bewerbungsschreiben

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bewerbungsschreiben

Beitragvon Fuzzel am 08.08.2005, 15:44

Hallo Ihr, :D

ich komme nach diesen ferien in die 10t klasse und werde danach die Schul emit einem Realschulabschluss verlassen. Daher ist es für mich jetzt schon zeit ausbildungsbewerbungen zu schreiben. Aufgrund meiner CF habe ich in meinem letzten zeugnis 50 fehltags (halbjahr).Nun stellt sich für mich die frage ob ich in meinem bewerbungsschreiben bereits erwähnen muss das ich chronisch Krank bin. Im normalfall wird davon abgeraten, weil man sich zu viele chancen verbaut, aber anderseits habe ich so 50 unbegründete fehltage im Zeugniss welche für einen ausenstehenden ein sehr schlechtes bild abgeben. Habt ihr einen rat für mich oder damit selbst erfahreung ?
:roll: eure unentschlossene Fuzzel
Fuzzel
 

Beitragvon cr am 08.08.2005, 20:59

Hallo Fuzzel,
Die wichtigste Frage ist nicht die der Fehltage, sondern Dein Leistungsdurchschnitt. Das ist das eine.
Versuche einfach in der 10.Klasse nicht so viel zu fhelne (i.v. während der Ferien einplanen, ect.)
Dann kannst Du solltest Du zunächst eine Ablehnung erhalten sagen, dass es vorrübergehend war?
Wie sind denn die Fehltage zusammengekommen? Waren es immer nur einige Tage oder eine lange Zeit in Zusammenhang? War es wegen der i.V. -Therapien?

Gruß Carmen
cr
 

Beitragvon Jess am 08.08.2005, 22:33

Hallo Fuzzel!

Ich weiss ja nicht als was du dich bewerben willst aber es ist auch pflicht, sobald du einen Behindertengrad von 50% aufweist den Arbeitgeber davon in Kenntnis zu setzten denn dann hast Du von Anfang an eine Sonderregelung was Urlaubstage angeht. Des weiteren würde ich mir das überlegen ob du es machst oder nicht. Sicherlich wäre es eine gute Erklärung für die Fehltage,aber für ne Bewerbung gilt doch das erste halbjahrszeugnis der 10. klasse und das Abschlusszeugnis. Natürlich kann man eine IV oder Infektion nicht planen aber ich gebe Carmen recht, wenn es planbar ist verlege es in die Urlaubszeit. Wird ja auch nur für ein Jahr sein, so hättest du eventuell weniger Fehlstunden und machst somit einen besseren Eindruck!

Es gibt jedoch auch einige Firmen die Behinderten eine höhere Chance einrechnen soweit sie die Ansprüche des Einstellungstests genauso gut wie "normale" Bewerber absolvieren. Es kann also auch Vorteile mit sich bringen. Je nach dem wie schwer Dein gesundheitlicher Zustand ist würde ich mir mal Rat bei Deinem Doc oder der jeweiligen CF Betreuung bzw diesen Betreuern, Sozialbedienstete oder wie die immer heissen. Die beraten einen was die ganzen Dinge angeht. Jedenfalls gabs diese Ansprechpartner in der Klinik in Köln in der ich damals war.

Letzt endlich ist es Deine Entscheidung was du machst, ich habe meine Behinderung damals angegeben und gleich eine Begründung dabei wieso meine Noten nicht meinen Leistungen entsprachen. Meine Ausbildung konnte ich bei einem der grössten Chemiekonzernen absolvieren und bin nach der Ausbildung übernommen worden.

Lieben Gruss
Jess :twisted:
Jess
 

Beitragvon Markus S. am 09.08.2005, 09:24

Hallo Fuzzel,

ich selber habe bis vor kurzen noch selber Bewerbungen geschrieben, also weiß ich wie du dich fühlst :wink: .
Ich habe es nicht auf das Schreiben gesetzt. Ich habe es beim Gespräch mit dem Ausbildungsleiter denen gesagt von wegen das ich CF habe, aber das ich die Krankheit mit Medikamenten im Griff habe und somit keine Probleme.. . Da meinte der nur ja is ok und nix weiter :D .
Und wegen den Fehlstunden brauchst dir ja nich die Gedanken machen. Schau doch mal bei denen Leuten auf deren Zeugnisse, die haben mit Sicherheit auch einige Fehlstunden.
50 Fehlstunden --> 8 Tage. 8 Tage innerhalb einen halben Jahres ist aber doch noch normal, oder? Jeder normale Mensch kanna uch mal krank werden und der leigt dann für eine Woche zuhause und dann kommt hier und da noch ein Tag hinzu und schwups, er hat auch seine 50 Stunden voll.

Gruß Markus
Markus S.
 

Beitragvon cr am 09.08.2005, 13:10

Hallo Marcus,
es sind wohl 50 Fehltage, bei einer 5-Tages-Woche sind das 10 Wochen. Das ist schon eine ganze Menge. Aber es macht einen Unterschied, ob das ein einmaliges Erreignis war, oder ob es immer so ist.

Gruß Carmen
cr
 

Beitragvon Markus S. am 09.08.2005, 13:17

ui sorry, hab das als 50 Stunden gelesen.
naja stimmt, dann ist das was anderes.

Markus

juhu, mein eFlow ist heut angekommen :D
Markus S.
 

Beitragvon Gast am 09.08.2005, 17:17

An deiner Stelle würde ich es von Anfang an sagen. Irgendwann werden sie es doch herausbekommen, spätestens bei der Einstellungsuntersuchung und dann macht es nicht gerade einen tollen Eindruck, wenn du sowas verschweigst. Und die 50 Fehltage wären damit auch erklärt. Ist das denn jedes Jahr so viel oder war das eine Ausnahme?

Ich bearbeite im Moment auch die Bewerbungseingänge auf der Arbeit und bei uns werden Schwerbehinderte bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Viele erwähnen es erst beim Vorstellungsgespräch, aber manche schreiben es auch in die Bewerbung rein (habe ich auch so gemacht) und das ist kein Nachteil. Ist allerdings auch öffentlicher Dienst, die sind ja bekannt dafür, auch solchen Leuten eine Chance zu geben. Vielleicht versuchst du es ja auch mal dort.
Gast
 

Beitragvon Esperanza am 09.08.2005, 17:18

Anonymous hat geschrieben:An deiner Stelle würde ich es von Anfang an sagen. Irgendwann werden sie es doch herausbekommen, spätestens bei der Einstellungsuntersuchung und dann macht es nicht gerade einen tollen Eindruck, wenn du sowas verschweigst. Und die 50 Fehltage wären damit auch erklärt. Ist das denn jedes Jahr so viel oder war das eine Ausnahme?

Ich bearbeite im Moment auch die Bewerbungseingänge auf der Arbeit und bei uns werden Schwerbehinderte bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Viele erwähnen es erst beim Vorstellungsgespräch, aber manche schreiben es auch in die Bewerbung rein (habe ich auch so gemacht) und das ist kein Nachteil. Ist allerdings auch öffentlicher Dienst, die sind ja bekannt dafür, auch solchen Leuten eine Chance zu geben. Vielleicht versuchst du es ja auch mal dort.


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Beitragvon cr am 09.08.2005, 21:52

Hallo,

Das Bewerbungsschreiben und die Einstellungsuntersuchung sind zwei unterschiedliche Dinge.
Man muss im Bewerbunsschreiben nicht erwähnen, dass man CF hat, es sein denn, es ist einem besonders wichtig. Ins Bewerbungsschreiben gehört hinein, warum man sich für diesen Job bewirbt und warum der neue Chef gerade mich nehmen soll.
Das man einen Schwerbeschädigtenausweis hat, sollte man erwähnen, aber es ist auch nur dann sinnvoll, wenn Schwerbeschädigte bevorzugt eingestellt werden. Anonsten kann man es im Bewerbungsschreiben weglassen. Es ist dann nicht wichtig.

Beim Vorstellungsgespräch dagegen, da sollte man es unbedingt erwähnen. Wenn nicht speziell nach der Kranheit gefragt wird, dann auch nicht die Krankheit aufdrängen.

Dem Betriebsarzt muss man es offen erzählen. Mit ihm muss man auch die Einschränkungen besprechen und beraten, wie man dann im Job damit umgeht.
Der Betriebsarzt hat jedoch ärztliche Schweigepflicht gegenüber dem Arbeitgeber hinsichtlich der genauen Krankheit. Der Betriebsarzt gibt nur sein Votum ab, geeignet oder bedingt geeignet bzw. nicht geeignet, aber er teilt dem Arbeitgeber nicht die Krankheit mit.

Also wenn die CF Dir sehr viel bedeutet, dann schreib es mit hinein, ich würde es nicht tun.

Gruß Carmen
cr
 

Beitragvon anna am 10.08.2005, 19:02

50 fehltage sind natuerlich eine menge. ich wuerde daher durchaus im bewerbungsschreiben erwaehnen, warum es so viele tage sind. wenn du wegen muko so viel fehltage hast, ist die krankheit sicherlich auch nicht in einem stadium in dem du sie gross verheimlichen kannst.
ausserdem laesst sich das ganze auch positiv nutzen: trotz deiner fehltage hast du nicht aufgegeben und deinen abschluss geschafft - manche packen das nicht mal obwohl sie gesund sind. du koenntest in deinem anschreiben erwaehnen, dass du durch cf zwar fehltage und schwierigkeiten hast, dass es aber dafuer auch charakterbildend ist und du zuverlaessig, verantwortlich etc. bist. das sind eigenschaften, die viele nicht haben.

ausserdem stimme ich den anderen zu, die sagen, dass es sicherlich besser ist, offen und ehrlich damit umzugehen - so kannst du auf unterstuetzung auch im betrieb hoffen. wer will denn in einem betrieb arbeiten, wo man so wie man ist nicht angenommen wird?
anna
 

Beitragvon ernesto am 11.08.2005, 15:43

Hallo, momentan bin ich auch dabei Bewerbungen zu schreiben. Ich habe mich entschieden die CF schon im Anschreiben zu erwähnen. Man kann ja erwähnen, das keine besonderen Einschränkungen für die Arbeit zu erwarten sind, oder so ähnlich.
Außerdem bekommt der Arbeitgeber ggf. auch unterstützung vom Arbeitsamt wenn menschen mit behinderungen eingestellt werden.

Da ich das Thema sowieso im Bewerbungsgespräch ansprechen würde, habe ich so den Einstieg schon gemacht und muss das dann erst nicht noch erst umständlich angehen ("Ähem übrigens da wäre noch...")

Lg Jörn
ernesto
 

Beitragvon Esperanza am 11.08.2005, 16:55

cr hat geschrieben:Hallo,

Das Bewerbungsschreiben und die Einstellungsuntersuchung sind zwei unterschiedliche Dinge.


Das ist mir schon klar, dass das nicht dasselbe ist.

Aber bei der Einstellungsuntersuchung wird sowieso herauskommen, dass man CF hat und auch wenn der Arzt eine Schweigepflicht hat, so wird er doch den Arbeitgeber auf die Schwerbehinderung aufmerksam machen und man kann davon ausgehen, dass dieser dann bei dir genauer nachfragen wird. Natürlich musst du auch hier keinen Auskunft über deine Krankheit geben, aber deine Stelle kannst du dann höchstwahrscheinlich vergessen, weil kein Chef ein solches "Überraschungspaket" einstellen wird, was auch verständlich ist.
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Beitragvon Jess am 14.08.2005, 13:48

Hallo,

ich würde auch sagen, ehrlich wehrt immer noch am längsten und je eher man den Chef darüber aufklärt oder die Firma um so besser. Die prahlen damit ja nicht gleich rum. Aber man muss doch auch mal ein bisschen weiter denken...

Als ich 1999 meine Ausbildung angefangen habe ging es mir auch relativ gut. Ich hatte kaum Fehlzeiten eins A Noten und dann zack bekam ich nen Infekt und erstmal ins KH. Meine Ausbildungsleiter standen so gut hinter mir, dass es kein Problem darstellte. Wo hingegen ein anderes Mädchen auch ständig fehlte, jedoch den Grund nicht annahm und später gleich gesagt bekam, dass sie sich für eine spätere Übernahme erst gar keine Hoffnung machen müsse. Damit sieht man dann was besser ist! Und man muss auch immer damit rechnen, dass es einem von heut auf morgen auf einmal sau schecht gehen kann und wenn dann keiner bescheid weiss?! Oder es passiert mal auf der Arbeit, man spuckt z. B. Blut und es hört nich mehr auf, wenn kein Kollege bescheid weiss er dann zu verständigen ist kann das sehr böse enden!!!!

Ich will natürlich nicht den Teufel an die Wand mahlen aber man sollte sich immer im Hinterkopf behalten, dass man SCHWER krank ist und nicht nur ein kleines Leiden hat!

Gruss
Jess :twisted:
Jess
 

Beitragvon Julia am 18.09.2005, 14:38

Also, ich will ehrlich sein! Erstmal bin ich ganz erstaunt dass deine Fehltage trotz CF eingetragen sind. Mein Direx hat gesagt, bei CF ist es nachvollziehbar wenn viele Fehltage da sind und diese werden NICHT eingetragen. Und somit stand in meinem Abizeugnis auch nichts von meinen Fehlzeiten (was immerhin 1/3 der Schulzeit betrug).
Ich würde es auf jeden Fall in der Bewerbung erwähnen. Vielleicht auch ein Infoblatt zu CF mitschicken. Hast nen Schwerbehinderten-Ausweis?
Würd ich auch angeben. Das kann dir eventuell mal Vorteile verschaffen (Schwerbehindertengesetz,...).
Julia
 

Beitragvon Carmeli am 19.09.2005, 01:38

Hallo an alle und insbesondere an Fuzzel

Wenn Du den Job unbedingt haben möchtest, dann lass das mit dem Infoblatt sein, das schreckt nur ab. Das kann man machen, wenn man in den Kindergarten geht oder in die Schule kommt.

Ihr solltet Euch alle erst einmal klar darüber sein, worum es geht. Es geht um einen guten Job. In eine Bewerbung gehören die Dinge, die einem besonders wichtig sind und aus denen der zukünftige Arbeitgeber erkennt, dass gerade "ich" als der Bewerbungsschreiber für diesen Job geeignet bin.
Wer soll denn einen Arbeitnehmer einstellen, dem das Wichtigste seine Krankheit ist.
Je mehr Bedeutung Ihr Eurer Krankheit beimesst, desto mehr Aufsehen müsst Ihr im Bewerbungsschriben um sie machen. Aber dann darf es Euch auch nicht verwundern, wenn Ihr gleich ein Absage erhaltet.

Der richtige Weg ist der:
1. Man muss sich klar werden, welcher Job für einen geeignet ist. Hier ist der erste Weg zum CF-Arzt. und der zweite Weg ggfl. zum Arbeitsamt bzw. zur Berufsberatung aber (rechtzeitig).
2. Wenn es klar ist, dass der Beruf für Euch geeignet ist (zum Beispiel Bürokaufmann oder -frau) dann schreibt Ihr die Bewerbung.
Hier muss nicht hinein, dass Ihr CF habt. Also lasst das zunächst weg. Die Bewerbung sollte nicht länger als eine Seite sein. Kurz prägnant und informativ, so dass der Chef sagt, ja den will ich. Es geht bei der Bewerbung nicht um Eure Krankheit sondern nur um fachliche Kompetenz.

Am Schluss der Bewerbung kann man (muss man aber nicht) einen Satz schreiben, dass man einen Schwerbeschädigtenausweis hat. Dieses erweist sich bei solchen Stellen als günstig, wo Schwerbeschädigte bevorzugt eingestellt werden. Wenn es nicht explizit ausgeschrieben ist, dann den Hinweis auf den Ausweis weglassen.
Die CF hier überhaupt nicht erwähnen und auch kein Infoblatt hinzulegen. Ihr könnt hier übehaupt nicht reagieren, wenn sich der Chef die Bewerbung durchließt. Und wenn er dann noch ein Infoblatt hat, mit tödliche Krankheit, bakterielle Infektionen mit Pseudomonas, MRSA, Sauerstoff, Lungentransplantation, Komplikationen. Es gibt sicherlich bei 5 Mio Arbeitslosen nur wenige Chefs die jemanden aus Mitleid einstellen.

Wenn Ihr dann zum Vorstellungsgespräch geladen werdet, dann habt Ihr die erste Hürde gemeistert. Auch hier geht es zunächst nur um die fachliche Qualifikation und nicht primär um CF. Der neue Chef muss sich ein Bild von Euch machen. Er muss zu dem REsultat kommen, ja den will ich. Und er muss dann zu dem Entschluss kommen, naja, die CF nehme ich mit in Kauf. Der ist fachlich so topp, dass es nichts macht, wenn er ducrh REHA oder i.V.- ab und zu mal fehlt, der ist angagiert, der macht seinen Job gut.

Am Ende des Vorstellungsgespräches kommt meist eh die Frage nach dem Schwerbeschädigtenausweis. Hier ist es dann richtig plaziert. Kurz antworten. "Ja ich habe einen Schwerbeschädigtenausweis". Und erst wenn die Frage kommt "Wieso?, dann kann man kurz auf CF eingehen, aber auch hier keinen Roman über die Krankheit erzählen und auch kein Infoblatt.

Dann hat man die Stelle oder nicht. Wenn man die Stelle hat, dann erfolgt die Einstellungsuntersuchung beim Betriebsarzt. Der hat gegenüber dem Arbeitgeber Schweigepflicht. Er darf weder Angaben zur Krankheit noch zum GdB weiter geben. Aber er kann von Eurer Ambulanz Unterlagen und Arztberichte anfordern. Er teilt dann dem Arbeitgeber mit, ob Ihr geeignet seid oder nicht.

Nach dem Besuch beim Betriebsarzt und dessen O.K. erfolgt dann oft erst die Unterzeichung des Arbeitsvertrages. Sollt die Unterzeichung vor der betriebsärztlichen Untersuchung erfolgen, dann besteht das Arbeitsverhältnis unter Vorbehalt.
So und dann geht der Job los.

Wenn Ihr das so beherzigt, dann klappt es auch. Und Ihr braucht auch keine Angst zu haben, dass Ihr lügt oder nicht die Wahrheit sagt.

Wenn man dann die ersten Tage im Job arbeitet, ist immer noch Zeit seinem Arbeitgeber ein Infoblatt über CF zu geben und die Dainge zu besprechen. Dann hat man auch kongrete Vorstellungen, was man besprechen soll.

Auch wenn für viele von Euch die CF im Mittelpunkt des Lebens steht, wenn Ihr einen Job habt, den Ihr unbedingt wolltet und der Euch ausfüllt, dann rückt die CF in den Hintergrund. Das Leben besteht nicht nur aus CF.

In diesem Sinn
Gruß Carmen
Carmeli
 


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