Leber, Leberzirrhose und Gallenwege

Die Leber ist die größte, verdauungssektretproduzierende Drüse. Die primären Auswirkungen der Mukoviszidose auf dieses Organ sind wenig erforscht. Man geht davon aus, daß auch hier die zu zähflüssige Galle in Verbindung mit toxisch wirkenden Gallensäuren zu mäßig aktiven Entzündungsvorgängen mit daran anschließendem bindegewebigem Umbau führt. Die pathologische Komposition der Galle begünstigt die Gallensteinbildung. Die unzureichende Bereitstellung physiologischer Gallensäure mindert die Aktivierung der Pankreasenzyme. Klinisch bleiben diese Vorgänge lange Zeit stumm. Erst wenn der bindegewebige Umbau in eine Leberzirrhose umschlägt und sich ein Pfortaderhochdruck einstellt, treten Lebensgefährliche Blutungen aus Ösophagusvarizen (krankhafte Erweiterung der Venen in der Speiseröhre) auf. Ab diesem Zeitpunkt läßt auch die Syntheseleistung der Leber für Gerinnungsfaktoren und andere Funktionseiweiße des Blutes nach (Vitamin-K-Mangel) und eine Milzvergrößerung durch Aufstau des Pfortaderblutes mindert die Anzahl der gerinnungsaktiven Blutplättchen. Therapeutisch kommt in erster Linie die Sklerosierung (Verödung) der Ösophagusvarizen, eventuell auch sogenannte "Shunt"- Operationen oder eine Lebertransplantation in Frage. Gallenblasensteine machen selten Beschwerden. Gallenwegsteine müssen operativ oder endoskopisch entfernt werden.

Gerade bei Patienten mit starker Leberbeteiligung treten zusätzlich Schmerzen unter dem Brustbein als Ausdruck einer Speiseröhrenentzündung durch rückfließenden Magensaft auf. Diese noch viel zu selten erkannte Komplikation stört nicht nur erheblich beim Schlucken, sie nimmt zusätlich Appetit, führt sogar mitunter zu Aspiration von Magensaft und damit Lungenentzündung.
Dennis
 

Beitragvon Dennis am 28.08.2006, 22:55

Hi Melanie,
sorry da habe ich zwei Tippfehler eingebracht, das Buch heisst natürlich so:

"Ernährungstherapie bei Mukoviszidose"


:lol:
Dennis
 

Beitragvon Susa am 30.08.2006, 10:05

Hallo Malanie,

bei meinem Sohn ist die Leber ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen. Seit letztem Jahr wurde die Ursofalk-Dosis erghöht und Mariendistl (Madaus Legalon Protect) verschrieben. Bei der letzten Untersuchung konnte eine deutliche Besserung festgestellt werden.
Ich wünsche Dir alles Gute!

Susanne
Susa
 

Beitragvon claudia am 30.08.2006, 10:18

Wie viele Kapseln Ursofalk müsst ihr denn nehmen?
claudia
 

Beitragvon Dennis am 30.08.2006, 18:16

Hi Claudia,

ich nehme täglich 3 Kapseln Urosfalk ein.

1x Morgens - 1x mittags - 1x abends.

Und du?

Viele Grüße
Dennis
Dennis
 

Beitragvon meldav am 30.08.2006, 21:07

Susa hat geschrieben:Hallo Malanie,

Seit letztem Jahr wurde die Ursofalk-Dosis erghöht und Mariendistl (Madaus Legalon Protect) verschrieben.


Hallo Susanne, Mariendistel wurde auch verschrieben? Das hört sich so Homöopathisch an. Werd das aber mal probieren. Ursofalk wurde bei mir auch erhöht, bzw. nehme ich jetzt Urso 400, was etwa 5 Ursofalk entspricht.
Freut mic, dass es bei deinem Sohnemann besser wurde.
Liebe Grüße, Melanie
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Beitragvon Sakura am 30.08.2006, 22:59

meldav hat geschrieben:Das hört sich so Homöopathisch an.

Hallo Melanie,

das ist auch etwas pflanzliches und kommt von der Mariendistel Frucht.

Das steht in der Beschreibung dazu:
"Zur unterstützenden Behandlung bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen, Leberzirrhose und toxischen (durch Lebergifte verursachten) Leberschäden."

Ich finde das auch ganz interessant, werde es mal bei meiner Ärztin ansprechen.
Sakura
 

Beitragvon claudia am 03.09.2006, 18:48

ich nehm 4 kapseln am abend.
claudia
 

@meldav

Beitragvon Gast am 04.10.2006, 22:53

Hallo meldav!

Ich habe CF und ebenfalls eine beginnende Leberverfettung als auch eine vergrößerte Leber diagnostiziert bekommen.
Die Ambulanz hat mir nichts verschrieben, Leberwerte sind in der Norm.

Gruß von einem Gast
Gast
 

Beitragvon claudia am 05.10.2006, 16:20

Eine vergrößerte Leber hat eh so ziemlich jeder CFler!
claudia
 

Beitragvon Heischeisch am 05.10.2006, 19:40

Weshalb ich der Meinung bin, man sollte Ursofalk regelmäßig schon ab frühen Jahren geben. Gar nicht erst warten, bis sich die Veränderungen in der Leber zeigen! Übrigens: die Laborwerte reagieren auf den Umbau der Leber übrigens erst ganz spät... so weit sollte man es keinesfalls kommen lassen.
Für mich maßgebend ist bei kleinen Kindern bereits eine Leberultraschalluntersuchung. Die ist ganz harmlos durchzuführen.
Leid und Pein? Alles geht vorüber.
Mary J. Flesch
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Beitragvon claudia am 05.10.2006, 21:14

Wird der Ultraschall denn nicht sowieso mindestens einmal pro Jahr gemacht? Bei uns ist es jedenfalls so.
Ursofalk wird meines wissens bei uns auch schon ziemlich früh verschrieben. Bei uns älteren Patienten kam das erst später, weil es Ursofalk ja leider noch nicht gab.
claudia
 

Ursofalk

Beitragvon Gast1980 am 06.10.2006, 22:33

:lol: Also ich nehme jetzt auch schon seit fast 1 Jahr diese Tabletten (3x1) und muss sagen, das es mir damit viel besser geht, als sonst. Ich war vor kurzem für 2 Wochen in de Uni Münster . Dort wurde auch u. a. Ultraschall gemacht. Später sagte man mir, das die Leberwerte völlig ok seien. UNd ich sagte mir: "Bie her,Bier her, oder ich fall um". Keine Sorge, ich werde schon kein alki. Aber als Fussballfan sollte man ja einiges trinken können, oder? :)
Gast1980
 

Re: Ursofalk

Beitragvon claudia am 07.10.2006, 07:30

Gast1980 hat geschrieben:Bie her,Bier her, oder ich fall um"


Na dann pass mal auf, dass du nicht wirklich mal Umfällst!
Bier verträgt sich nicht mit allen Medis.
claudia
 

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