wer ist in ähnlicher Situation

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wer ist in ähnlicher Situation

Beitragvon Norby am 06.04.2006, 09:16

wer kann mir sagen was ich tun kann,mein Freund ist erkrankt und macht mehr oder weniger seine Therapie,was mir jetzt Angst macht das er mit dem Gedanken spielt und auch darüber redet nicht mehr Leben zu wollen, ich bin verzweifelt und weiß nicht weiter,will ihn nicht verlieren und brauche einen Rat
Norby
 

Beitragvon Jens am 06.04.2006, 10:10

Zuletzt geändert von Jens am 13.03.2008, 20:10, insgesamt 1-mal geändert.
Jens
 

Beitragvon ernesto am 06.04.2006, 16:39

Ich will Jens da gar nicht wiedersprechen, aber wenn dein Freund schon über diese Gedanken mit dir spricht, dann kannst auch du auf das Thema eingehen.
Sprich mit ihm darüber! So erfährst du auch genauer wie es ihm damit geht.
Unterstützung von Freunden ist da immer gut. Wenn du deine Sorgen äußerst und er belustigt abwinkt, um so besser.
Vielleicht ist es ja auch in eine depressive Phase, die er durchmacht und will damit auf seine Sorgen aufmerksam machen (Hilferuf).
Aber so oder so (erst recht wenn du den Eindruck hast, das es ernster ist) kannst du im ja professionelle Hilfe (siehe Jens/Psychologen etc.) empfehlen, vielleicht ja sogar mit ihm dort hin gehen.
Hoffe das dir das weiterhilft.
LG Jörn
ernesto
 

Beitragvon das jens am 08.04.2006, 22:59

Nicht mehr leben wollen ist sicher jedem CFler als Situationsgedanke nicht fremd, einfach mal keinen Bock mehr haben auf die ganze Anstrengung. Aber wenn jemand gerade erst mit dem Gedanken der Krankheit konfrontiert wird, das also was neues und fremdes ist, kann das schon eine recht vernichtende Diagnose sein, wenn man nicht darüber bescheid weiß. Ich denke, wichtig ist, ihm nahezubringen, daß er geliebt und gebraucht wird und daß man auch mit der Krankheit noch ein erfülltes Leben führen kann. Und daß noch nicht alles zu Ende ist. Auch ihm würde sicherlich helfen, sich mit anderen betroffenen zu unterhalten. Lege ihm doch einmal dieses Forum nahe.

Nimm ihn aber ernst mit seinen Ängsten und bevormunde ihn nicht. Vor lauter Sorge neigt man als Angehöriger auch dazu, seine Sorgen auf den Betroffenen zu übertragen, was diesen doppelt belastet und die Situation nur noch schwerer macht, also sei auch da etwas locker und vorsichtig.

Gruß
Jens
das jens
 


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