Übelkeit

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Übelkeit

Beitragvon gaes am 08.09.2008, 13:30

Hallo,

wir sind neu hier im Forum.
Mein Sohn, 16 Jahre, hat CF. Diagnostiziert mit vier Jahren.
Gesundheitlich ging es ihm unter Therapie immer recht gut.
Obwohl er Atemtherapie so gut wie verweigert, hat er eine recht gute Lufu.
Mehr zu schaffen macht ihm die Bauchspeicheldrüse, anhand dessen wir auch diagnostiziert sind. Die Leberwerte sind nicht so toll, zudem hatte er schon Gallensteine und des öfteren Sodbrennen.
Seit ca. einem Jahr hat er Diabetes. Dieses hat ihm sehr zu Schaffen gemacht, da er dreimal am Tag spritzen muss und panische Angst vor Nadeln hat. Kurz nach Anfang der Therapie trat, vor allem morgens, Übelkeit auf. Nach mehren Untersuchungen konnte keine Ursache festgestellt werden. Es wurde in Erwägung gezogen, dieses könnte psychische Ursachen haben. Hatte es dann auch, weil er durch die Übelkeit die Schule nicht mehr besuchen konnte und wenn er dann kam mit blöden Sprüchen begrüßt wurde.
Nach Geprächen mit Psychologen, welche mein Sohn strikt ablehnt, ("ich bin doch nicht verrrückt") bin ich ich mir sicher, dass die Ursachen organisch sind.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen?
Wir sind schon ganz verzweifelt. Seit einem Jahr versuchen wir allem auf den Grund zu gehen und finden nichts.

Ich bin dankbar für jede Antwort.

N. Gaes
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Re: Übelkeit

Beitragvon Schlangenlady am 08.09.2008, 16:13

Hallo,
sorry, aber ganz habe ich da jetzt nicht durchgeblickt :oops: :
Habt Ihr jetzt alle organischen Ursachen für die Übelkeit ausgeschlossen?
Die Übelkeit ist also wahrscheinlich psychisch bedingt?
Er wollte da nicht hin, aber war dann doch beim Psychologen, geht aber jetzt nicht mehr?
Warum und von wem hört er in der Schule blöde Sprüche?

War er schon mal bei einer Reha?
Was macht er denn an Therapie (Tabletten, Inhalieren, Sport, Insulin)?

Uli,46
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Re: Übelkeit

Beitragvon Schlangenlady am 08.09.2008, 16:29

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Re: Übelkeit

Beitragvon gaes am 08.09.2008, 16:42

Hallo,

tut mir leid ist vielleicht alles etwas durcheinander.

Es ist wirklich so das niemand mehr einen Rat weiß.

Die Therapie von meinem Sohn besteht aus Kreon, Vitaminen, Ursofalk, bei Bedarf Antibiotika.
Nasonex für die Nase. Inhalieren sollte er Kochsalz, Pulmozyme und Viani.
"Ab und zu" KG.
Bis vor ca. einen dreiviertel Jahr hat er regelmäßig Tischtennis gespielt. (Ist sogar einmal Kreismeister geworden)

Dann kam die Diagnose: Diabetes. Leider war die Einweisung im Krankenhaus, wo er sich eine Woche aufgehalten hat, nicht sehr fördernd. Er hatte nicht einmal "spritzen" geübt, weil er solche Angst hatte. Nach mehren Wochen fanden wir endlich eine Diätassistentin, die uns weiterhalf.
Mittlerweile klappt die Insulintherapie super! (Wenn das man auch beim Inhalieren so wäre :) )

Kaum hatten wir dieses geschafft, kam der Anruf der Hochschule: ORSA
Das war echt Stress. Mein Sohn vertrug die Antibiotika nicht und bekam eine Zungenentzündung.
Außerdem: waschen, waschen, waschen, putzen, ....

Irgendwann zu diesem Zeitpunkt kam die Übelkeit.
Ich weiß leider nicht genau, was man alles untersuchen muss, um die Ursache, wenn sie denn organisch sein sollte, herauszufinden.
Untersucht worden ist das Blutbild, ansonsten wurde Ultraschall und Sonographie gemacht.

Mit den "Doofen" in der Schule hat sich für ihn erstmal erledigt.
Er möchte wieder gerne zur Schule und geht auch, wenn die Übelkeit nicht ganz so heftig ist.

Zur Reha war er noch nicht.
Wir haben aber ganz normale Vater-oder Mutterkindkuren gemacht. Es ging ihm auch immer sehr gut. Außerdem hatten wir Angst vor PSA.(Ich weiß ein bisschen überzogen)

So nun habe ich versucht mich kurz zu fassen, aber eigentlich könnte ich schreiben, schreiben...

Danke für die Antwort
N. Gaes
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Re: Übelkeit

Beitragvon Schlangenlady am 08.09.2008, 17:06

Also wenn er in letzter Zeit viel Antibiotika nehmen musste ist eventuell auch die komplette Darmflora in Unordnung geraten und er hat eine Pilzinfektion.
Auch möglich wäre, daß er jetzt abends etwas anderes isst als früher, mehr/weniger Kreon braucht und/oder durch das Insulin sich etwas geändert hat; hat er morgens vielleicht eher Unterzucker?
Vielleicht hustet er auch nachts und schluckt viel Schleim?
Wie siehts mit Allergien aus?Vielleicht auf ein neues Putzmittel, neue Seife?
Was ist mit Sodbrennen/Reflux?
Ein verspanntes Zwerchfell, das auf den Magen drückt?

Mehr fällt mir momentan nicht ein... :idea: :wink:

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Re: Übelkeit

Beitragvon gaes am 08.09.2008, 18:52

Danke für die vielen Tipps,

auch wenn das Antibiotika schon eine weile her ist, wäre es ein guter Ansatz!
Dem Zucker werden wir auch noch einmaL ganz genau unter die Lupe nehmen.
Irgendwie lässt mich das Gefühl nicht los, dass es mit dem Insulin in Zusamenheit hängt, kann aber im Netz bezüglich "Actrapid" nichts finden.
Mein Sohn hustet nachts gelegentlich viel, allerdings mehr ein trockner Reizhusten.(Eigene Aussage)
Putzmittel u.ä. welchsel ich häufiger, da ich der Allergiker der Familie bin: :cry:
Sodbrennen diferenziert mein Sohn sehr von der Übelkeit, vielleicht gibt es dennoch einen Zusamenhang.
Verspanntes Zwerchwell :?:

Habe gerade gesehen, dass Du (schlangenlady) einen Beitrag über den Blutdruck gesendet hast.
Den Tipp hatten wir von dem Med. Dienst, Diesen zu messen. (Ein sehr netter Berater, wünschenswert!)
Werde meinen Philipus morgen fragen, ob wir mal messen können,.da bei uns alles i.o. war habe ich die Daten nicht behalten.

Viele Grüße
N. Gaes
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Re: Übelkeit

Beitragvon Schlangenlady am 08.09.2008, 20:37

Beim Husten verspannen sich viele Muskeln und das Zwerchfell ist sozusagen einer der Haupt-Atemmuskeln.Geht er denn zur KG/Physiotherapie? Reflektorische Atemtherapie wäre sicher nicht schlecht.
Auch wenn er kein Sodbrennen hat, vielleicht aber trotzdem zuviel Magensäure?

Uli
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Re: Übelkeit

Beitragvon AM am 09.09.2008, 06:30

Hallo Gues,
wie Bekannt mir das Alles vor kommt!!!!! Meine Tochter ( 16 ) wurde vor 2 Jahren diagnostiziert.cf...... Bei ihr ist im Moment nur die Lunge beteidigt, aber Übelkeit war auch schon ein Thema. Auch Therapiemüdigkeit und Probleme in der Schule.....
Uns hat eine Reha geholfen. Trotz der Angst vor PA war es für uns das Richtige. Dort wurden wir geschult. Ich 3 Wochen und meine Tochter 6 Wochen. Bis dahin hat meine Tochter ihre Krankheit nicht akzeptiert. In der Schule drehten sich alle weg wenn sie einen Hustanfall hatte und keine Luft bekam, im Sportunterricht wurde sie als Simulantin hin gestellt und wenn sie wieder mal Krank war, hat keiner nach ihr gefragt. Auch von den Lehrern bekam sie keine Hilfe. Die Folge waren Übelkeit, viele Krankheiten und Frustration.Dazu kamen die ganzen schrecklichen Medis. Nach der Diagnose und in der Reha, hat sie viel über iher Krankheit gelernt. ( Ich auch....Loslassen und Verantwortung abgeben...) Dann ging es bergauf. Sie hat sogar ein Referat über ihre Krankheit gehalten. Was zur Folge hatte, das sie zwar nicht mehr gehänselt wurde, aber dafür links liegen gelassen..... Das Positive war, das sich Menschen mit ihr anfreundeten, von denen wir es nie dachten. Sie bekam einen ganz neue Lebensansicht. Dann hatte sie einen Traum. 1 x Brasilien. Wir fanden eine Organisation, die sie für 1 Jahr als Austauschschülerin nach Brasilien schickte. Jetzt hatte sie auch noch ein Ziel. Sie schaffte die 10 Klasse, kämpfte für eine stabile Gesundheit. Jetzt ist sie in Brasilien, inhaliert regelmäßig und ist kaum noch krank. So gesund wie jetzt war sie noch nie. ( Der Kopf machts!!!!)
Ich will damit nur sagen, wenn alles Körperliche ausgeschlossen ist, als Ursache für die Übelkeit, dann sollte man die Seele masieren. ( Übrigens, meine Tochter hat jeden Seelenklemptner abgelehnt.) Eine Reha tut echt gut. In einem Haus, welches auch Ahnung von cf hat, doppelt. Danach geht vieles leichter. Wenn Dein Sohn einen Traum hat, dann versucht ihn zu leben. Gib ihn ein Ziel......( Nicht Dein Ziel....wie gesund bleiben, die Schule schaffen, einen Beruf erlernen, eine Familie gründen....) neine sein Traum, dann entwickelt er ein Ziel und dann hat er etwas wofür es sich lohnt.
Puh, hört sich das blöd an, so schulmeisterisch...Entschuldigung....
Vielleicht hilft es trotzdem was.
Ich wünsche Dir viel Kraft und Deinem Sohn eine positive Lebenseinstellung. Lebt mit der Krankheit und nicht dafür
Liebe Grüße
Andrea
Liebe Grüße
Andrea
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Re: Übelkeit

Beitragvon schurig am 09.09.2008, 07:26

Hallo ANdrea

ein toller beitrag. Vielen Dank, auch wenn ich nicht der Adressat war.
Meine Tochter ist heute den 2. Tag in der Schule.

Schöne Grüße
Michael
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Re: Übelkeit

Beitragvon gaes am 09.09.2008, 18:48

Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für Eure Antworten.

Heute ist etwas sehr Freudiges geschehen, mein Sohn ist nach fast einem dreiviertel Jahr wieder zum Tischtennis :D

Wir werden die Themen mit Magensäure, Zwerchfell u.s.w. bei unserem nächsten Ambulanztermin ansprechen, denn heute morgen hatte mein Sohn schon wieder Sodbrennen, diesmal keine Übelkeit.
Zum Hausarzt will er leider nicht und ich kann ihn nicht mehr tragen;-)
Die Idee mit einer Reha ist uns auch schon gekommen, allerdings bezweilfele ich, dass er dem zustimmt, sturr :cry:
Wie ist das überhaupt mit ORSA?

Um auf das Thema Schule zu kommen, haben wir sehr unterschiedliche Erfahrungen, positiv und negativ von Seiten der Lehrer. Momentan ist es allerdings sehr positiv. Der Klassenlehrer meines Sohnes ist sehr interessiert und hat sich sehr für meinen Sohn eingesetzt, damit er die 10. Klasse besuchen kann. Mein Sohn war im letzten Schuljahr seit Ostern gar nicht mehr in der Schule. Die Prüfungen durfte er am Nachschreibetermin zu einer selbstgewählten Uhrzeit machen.
Der Lehrer hat an ihn geglaubt und gesagt er wird sie schaffen und wir auch! Und er hat Sie dafür das er seit November kaum in der Schule war gut gemacht! Das gab ihm Auftrieb. Sein Ziel war die 10. Klasse zu machen. Sein Traum ist Abitur.
Insgesamt gesehen merken wir die letzten Wochen eine deutliche Besserung, weil er wenn er keine Übelkeit hat, wieder mehr unternimmt.
Wir versuchen jedes Ziel zu unterstützen, nur wenn alle Hilfe abgelehnt wird ist es echt schwer.
Mein Sohn ist ein ganz liebes und freundliches Kind. Super bescheiden, wenn wir Klamotten kaufen z.b. sagt er oft, es sei zu teuer, er bedankt sich, wenn ich mal sein Zimmer sauge, hält es selbst i.O. Also ganz anders als viele seiner Klassenkameraden in der Pubertät. Er hat auch schon ein sehr vernünftiges Sozialdenken, wo ich oft denke, man, man in dem Alter warst Du aber noch nicht so weit. -Aber von CF sagt er:"Mama das musst Du machen, ich kann das nicht."
Ich will ja machen, aber alleine geht es nicht.
Froh bin ich über seine beiden Freunde, die obwohl mein Sohn sie oft versetzt hat in der letzten Zeit nicht locker gelassen haben. Sie haben ihn immer wieder zum rausgehen animiert, obwohl sie immer versetzt worden sind. Ich denke es wird ihm bewusst, auch wenn es Jugendliche gibt, die kein Verständnis aufbringen und manchmal auch sehr gemein sein können, seine Freunde sind immer da.
Mit denen war er nun gerade beim Tischtennnis und war ganz stolz, so schlecht ist er gar nicht auch nach langer Zeit ohne Training :D

Es geht bergauf, der Übelkeit werden wir auf die Schliche kommen.

Viele Grüße
N. Gaes
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Re: Übelkeit

Beitragvon AM am 10.09.2008, 06:39

Hallo,
na, dann viel Erfolg Michael. Grundschule ist ´ne schöne Zeit.Genießt Euer Mitsprache Recht , das wird anders! :wink:
Gues:
Wenn ich mir Deinen Bericht durchlese, sehe ich immer mich und meine Tochter. Ich habe immer alles organisiert. Ich habe alles für sie getan und habe nicht gemerkt, dass sie dadurch nie Eigenverantwortung übernehmen konnte. Das habe ich erst in der Reha gemerkt. Meine Tochter wollte auch nicht wieder in Reha! Sie hat sich mit allen Mitteln gewehrt. Sie hat sogar einen Sitzstreik insziniert. Und das noch in der Rehaklinik!Weißt Du wie peinlich das ist, eine pupertäre Göre, die dich blamiert, nur aus trotz. Jetzt lachen wir darüber, aber das war echt hart! Sie mußte auch alleine dort bleiben, ob sie wollte oder nicht. Das gehörte zum " Verantwortung" übernehmen. Übrigens ist das immer individuell. Ich habe mich immer beraten mit den Ärzten und Therapeuten....
Im Grunde war ICH das Problem. Solange ich alles geregelt habe, solange musste sie nicht über sich nach denken. Und glaube mir, es war einfacher alles zu machen, da ich dann auch die Kontrolle hatte.
gaes hat geschrieben:Mein Sohn ist ein ganz liebes und freundliches Kind. Super bescheiden, wenn wir Klamotten kaufen z.b. sagt er oft, es sei zu teuer, er bedankt sich, wenn ich mal sein Zimmer sauge, hält es selbst i.O. Also ganz anders als viele seiner Klassenkameraden in der Pubertät. Er hat auch schon ein sehr vernünftiges Sozialdenken, wo ich oft denke, man, man in dem Alter warst Du aber noch nicht so weit. -Aber von CF sagt er:"Mama das musst Du machen, ich kann das nicht."
Ich will ja machen, aber alleine geht es nicht.

Das könnten meine Worte sein. Meine Tochter war genau so. Ich verstand nur nie warum....

Das alles musste ich lernen! ICH mußte loslassen. Der Rest ging dann fast von allein. Jetzt fange ich sie auf und schubse sie in die Richtung in die sie soll. ( Was ich denke, was gut für sie wäre)IHR ist es überlassen diese Richtung zu gehen oder eine andere Richtung ein zu schlagen. Ich werde sie immer wieder auffangen und da sein. Der Rest ist IHR Leben.
Wie war der Spruch? Ein Apfel fällt nicht weit vom ...Birnbaum....! 8)
Liebe Grüße
Andrea
Liebe Grüße
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Re: Übelkeit

Beitragvon gaes am 11.09.2008, 09:21

Hallo Andrea,

ich denke eine Reha für meinen Sohn wäre wirklich sinnvoll. Vielleicht kann ich ihn ja überzeugen.
Wie es der Zufall will, erzählte er gestern von einem neuen Klassenkameraden, der hat ihn gefragt was er denn für eine Krankheit hätte. Und meinte dann Mikoviszidose hätte er sich schon gedacht, er war zur Reha, wegen eines Tumores, und da wären ganz viele CF`ler gewesen.
Am wichtigsten war das er sagte die Reha sei echt cool und er will demnächst wieder eine Reha machen. Das hat großen Eindruck auf meinen Sohn gemacht! Aber hin will da nicht!
Trotzdem denke ich, dass wenn er sich mit anderen Jundlichen, die auch nicht ganz gesund sind austauscht und sieht das es auch positiv geht, ins grübeln kommt.
Bei unserem nächsten Ambulanztermin werde ich eine Reha mal ansprechen. Vielleicht gibt es eine Klinik, die uns trotz ORSA aufnimmt.

Mir macht es jedenfalls Mut, wenn ich Deine Berichte lese.
Vielen Dank
N. Gaes
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Re: Übelkeit

Beitragvon schurig am 11.09.2008, 15:56

Hallo Gaes

wahrscheinlich war der Klassenkamerad in Tannheim. Die Klinik hat neben Muko noch Krebs und angeborene Herzkrankheiten als Schwerpunkte. Und sie haben eine wirklich coole Jugend-Reha-Abteilung. Keine Kleinkinder, keine Omas.

Leider ist eine Reha mit ORSA (=MRSA) ein echtes Problem.
Schau mal hier, das wurde hier im Forum schon mal diskutiert:

http://muko.info/forum/viewtopic.php?f=8&t=4502

Gruß
Michael
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Re: Übelkeit

Beitragvon AM am 12.09.2008, 08:23

Hallo,
also Tannheim soll spitze sein. Wir waren in Wangen. Das war auch gut. Ich fand das vor allem gut, weil ich dort auch Infos bekommen habe. Aber ehrlich......wenn ich die Wahl gehabt hätte, ich wäre nach Tannheim.
Viel Erfolg und auch unsere Kinder dürfen Selbstständig werden!
Liebe Grüße
Andrea
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Re: Übelkeit

Beitragvon Schlangenlady am 12.09.2008, 08:31

Zum Thema Leber schau mal hier:
viewtopic.php?f=5&t=1535&p=65410#p65410

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