muko und Mitralinsuffizienz

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muko und Mitralinsuffizienz

Beitragvon bobby am 14.03.2007, 07:18

Hallo an alle,

vor ein paar Tagen wurde durch ein Zufall bei meinem Sohn eine Mitralinsuffizienz festgestellt. Soll alle fünf Jahre untersucht werden, damit keine Endokarditis entsteht.
Der Kardiologe, der das festgestellt hatte, wusste nichts von der Muko.
Habe in der Ambulanz angerufen um zu fragen, ob die Mitralinsuffizienz in Verbindung mit der Muko schlimmer ist und ob dann eventuell andere und häufigere Untersuchungen anstehe. Wurde auf einen Rückruf der Ärztin auf Donnerstag vertröstet. Die Schwester am Telefon sagte, das habe mehrere Mukos. Stimmts ?

Lieben Gruß an Alle

Bobby
bobby
 

Beitragvon Flow am 14.03.2007, 11:31

Also bei mir ham die Ärzte es Aorteninsuffizienz genannt :P

mit anderen Worten: ja scheinen mehrere zu haben ;-) ich habs zumindest auch ^^
und bei mir wurds in der Ambulanz festgestellt. also nur keine Panik! ;-)
Flow
 

Beitragvon engelchen am 14.03.2007, 12:00

Auf Grund neuer Nutzungsbedinungen sehe ich mich gezwungen meine Beiträge zu löschen, da ich ohne eine erneuerte Anmeldung nicht auf ev. spätere Fragen antworten kann.

engelchen
Zuletzt geändert von engelchen am 13.03.2008, 18:56, insgesamt 1-mal geändert.
engelchen
 

Beitragvon Leona am 14.03.2007, 15:32

Hey Bobby :D !
also ich habe auch eine rechtsherzinsuffizienz (denke mal das is das selbe, auf jeden fall schließt da des kläppsche auch nich richtig*g*)
Also ich glaube da muss nichts behoben werden, aber es kann sich mit der Zeit bessern und kleiner werden...(bei mir ist es das *freu*)
aber im allgmeinen ist sowas nich so schlimm, ich kann trotzdem ganz normal sport machen :wink:

Lieben Gruß, Leonie

achja..diese besonders RECHTS herzinsuffizienz entsteht häufiger bei cflern, da der rechte teil des herzens ja mit einer ader oder so mit der lunge verbunden ist, und über diese der sauerstoff ins herz kommt, oder irgendwie so..und wenn das zu wenig manchmal (bei sport oder so) ist, kann diese insuffizienz entstehen...wenn was falsch ist, bitte korrigiert mich, bin mir net sicher :wink:
Leona
 

Beitragvon aengeli am 14.03.2007, 16:29

Merkt man das wenn man das hätte???
Hab auch eine Zeitlang zu viel Sport gemacht und erst später gemerkt, dass ich immer zu wenig Sauerstoff aufgenommen habe.
Glg Patrizia
aengeli
 

Beitragvon Leona am 14.03.2007, 16:32

beim herzultraschall ham sies gesehen, sonst merk ich da nichts... :lol:
Leona
 

Beitragvon Flow am 14.03.2007, 16:43

jo das merkt man nich ;-)
is auch total unbedeutend sagen die Ärzte^^ und wenn sogar die das ma sagen hihi^^
Flow
 

Beitragvon engelchen am 14.03.2007, 17:36

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engelchen
Zuletzt geändert von engelchen am 13.03.2008, 18:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Leona am 14.03.2007, 17:47

also bei mir soll es alle halbe jahr bis jahr gemacht werden, dass man sieht wenn sich was verändert bzw. ggf. verbessert/verschlechtert....

hihi, dachte ich mir schon mausi :wink:
Leona
 

Beitragvon Carmeli am 14.03.2007, 18:00

Leona hat geschrieben:Hey Bobby :D !
also ich habe auch eine rechtsherzinsuffizienz (denke mal das is das selbe, auf jeden fall schließt da des kläppsche auch nich richtig*g*)
Also ich glaube da muss nichts behoben werden, aber es kann sich mit der Zeit bessern und kleiner werden...(bei mir ist es das *freu*)
aber im allgmeinen ist sowas nich so schlimm, ich kann trotzdem ganz normal sport machen :wink:

Lieben Gruß, Leonie

achja..diese besonders RECHTS herzinsuffizienz entsteht häufiger bei cflern, da der rechte teil des herzens ja mit einer ader oder so mit der lunge verbunden ist, und über diese der sauerstoff ins herz kommt, oder irgendwie so..und wenn das zu wenig manchmal (bei sport oder so) ist, kann diese insuffizienz entstehen...wenn was falsch ist, bitte korrigiert mich, bin mir net sicher :wink:


Hallo Leonie
Eine Rechtsherzinsuffizienz ist ein sehr großer Unterschied zu einer Klappeninsuffizienz.

Bei einer Aorten- oder Mitralklappeninsuffizienz ist NUR die Klappe etwas undicht (vereinfacht ausgedrückt).
Bei der Mitralklappeninsuffizienz gibt es als Ursache oft einen Mitralklappenprolaps, den viele junge Menschen besitzen.

Eine leichtgradige Klappeninsuffizienz ist meist ein Zufallsbefund, der zwar kontrolliert werden muss, aber keine Beschwerden macht. Man kann bei leichtgradigem Befund ganz normal leben. Bei gewissen Eingriffen (Operationen, Zahnziehen, Bronchoskopie) muss man vorher ein Antibiotikum nehmen um einer Endokarditis vorzubeugen. Deshalb erhält man bei Klappenfehlern einen Herzpass.

Bei einer Rechtsherzinsuffizienz aber ist das Herz schwach. Oft hat man Atemnot und ist körperlich nur sehr schlecht belastbar. Die Ursache ist bei CF meist Sauerstoffmangel, der nicht richtig behandelt wird, sprich zu späte Einleitung einer Sauerstofftherapie.
Eine Rechtsherzbelastung kommt bei CF meist nur bei fortgeschrittener CF vor.

Liebe Grüße
Carmen
Carmeli
 

Beitragvon Leona am 14.03.2007, 18:07

:roll: :roll: :roll: :roll: Oh gott...sicher das ich das hab? :shock:
Leona
 

Beitragvon engelchen am 14.03.2007, 18:08

Auf Grund neuer Nutzungsbedinungen sehe ich mich gezwungen meine Beiträge zu löschen, da ich ohne eine erneuerte Anmeldung nicht auf ev. spätere Fragen antworten kann.

engelchen
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engelchen
 

Beitragvon Leona am 14.03.2007, 18:15

ja hab sowas...da steht das drauf:

AUSWEIS FÜR ENDOKARDITIS PROPHYLAXE

diagnose: Al 1 ° (aber diese 1 is ne römische eins*g*)
Leona
 

Beitragvon Flow am 14.03.2007, 19:15

jo leona... das Al heisst AI(iiii) und steht für *trommelwirbel* Aorteninsuffizienz und das I° hab ich auch dahinter stehen ;-)

btw: wurd seit der diagnose da nie wieder untersucht (war vor 3 Jahren oder so^^)
Flow
 

Beitragvon engelchen am 14.03.2007, 19:22

so, da mich das mal wieder sehr gefesselt hat, habe ich nach einer stunde auch mal was im netz gefunden:

ENDOKARDITIS-RISIKOGRUPPEN:

I. Endokarditisrisiko
- Angeborene Herzfehler (außer Vorhofseptum-defekt vom Sekundumtyp)
- Erworbene Herzklappenfehler (inkl. degenerative Veränderungen, z. B. verkalkte Aortenklappe)
- Operierte Herzfehler mit Restbefund (ohne Restbefund nur für ein Jahr)
- Mitralklappenprolaps mit Mitralinsuffizienz
- Hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie

II. Besonders hohes Endokarditisrisiko
- Herzklappenprothesen inkl. Conduits/Grafts
- Z. n. bakterieller Endokarditis
- Kongenital-zyanotische Vitien

Keine Endokarditis-Prophylaxe notwendig bei
- Mitralklappenprolaps ohne Mitralinsuffizienz
- Z. n. aorto-koronarem Bypass
- Z. n. Schrittmacher- oder Kardioverterimplantation (ICD)
- Z. n. Verschluss eines Ductus Botalli
- operiertem Herzfehler ohne Restbefund nach
dem ersten postoperativen Jahr

PROPHYLAXE NOTWENDIG BEI:
Oropharynx, Respirations- und oberer Verdauungstrakt
- Zahnärztliche Eingriffe mit Blutungsgefahr (Zahnsteinentfernung Paradontalkürettage, Paradontalchirurgie,Wurzelbehandlungen, zahnchirurgische Eingriffe)
- Tonsillektomie, Adenotomie
- Bronchoskopie mit starrem Instrument, Sklerosierung von Ösophagusvarizen, Ösophagus- und Bronchusdilatation und/ oder Stentimplantation
- Chirurgische Eingriffe an den oberen Luftwegen Instestinaltrakt
- Chirurgische Eingriffe am Gastrointestinaltrakt und den Gallenwegen (z.B. ERCP)
- Koloskopie (bei hohem Risiko)
- Lithotrypsie im Bereich der Gallen-Pankreas- Wege
Urogenitaltrakt Zystoskopie, Lithotripsie, chirurgische Eingriffe
Gynäkologie
Interruptio (Kürettage, Dilatation)
Eingriffe an infizierten Herden (Abszesse, Phlegmone u. a.)

das ist ja schon mal sehr hilfreich, zumindest wissen wir welche risiken wir haben. wobei das meiste wieder ziemlich in andere richtungen geht...
frage zur prophylaxe: eigentlich sollte man bei cf doch immer vorsorglich sein!!!! vorbeugend. sogesehen sollte jeder cfler darauf achten zb beim zahnarzt das alles steril ist usw...
engelchen
 

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