Medizinstudium und CF

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Beitragvon Jens am 19.07.2006, 21:49

Zuletzt geändert von Jens am 13.03.2008, 21:33, insgesamt 1-mal geändert.
Jens
 

Beitragvon Kathi am 01.08.2006, 10:26

Hi,
mit dem Präpkurs gehts eigentlich. hab am Anfang gedacht es geht net, aber ist ja "nur" zweimal in der Woche für vier Stunden:-)
Wenn ihr es nicht durchhaltet, sprecht doch mal mit der Kursleitung. Bei uns haben sie manchmal Ausnahmen gemacht, vorallem bei Schwangerschaft, also warum nicht auch bei Cf?!
Viel Glück für euch alle,
Gruß, Kathi
Kathi
 

Beitragvon Carmeli am 01.08.2006, 17:20

Man sollte aber bedenken, dass der Präpkurs die einzige Möglichkeit ist, die Anatomie richtig zu verstehen, zu sehen und zu lernen.
Liebe Grüße
Carmen
Carmeli
 

Beitragvon Gast am 18.08.2006, 08:45

Seid ihr eigentlich auch so ab 1 Woche vorm Physikum ein nervliches Wrack gewesen mit Selbstzweifeln, Gedanken abzubrechen und allem was dazu gehört?! :cry:

Kann mir jemand einen Tipp geben, wie ich bis zum Dienstag und Mittwoch noch durchhalte, auch wenn ich gerade feststellen muss, dass mein stärkstes Fach ( Physiologie) , was ich vor 1 1/2 Monaten mit fast 80 % gekreuzt hab jetzt gerade noch bei 70 % liegt?

:roll:
Gast
 

Beitragvon Heischeisch am 18.08.2006, 09:44

Hi,
vielleicht nicht gegen diese Emotion arbeiten sondern mir ihr? Es scheint ja ein Sinn darin zu liegen, denn viele (gerade die besten Leute, wie mir scheint!) plagen sich damit herum.
Es gibt jedenfalls immer ein "danach", vielleicht hilft dieser Gedanke ein bisschen.
Liebe Grüße
Roland
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Beitragvon Stefan am 18.08.2006, 11:01

Hallo zusammen,

ich will zwar kein Medidizin studieren, aber kann mir mal einer sagen was es mit dem Präpkurs auf sich hat, über den hier alle reden.

Bin neugierig geworden:)

Gruß

Stefan
Stefan
 

Beitragvon Gast am 18.08.2006, 12:32

klar!Der absolute Lieblingskurs eines jeden Medizinstudenten, da man jeden Tag ca. 3 Stunden zwischen 150 Stundenten und stillen 20 Toten verbringen darf! *Ironie*
Es riecht nach Formalin, manchmal auch nach Schimmel und Bakterien, alle sind im Streß, da alle 2 Wochen Testate stattfinden, usw.

Jetzt ernsthaft ( obwohl, dass war eigentlich die Realität..) :
Beim Präparierkurs hat teilt man sich als Gruppe von ca. 10 Studenten pro SEmester einen Körperspender, an dem Schritt für Schritt die Schichten abgetragen werden, Arterien, Venen, Nerven und so freigelegt werden müssen, Organe event. präpariert werden...usw. Also im Prinzip alles, was man so im Körper sehen, finden und benennen kann.!
Gast
 

Beitragvon Gast am 18.08.2006, 14:36

Anonymous hat geschrieben:Seid ihr eigentlich auch so ab 1 Woche vorm Physikum ein nervliches Wrack gewesen mit Selbstzweifeln, Gedanken abzubrechen und allem was dazu gehört?! :cry:

Kann mir jemand einen Tipp geben, wie ich bis zum Dienstag und Mittwoch noch durchhalte, auch wenn ich gerade feststellen muss, dass mein stärkstes Fach ( Physiologie) , was ich vor 1 1/2 Monaten mit fast 80 % gekreuzt hab jetzt gerade noch bei 70 % liegt?

:roll:


Hi,
immer an den Vers denken:
"Ist der Mensch auch noch so dumm,
kommt er doch durchs Physikum"

Alles Gute!
Jo
Gast
 

Beitragvon Carmeli am 18.08.2006, 18:27

Anonymous hat geschrieben:Seid ihr eigentlich auch so ab 1 Woche vorm Physikum ein nervliches Wrack gewesen mit Selbstzweifeln, Gedanken abzubrechen und allem was dazu gehört?! :cry:

Kann mir jemand einen Tipp geben, wie ich bis zum Dienstag und Mittwoch noch durchhalte, auch wenn ich gerade feststellen muss, dass mein stärkstes Fach ( Physiologie) , was ich vor 1 1/2 Monaten mit fast 80 % gekreuzt hab jetzt gerade noch bei 70 % liegt?

:roll:


Hi,
diese Gefühle werden Dich begleiten, Physikum, 1. 2. und 3. Staatsexamen, Promotion ect.
Wie lebt man damit?
Vielleicht hilft es Dir ja, wenn Du Dir einmal ernsthaft überlegst, was Du machst, wenn Du das Physikum oder Staatsexamen nicht schaffst. Dann hast Du eine Perspektive und kannst Dich ganz ruhig zurück lehnen. :wink:

LG
Carmen
Carmeli
 

Beitragvon Julia am 18.08.2006, 19:59

Carmeli hat geschrieben:

Hi,
diese Gefühle werden Dich begleiten, Physikum, 1. 2. und 3. Staatsexamen, Promotion ect.


LG
Carmen


Gott sei Dank gibts jetzt einen Stressfaktor weniger :-) Das 3. SE existiert ja nemme! :-)
OK.....ob das was ändert?!?! ;-)
Julia
 

Re: Medizinstudium und CF

Beitragvon Kanina am 01.03.2012, 13:04

Hallo Ihr Lieben,

könnte als CF-lerin, die Medizin studiert hat, einiges zu dem Thema sagen, aber das
Problem stellt sich hinterher: man schafft den Berufsalltag garnicht!!! Außerdem hatte ich
soviele Fehlzeiten, daß ich und andere Probleme bekommen haben, deshalb würde ich mir das
gut überlegen und mir etwas suchen, wo man auch teilzeit arbeiten kann ö.ä.
Schon für gesunde Leute ist der Alltag mörderisch, und ich hab s immer mal wieder versucht,
aber jetzt sehe ich ein, daß es nichts mehr werden kann! Alles Liebe und paßt gut auf euch auf
Kanina
 
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Registriert: 07.02.2012, 13:50

Re: Medizinstudium und CF

Beitragvon Wandervogel am 01.03.2012, 13:38

Hallo Kanina
Auch als Arzt kann man Teilzeit arbeiten.Ist ja finanziell sogar noch besser, als in anderen Jobs.
Klar die Assistentenzeit ist hart.aber das hat jeder selbst in der Hand.
Sicherlich muss man zu Beginn auch Dienste machen. Aber wenn es gesundheitlich nicht mehr geht, dann kann man auch aus dem dienst System aussteigen.
Ich denke,wenn man das Studium geschafft hat und den Facharzt, dann kann man sehr gut leben.
Das ist eine Einstellungssache. Aber man kann nicht sagen, dass man den Berufsalltag nicht schafft. Man muss natürlich gut sein, dann ist eigentlich ein Job nach dem Medizinstudium fuer cfler richtig gut. Leichte körperliche Arbeit sozial gut abgesichert. Was will man mehr? Man muss ja auch nicht unbedingt Arzt werden. Aber mit einem Saatsexamen der Medizin stehen einem fast alle Türen offen
Lg
Wandervogel
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