gesundheitszustand bei vollzeitarbeit

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gesundheitszustand bei vollzeitarbeit

Beitragvon steffi_1101 am 09.10.2013, 21:53

Hallo allerseits...
Ich habe ein großes Problem...
Ich habe dieses Jahr im Juli meine Ausbildung als hotelfachfrau erfolgreich abgeschlossen, und habe Mitte Juli eine VOLLZEITSTELLE im Hotel angefangen...die letzten zwei Monate waren sehr anstrengend für mich, bin jetzt auch seit fast zwei Wochen krank geschrieben...muss iv therapie machen...und mein Arzt möchte auch das ich eine dritte Woche dran hänge...
Freunde Familie und arzt empfiehlt mir Teilzeit Zu arbeiten...

Ich weiß nicht genau was mir alles zusteht, Wie ich meiner Chefin sagen soll das ich keine 40 h in der Woche arbeiten kann... und Wende mich nun in der Hoffnung mir kann jemand ein paar Tipps geben, an euch...
Vielleicht hat jemand erfahrung mit solchen Situationen...
steffi_1101
 
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Re: gesundheitszustand bei vollzeitarbeit

Beitragvon Wandervogel am 09.10.2013, 23:19

Hallo Steffi

Da gibt es kein Patentrezept. Du solltest aber bedenken, dass Du (denke ich) in der Probezeit bist.
Hast Du einen Schwerbeschädigtenausweis?

Bei Ausbildung ist das Problem, dass man das Ausbildungszielt mit Halbzeit in der Regel nicht schafft.

Ich würde sagen. Zähne zusammen beißen und durch. Ausbildung ist auch für Gesunde anstrengend. Es ist eine Umstellung. Egal was man tut. Das erste halbe Jahr ist immer anstrengend.

LG
Wandervogel
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Re: gesundheitszustand bei vollzeitarbeit

Beitragvon Matthias am 11.10.2013, 21:12

Hallo Steffi,

sofern das Personalwesen oder/und die Chefetage Deine Gesundheitsprobleme nicht bereits kennen sollten, empfehle ich Dir, bei denen ein offenes Gespräch zu erbitten und da erklärst Du denen dann Deine Krankheit und die immer wiederkehrenden medizinischen Maßnahmen und die täglichen Anwendungen. Wenn Du sie direkt darauf vorbereitest, dass sie mit gewissen Ausfallzeiten rechnen müssen, dann können sie sich entscheiden, ob sie Dich behalten oder abstoßen wollen. So sind sie aufgeklärt und vorbereitet und anders kann es sein, dass sie Dir die Arbeit zum Graus machen und Du dann gerne gehen wirst; anderseits hast Du die besten Voraussetzungen für eine feste Anstellung. - Ich habe bei Bewerbungsgesprächen auch schon um den ersten Kommentar gebittet, so dass sie möglicherweise keine unnötige Zeit in das Gespräch investieren müssen; das bringt sie eben gleich sofort am Anfang zum Nachdenken und sie erleben dann eben keine negative Überraschung hinterher.
Vielleicht kannst Du es auch hin bringen, dass Du auch gleiten kannst; so kannst Du mal 10 Stunden Deine Arbeit machen und aber auch mal nach drei Stunden heim gehen. Ich denke, dass sie darauf dann eingehen werden, sofern sie mit Deinen Leistungsschwankungen eben einverstanden sind und Dir dann auch keine Vorwürfe machen werden.
Weil der SB-Ausweis angesprochen wurde und Du vielleicht noch nicht anerkannt schwerbehindert sein solltest, dann frag' sie an der selben Stelle doch auch gleich, ob sie damit einverstanden wären- oder Dich auch anmelden wollen und Dir den Sonderurlaub auch geben. Dass dann der Kündigungsschutz auch greift, wissen sie ja selbst. Wenn nicht, dann können sie Dich ja gleich kündigen- oder nicht übernehmen, was früher oder später sonst ja auch genau so kommen würde, wenn ihen Deine Ausfallzeiten nicht passen. Im anderen Fall wirst Du einen schönen Arbeitsplatz haben und sonst musst Du Dich halt gleich bewerben. Wenn Du Bewerbungsbögen ausfüllen musst, dann kommt so meist die Frage nach einer anerkannten Schwerbehinderung und da kommst Du dann so nicht aus. Wenn Du dann einen Eintrag in der Lohnsteuer hast, dann könnten sie auch auf Grund Deines Freibetrages merken, dass da etwas nicht ganz passt und dann hast Du ja auch ein Problem. - Die ganz Guten meine hier immer, dass man da kurzerhand den Fetzen auf den Tisch legen kann und dann seinen Job eben erzwungen hat und mglicherweise auch gleich mit gerichtlichen Maßnahmen drohen darf. Wenn die wollen, dass sie Dich los haben, dann werden sie Dich auch los, weil Du dann die entsprechenden Arbeiten bekommst, so dass Dur dann sehr gerne von selbst gehst; es ist kein Problem, dass die Arbeitskollegen und -kolleginnen Dich dann hänseln und drangsalieren oder ignorieren und auf Schritt und Tritt kontrollieren und eben auf Psycho spielen. - Denke auch dann mal daran, dass sich die Chefs auch nicht selten kennen und da brauche ich Dir dann wohl nicht sagen, wie Du dann empfohlen werden wirst, nach dem Du Dich eben sozusagen nicht kündigen lassen hast, oder ihnen dann überraschend und hinterfotzig den SB-Ausweis auf den Tisch geworfen hast. Selbst wenn sie es offiziell nicht dürfen, so werden sie sich aber trotz dem und trotz möglicher Konkurrenz austauschen und einander eben dankbar sein und nicht wegen der Aussage eine Anzeige machen.

Ich denke, dass sie, sofern Du Deine Ausbildung auch dort gemacht hast, ja so bereits wissen, mit welchen Ausfallzeiten sie rechnen müssen.
Mein Freund war bis zu seiner Rente (mit Anfang 40) im Dreischicht-Dienst in einer Pforte eines Industrieunternehmens gewesen und das ist auch extrem hart für ihn gewesen.

Viele Grüße und viel Erfolg
Matthias
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Re: gesundheitszustand bei vollzeitarbeit

Beitragvon Astryd am 19.06.2014, 21:44

Hallo Steffi,

bei einem 40 h Vollzeitjob finde ich es wichtig - egal ob mit Mukoviszidose oder nicht - dass man sich gute Strategien aneignet, um abzuschalten.
So wie ich das lese, wird es bei dir die vor allem auch die Umstellung auf den Vollzeitjob gewesen, die dir zu schaffen gemacht hat. Das ist normal, denke ich.
Ich hoffe esläuft mittlerweile besser für dich?!

Viele Grüße,
Astryd
Astryd
 
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