CF- Wie gehe ich damit um?

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Beitragvon Rippchen am 24.03.2007, 19:32

Hallo, also das mit dem Rauchen.... Ich selbst rauche auch und ich denke es muss jeder für sich entscheiden. Wofür ich kein Verständnis habe ist, dass es Leute gibt die sich dann genau vor der Therapie noch eine durchziehen und dann mit stinkenden Fingern, Mundgeruch und stinkenden Klamotten in die Behandlung gehen. Solange wie ich darauf achte dass das nicht vorkommt denke ich bleibt es jeden selbst überlassen wie er das mit dem Rauchen hält. Dass es ungesund und schädlich ist wissen alle denke ich. Ein Patient hat mal zu mir gesagt: Wenn ich Deine Lungen hätte, dann würde ich vielleicht auch rauchen.... weiß man´s?
Rippchen
 

Beitragvon Carmeli am 24.03.2007, 21:36

Hallo Rippchen

Hast Du Dir schon einmal überlegt mit dem Rauchen aufzuhören?

Ich hätte da auch eine Idee für Dich, was Du mit dem anfallenden Geld machen könntest :P
Da Du ja den CF-Betroffenen helfen möchtest und Dir sehr viele Gedanken über sie machst, könntest Du dieses Geld für die CF-Forschung spenden. :wink:

Wie wäre es denn mit einer Aktion: "Ich höre mit dem Rauchen auf - das Geld spende ich für CF" ?

Liebe Grüße
Carmen
Carmeli
 

Beitragvon Schlangenlady am 24.03.2007, 21:56

Hallo Rippchen:
Vielleicht kannst Du Dir aber vorstellen, daß es für jemand, dessen Lunge sich quasi von selbst ohne eigenes Verschulden zerstört nicht nachvollziehbar ist, daß irgendjemand, speziell aber Leute, die es aus beruflicher Sicht nun wirklich besser wissen müssten, weil sie Lungenkranke betreuen, sich seine Lunge absichtlich ruiniert.
Atmen zu können wird anscheinend selbst von medizinischem Personal als viel zu selbstverständlich angesehen...
Wenn Zigaretten blind machen würden, gäbe es vermutlich nicht so viele Raucher...
Und wenn sich jemand seine Lunge selbst kaputt gemacht hat, hat er trotzdem z.B. "Anspruch" auf eine Transplantation, möglicherweise dann zuungunsten eines CFlers...
Sorry, aber ich habe für Raucher absolut kein Verständnis!!!

Uli,44
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Beitragvon Schlangenlady am 25.03.2007, 09:03

Ach und noch was, Du hast geschrieben:

"Wie geht man damit um , dass man mit hoher Wahrscheinlichkeit eine kürzere Lebenserwartung hat als andere Menschen? Dass man irgendwann nicht mehr so belastbar ist wie es andere im gleichen Alter noch sind? Kommt da eventuell Wut auf oder nimmt man es einfach so hin weil man es ja nicht anders kennt und weil es eben ist wie es ist "

Da Du rauchst, gilt das ja auch für Dich: Du wirst mit hoher Wahrscheinlichkeit eine kürzere Lebenserwartung haben und früher oder später nicht mehr so belastbar sein etc. (schau Dich mal im Forum unter http://www.lungenemphysem.de um, da sind einige zwischen 30 und 40, die Sauerstoff brauchen...da hättest Du dann noch etwa 10 Jahre hin, wenn Du Pech hast und weiterhin qualmst...)
Also stell Dir Deine Fragen mal selbst! Im Unterschied zu uns hast Du immerhin noch eine Wahl und musst es nicht einfach so hinnehmen...


Uli,44
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Beitragvon springmausi am 25.03.2007, 09:46

Tolles Statement Schlangenlady! Stimm dir voll zu!!! :P :P

Bei mir in der Arbeit rauchn fast alle und des Stinkt!!!! Rücksicht nimmt da keiner, egal ob ich in der Küche noch esse, fangen die schon zu Qualmen an. Finde ich echt nicht okay!!!

Liebe Grüße, Silke :P
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Beitragvon Ann am 25.03.2007, 19:45

Hallo Rippchen,

super, dass du dich informierst :) Meine KG ist nur ein paar Jahre älter als ich und wir lachen immer sehr viel zusammen. Wir hatten beide keine Probleme mit der Situation, wobei es mir ja auch noch ziemlich gut geht. Aber auch wenns mal nicht so ist, neidisch werd ich da eigentlich nicht. Eher wütend. Aber nicht auf sie, sondern auf meine Situation.

Ich finde ältere Schwestern, die sich aufführen wie "Mama" viel schlimmer.

Liebe Grüsse,

Ann-Christin
Ann
 

Beitragvon Simona Hölting am 26.03.2007, 12:34

Moin, moin,

nun muss ich doch auch einmal meinen Senf dazu geben. Mir passiert es eigentlich eher, dass ich älter bin als meine KG, die Arzthelferinnen und manchmal auch die Ärzte, denn ich bin bereits 40 Jahre alt. :!:
Manchmal habe ich dann das Gefühl, dass die damit ein Problem haben, wobei es mir umgekehrt völlig wurscht ist, hauptsache die Behandler haben Ahnung und gehen auf mich ein. Aber da gibts manchmal einen gewissen Respekt mir gegenüber und ich glaube, der eine oder andere Behandler weiß dann nicht so genau , wie er mit mir umgehen soll. Ich versuche dann immer einigermaßen locker zu bleiben, damit die ihre Hemmungen abbauen können. Aber letztendlich gehts dann meistens ganz gut.


Zur Frage, wie lebt man mit CF und der wahrscheinlich kürzeren Lebenserwartung. Also zunächst einmal gebe ich nichts auf die statistischen Aussagen, weil ich die immer sprenge :wink:
Und Gefühle wie Wut, Neid, Trauer, Angst etc. kenne ich gut, auch jetzt noch, aber meistens kann ich gut damit umgehen. Ich habe für mich beschlossen, dass ich mit und nicht für CF lebe. Außerdem packe ich alles an, was ich meine tun zu müssen, auf was sollte ich auch warten. Ich tue alles möglichst sofort. Das ist glaube ich, ist ein riesen Vorteil gegeüber sogenannter Gesunder, die manchmal überhaupt nicht aus dem Quark kommen.

Also um es kurz zu machen, ich lebe jetzt und heute und das mit vollem Bewußtsein.

Liebe Grüße

Simona
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