Studium mit CF (Zeiteinteilung, Fehlstd, etc.)

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Beitragvon Julia am 28.11.2005, 20:47

Carmeli hat geschrieben:
Ja, für viele Ärzte! Aber gibt es denn im Berufsleben nicht auch so ne Art "Nachteilsausgleich"? Ein kranker Mensch kann ja nicht so schaffen wie ein gesunder Mensch. Also, weisste...nur ein halber "Ärzteauftrag".
Hast du da Erfahrung? Habe halt gehört dass es das gibt!


Hallo Julia

Nachteilsausgleich in der Medizin? ....


Also, ich weiß nicht! Entweder ich drück mich so undeutlich aus, oder ich werd hier missverstanden!
So krass habe ich das garantiert nicht gemeint!
Aber es ist doch wohl logisch, wenn jemand nicht das ganze Pensum schafft, dann macht er weniger! Berufung hin, Berufung her! Nur weil jemand weniger Stunden schafft heisst das nicht dass er nicht mit Leib und Seele Arzt ist. Ich würd meinen Arzt lieber daheim sehen als wenn er hier ohne Konzentration, total neben der Kappe und völlig erschöpft neben mir sitzt! Man ist auch nur ein Mensch!

Gruß Julia
Julia
 

Beitragvon Gast am 28.11.2005, 23:25

Naja, Julia
aus meiner Erfahrung wird man sehr schnell als Stationsarzt eingesetzt, und in vielen Häusern ist man dann für die Sation verantwortlich. Wie Du Dir Deine Arbeit einteilst, ist letztendlich Deine Angelegenheit.

Vieleicht wäre ja eine Rehaklinik für Dich gut geeignet. Da muss man zwar lange Briefe schreiben aber vom Arbeitspensum ist es vielleicht nicht si extrem wie in manchen Städtischen Krankenhäusern.

Siehst Du fern, in Berlin demonstrieren gerade die Ärzte.

Gruß Carmen
Gast
 

Beitragvon Gast am 29.11.2005, 13:39

Anonymous hat geschrieben:
Siehst Du fern, in Berlin demonstrieren gerade die Ärzte.

Gruß Carmen


Jaja, verfolge ich schon seit langem mit!!!!! Kann ich gut nachvollziehen! Bei uns in Ulm wird auch immer wieder gestreikt.
Natürlich wären andere Arbeitsbedingungen wirklich besser! Hoffe doch dass sich da was tut!!!

Grüßle
Julia
Gast
 

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Beitragvon Gast am 03.12.2005, 03:40

[quote="Julia"][/quote]

I am you humble slave and would be honoured if you could tell me how you did that?




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Gast
 

Beitragvon nummerneun am 06.12.2005, 10:55

ich wollte auch mal medizin studieren habe es aber gelassen als noch mrsa dazu kam.

jetzt studiere ich psychologie und habe viel freizeit. 18sws wenns hoch kommt.
nummerneun
 

Beitragvon Gast am 06.12.2005, 11:15

Hallo Nr9

Naj, ob Psychologie mit MRSA sinnvoll ist, da habe ich so meine Zweifel.
Der intensive Patientenkontakt ist als Psychologe mitunter größer, als er es als Arzt ist.
Aber trotzdem weiterhin viel Spaß beim Studium. Und dann bei den Aufbaukursen.

Gruß Carmen
Gast
 

Beitragvon Katinka am 06.12.2005, 12:42

Hallo!
Carmen, man kann als Psychologe ja auch Forschung treiben, Statistik lehren, als Polizei- oder Rechtspsychologe arbeiten, Verkehrspsychologe... Es gibt sehr viele Berufsfelder für Psychologen, in denen kein so enger Patientenkontakt nötig ist. Ich sehe da kein Problem. Außerdem hat man als Therapeut ja auch nicht vorwiegend geschwächte oder kranke Patienten.
@Nummerneun:
Wo studierst du denn???? Und welches Semester? Ich studiere Psychologie im dritten Semester in Kiel, und ich kann nicht behaupten, dass ich soviel Freizeit hätte wie du! Ich habe deutlich mehr Semesterwochenstunden. Würde mich echt mal interessieren ;-).

Liebe Grüße, Kathrin
Katinka
 
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Beitragvon Carmeli am 06.12.2005, 21:09

Hallo Kathrin

Da stimme ich Dir voll und ganz zu.

Aber auch nach einem Medizinstudium muss man nicht unbedingt in die Klinik oder eine Praxis gehen sondern hat sehr viele andere Möglichkeiten, was leider heute viele nutzen und damit leider zum Ärztemangel beitragen.

Gruß Carmen
Carmeli
 

Beitragvon Anouk am 06.12.2005, 21:30

["quote=Carmeli"]
damit leider zum Ärztemangel beitragen.
[/quote]
soviel ich weiss hat es in der schweiz eher zuviel ärzte dann kommen wir (ich will auch medi studieren) halt rübr zu euch nach deutschland XD
Anouk
 

Beitragvon Carmeli am 06.12.2005, 22:00

Hallo,
In der Schweiz ist es unterschiedlich.
Einige Fachbereiche sind sehr gut besetzt, und in manchen Fachbereichen fehlen ebenfalls Ärzte. Insbesondere in der Psychiatrie ist letzteres der Fall.
Wenn ich an die Situation in Graubünden denke, dann entsteht ja bei Euch der Ärzteüberschuß durch das Schließen von Kliniken.
Allein in Davos haben von Nov. 2004 bis Mai 2005 3 Kliniken geschlossen und eine kämpft Jahr für Jahr um ihr Überleben. Ich denke das wird auch in Deutschland einmal ein Thema werden.

Also viele Schweizer kommen nicht nach Deutschland.
Die Mentalität ist hier ganz anders. Ich bin selbst recht viel in der Schweiz. Und die Mentalität ist wie Tag und Nacht. Aber bis Du mit dem Studium fertig bist, ist vielleicht vieles anders.
Viel Erfolg wünsche ich Dir. In welchem Kanton wohnst Du?
Gruß Carmen
Carmeli
 

Beitragvon nummerneun am 06.12.2005, 22:47

Anonymous hat geschrieben:Hallo Nr9

Naj, ob Psychologie mit MRSA sinnvoll ist, da habe ich so meine Zweifel.
Der intensive Patientenkontakt ist als Psychologe mitunter größer, als er es als Arzt ist.
Aber trotzdem weiterhin viel Spaß beim Studium. Und dann bei den Aufbaukursen.

Gruß Carmen


das mögliche berufsspektrum ist relativ groß und keineswegs auf das therapeutische limitiert. selbst bei möglichem patientenkontakt werden die patienten wohl kaum offene wunden haben, cfler sein oder von einer chemotherapie geschwächt sein...
die haben dann eher depressionen, ängste, zwänge oder sonst irgendwelche behandlungsbedürftige problemchen.



alles in allem ist das problem nicht allzu groß. vor allem wegen vielen anderen möglichen berufsfeldern und in relation zu einem medizinstudium.

ich muss ja nicht grade transplantationspatienten psychologisch betreuen...
nummerneun
 

Beitragvon Gast am 06.12.2005, 22:50

Carmeli hat geschrieben:Hallo Kathrin

Da stimme ich Dir voll und ganz zu.

Aber auch nach einem Medizinstudium muss man nicht unbedingt in die Klinik oder eine Praxis gehen sondern hat sehr viele andere Möglichkeiten, was leider heute viele nutzen und damit leider zum Ärztemangel beitragen.

Gruß Carmen



ich befürchtete schon während des medizinstudiums erhebliche probleme. man hat ja sehr früh auch mal kontakt zu besonders gefährdeten patienten und von den erforderten hygienemaßnahmen mal ganz zu schweigen.
Gast
 

Beitragvon Carmeli am 07.12.2005, 14:08

Naja wenn es sich um eine chronischen MRSA-Besiedlung handelt, dann sollte man so verantwortlich denken, und eigentlich gar keine Tätigkeit mit großem Publikumsverkehr ausüben.

Und wenn Menschen zum Psychologen finden, dann sind sie auch krank (wenn auch nicht erkennbar körperlich krank) und haben ein nicht intaktes bzw. geschwächtes Immunsystem.

Denn gesunde Menschen brauchen keine Psychotherapie. In diesem Sinne.

Gruß Carmen
Carmeli
 

Beitragvon nummerneun am 07.12.2005, 18:11

Carmeli hat geschrieben:Naja wenn es sich um eine chronischen MRSA-Besiedlung handelt, dann sollte man so verantwortlich denken, und eigentlich gar keine Tätigkeit mit großem Publikumsverkehr ausüben.

Und wenn Menschen zum Psychologen finden, dann sind sie auch krank (wenn auch nicht erkennbar körperlich krank) und haben ein nicht intaktes bzw. geschwächtes Immunsystem.


Gruß Carmen



das hatte ich in der vorletzten vorlesung. demnach dürfte ein chronisch besiedelter auch nicht heiligabend geschenke kaufen gehen, weil weihnachten ist stress und der schwächt das immunsystem ebenfalls.
bei großer konsequenz ist dann natürlich auch so vorzugehen.

ansonsten gibt es noch viele andere mögliche einsatzfelder als auge in auge mit einem immunsupressierten.
nummerneun
 

Beitragvon Gast am 07.12.2005, 19:18

Hallo Nr.9

Weihnachtseinkäufe, Weihnachtsmarkt zählen für viele Menschen als sogenannter Eu-Streß, das heißt positiver Streß.

Streß und Streß sind zwei unterschiedliche Dinge. Nicht jeder Streß wirkt immundeprimierend und macht krank. Das macht nur der Dysstreß, d.h. der negative Streß, der Streß, der uns frustriert.

Eu-Streß, Streß der zum Erfolg führt (egal ob beim Einkaufen von Weihnachtsgeschenken oder im Beruf) bereitet uns Freude und macht glücklich und ist für das Immunsystem sogar nützlich.

Gruß Carmen
Gast
 

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