OUTING: Ich mag Mitleid!

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Re: OUTING: Ich mag Mitleid!

Beitragvon LiL-Witch am 22.07.2008, 16:24

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Re: OUTING: Ich mag Mitleid!

Beitragvon Prima am 23.07.2008, 10:04

Hallo,

auch ich glaube das Mitleid hier fehl am Platze ist. Jedoch sind Trost und Mitgefühl Zuwendungen die ein jeder Mensch erwartet! Vielleicht wird ja der ein oder andere hier auch mal dahinterkommen...
Zuletzt geändert von Annabell Karatzas am 23.07.2008, 13:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: OUTING: Ich mag Mitleid!

Beitragvon Littleprincess am 07.08.2008, 13:45

hallo, auch ich möchte mich mal kurz zu wort melden....als erstes sollten wir nich sofort auf andere "schiessen", wenn deren ansichten anders sind als von einem selbst, jeder denkt anders und jeder geht mit dem thema mitgefühl anders um...ich kann für mich sagen, dass ich kein mitgefühl möchte, was ich aber möchte ist, anerkennung und ernst genommen zu werden. ich glaube jeder stimmt mir zu wenn ich sage, dass wenn einer zu einem sagt, och du tust mir wirklich so leid und das ist ja so schlimm mit deiner krankheit, wir uns nicht besser fühlen!!! wir wissen selber wie bescheiden wir dran sind und man will ja nicht täglich noch mehr daran errinnert werden. ich hatte vor kurzem eine situation, in der es mir sehr schlecht ging und wirklich jeder, der mich gesehen hat mir sagte, meine güte siehst du schlecht aus und du bist aber dünn geworden!! das hat mir nicht wirklich geholfen, ich wußte selber wie mies es mir geht, an dieser stelle fand ich mitleid unpassend!! :wink: auf der anderen seite, ist es manchmal ganz gut, wenn einer einem über den kopf streicht und sagt, das ist wirklich eine "kacke" und einem dann bei dingen hilft die man allein nicht schafft. manchmal braucht man sowas und ich denke jeder hat es irgendwie und ab und zu gerne, wenn er etwas mitleid erfährt, im angebrachten maße....wenn mir heute einer sagt, du tust mir leid, dann sage ich...warum? ich steh doch noch hier und bin stolz das ich das alles geschafft habe, jeder hat seine eigene last zu tragen und ich denke es gibt menschen denen geht es noch beschissener, denn trotz cf kann ich mich noch selbst bewegen, ich kann sehen, riechen, schmecken...all das können viele nicht...was nicht heißt das ich unsere krankheit schön rede :wink: wo ich wieder da angekommen bin, was ich vorher schon sagte, wir wissen wie bescheiden das alles ist, aber vom jammern bekommt man nur häßliche tränensäcke :D und rote augen!!!!

Liebe grüße peggy
Ihr lacht über mich, weil ich anders bin, ich lache über euch, weil ihr alle gleich seid!!!
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Re: OUTING: Ich mag Mitleid!

Beitragvon Cascal am 08.08.2008, 20:46

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Re: OUTING: Ich mag Mitleid!

Beitragvon Schlangenlady am 09.08.2008, 09:39

Ich habe das Gefühl, wir reden hier aneinander vorbei!

Nochmal:
Ich habe weder geschrieben, noch gemeint, daß ich als Person im Mitleid versinken und/oder die Aufmerksamkeit auf mich lenken und bemitleidet werden möchte in Form von Omageschichten, Leuten, die „Du tust mir leid“ sagen, Heuchelei, mitleidigen Blicken, getätschelt werden, daß ich eine schlimme Kindheit hatte und was mir hier sonst noch so vorgehalten bzw. in meine Äußerungen hineininterpretiert wird!

Ich habe lediglich die Feststellung getroffen, daß ich Mitleid nicht als negativ sondern als positiv empfinde, weil es z.B. bedeuten kann….siehe meinen ersten Beitrag. Die Betonung liegt hier auf „z.B. und kann“!

Wenn jemand den Begriff Mitleid lieber durch Mitgefühl ersetzen möchte, why not. Aber im deutschen Sprachgebrauch sagt man nun mal „das tut mir leid, er/sie tut mir leid“ und nicht „ich fühle mit“ wenn man etwas erfährt, das Mitleid/Mitgefühl auslöst.

Ohne Mitleid wäre unsere Gesellschaft in meinen Augen sehr viel weniger lebenswert und zwar nicht nur für CFler; alle sind irgendwie und irgendwann einmal auf Mitleid angewiesen und/oder nutzen Privilegien, die es ohne Mitleid nicht gäbe!

Egal ob Gesetze/Verordnungen (z.B. bezüglich Schwerbehinderung, Pflegegeld, Integration von Behinderten, aber auch Tierschutz, Strafrecht) oder freiwilliges Entgegenkommen (z.B. Rabatte für Schwerbehinderte, Sitze mit Kreuzzeichen in öff.Verkehrsmitteln) und natürlich Hilfe/Selbsthilfeorganisationen ( z.B. kleine Vereine wie cfi/ Muko e.V./ Sternstunden oder „Die Tafel“, Tierschutzvereine und „Riesen“ wie WWF, Unicef ):
All das beruht doch darauf, daß irgendwann irgendwer Mitleid/Mitgefühl für jemanden empfand , sich überlegt hat, wie man Betroffenen helfen kann und gehandelt hat. Ohne das Mitleid als Grundvoraussetzung wären diese Gesetze und Institutionen also gar nicht erst entstanden.

Dazu kommt, daß es auch bei Gesetzen immer Ermessensspielräume gibt; nicht umsonst gibt es –wie man ja auch hier im Forum liest - total unterschiedliche Entscheidungen des MDK, der Krankenkassen, der Versorgungsämter etc.. Und genau bei diesen Ermessensspielräumen kann dann durchaus auch wieder Mitleid ins Spiel kommen…

Mitleid ist doch das, was wir empfinden ( sollten ) wenn wir z.B. sehen wie Tiere gequält, Kinder mißhandelt, Mitbürger zusammengeschlagen werden aber auch wenn Naturkatastrophen wie Tsunamis/ Erdbeben/ Überschwemmungen wüten oder jemand schwer krank ist/ einen Unfall hat/früh stirbt/verlassen wird.

Was ist denn z.B. die Folge, wenn Mitleid nicht mehr empfunden/gelebt wird? Eltern, die ihre Kinder mißhandeln, mißbrauchen, verhungern lassen; Jugendliche, die grundlos Leute zusammenschlagen und Leute, die tatenlos zusehen; Kriegsverbrechen; ausgesetzte Tiere; Niedriglöhne / Massenentlassungen; Spendenrückgänge; Selbstmorde………………………………….. Egoismus, Chaos, Verzweiflung, Hilflosigkeit.
Will das jemand? Wollen das Jugendliche/junge Erwachsene???

Was tut man, wenn man Mitleid im positiven Sinn empfindet? Beispielsweise direkt helfen durch zuhören, trösten, in den Arm nehmen (auch virtuell im Internet „drück dich“ „bin bei dir“ „schick dir good vibrations“ ), durch Hilfestellung bei Behördengängen/im Haushalt, durch Spenden, durch Verteilen von Organspendeausweisen und Sammelbüchsen, aber auch langfristig durch Vereins/Stiftungsgründungen, Organisation von Sponsoren, ehrenamtliche Arbeit, Einsatz in der Politik.

Allgemein gesagt kann man sicher jeden Begriff positiv oder negativ sehen.
Nehmen wir statt „Mitleid“ „Liebe“: sieht man die Liebe positiv verbindet man sie mit der großen Liebe, der ersten Liebe, der selbstlosen Liebe; sieht man sie negativ denkt man an verlassen werden, Stalker, eifersüchtige, prügelnde Ehemänner. Aber die Liebe verteufeln, wenn man mit ihr eine schlechte Erfahrung gemacht hat? Wer will das schon auf Dauer…warum dann das Mitleid ablehnen?

Jetzt noch einmal speziell zu uns CFlern:

Meiner Meinung nach nutzt jeder von uns irgendwie und irgendwann Dinge/Privilegien, die man nur nutzen kann, weil irgendwer irgendwann Mitleid empfunden und gehandelt hat, z.B.: durchmogeln an der Warteschlange und bessere Plätze im Flugzeug mit Spezialservice ( :wink: nicht wahr Cascal ), Integrationskindergärten, Klimakuren, zusätzliche Urlaubstage, Preisnachlässe, Steuervergünstigungen.

Auch für Eltern ist es durchaus nicht selbstverständlich und manchmal auch nicht möglich, sich auch um erwachsen gewordene Kinder noch aufopferungsvoll zu kümmern und sie zu unterstützen; jeder der solche Eltern hat, kann sich vielmehr glücklich schätzen!! Bei solchen Eltern ist es jedoch in meinen Augen auch immer der Fall, daß sie mit ihrem kranken Kind mitleiden und ihm gerne „etwas abnehmen“ würden und da wir Betroffenen das wissen, haben wir oft regelrecht ein schlechtes Gewissen, versuchen gesundheitliche Probleme herunterzuspielen weil uns wiederum unsere Eltern leid tun und wir sie schonen wollen…

Zum Forum:

Dies ist doch auch dazu da, sich einfach mal „auszuheulen“/zu jammern und von den ebenfalls Betroffenen Zuspruch und Unterstützung zu erhalten, sonst hätten wir ja das Unterforum „Psychosoziales“ nicht benötigt! Manchmal fühlt man sich danach einfach besser, gerade auch weil man hier einerseits davon ausgeht, daß das von ebenfalls Betroffenen besser verstanden wird und andererseits diese als trotzdem Fremde auch weniger belastet als die Eltern/den Partner/die beste Freundin. Zahlreiche Threads sind ja auch schon in diesem Sinne „gelaufen“.
Erhält man dann speziell noch als Neuzugang stattdessen aber solche Antworten wie „Ich habe eher das Gefühl, dass es euch hier nur um Mitleid geht und auch dies ganze so bemitleidenswert wie nur möglich darstellen wollt.“ „Hier tut mir das Kind erst recht Leid und für euch habe ich überhaupt keine Verständnis.“ (Zitat aus einem anderen Thread) ist das sicher keine Hilfestellung und das finde ich einfach sehr sehr schade! Möglicherweise vergrault man die Leute gleich wieder und das muss doch eigentlich wirklich nicht sein…


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Re: OUTING: Ich mag Mitleid!

Beitragvon Cascal am 10.08.2008, 13:13

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Re: OUTING: Ich mag Mitleid!

Beitragvon Schlangenlady am 10.08.2008, 17:00

Jetzt gehe ich also auch noch mit geschlossenen Augen durch die Welt, sehe die Realität nicht, spinne mir Geschichten zusammen und will im Mittelpunkt stehen :shock: :shock: ....und das nur weil ich eine andere Meinung habe als ein paar andere Leute und diese in freundlichem Umgangston vertrete :?: :?: ?

Gut, hiermit oute ich mich auch noch als altmodisch :wink: :), erkläre zum Abschluss, daß ich nicht in einer mitleidlosen Welt leben möchte und nenne noch zwei in meinen Augen treffende Zitate aus älterer Zeit, in der Mitleid ebenfalls als Tugend gesehen wurde:

"Der mitleidigste Mensch ist der beste Mensch."

Gotthold Ephraim Lessing (1729-81), dt. Dichter d. Aufklärung


"Mitleid ist die höchste Form der Liebe - vielleicht die Liebe selbst."

Heinrich Heine (1797-1856), dt. Dichter


Ein paar interessante Diskussionspunkte zum Thema Mitleid findet man auch noch hier:
http://de.answers.yahoo.com/question/in ... 205AAcyt5D


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Re: OUTING: Ich mag Mitleid!

Beitragvon Joui am 10.08.2008, 17:03

Kurze Differenzierung zu meinem ersten Beitrag:
Mitleid im persönlichen Umfeld = scheiße
Mitleid in Form wie nachfolgend behandelt = nützlich

Cascal hat geschrieben: Hier geht es (…) darum dass sich der Konzern durch solchen Service gegenüber seiner Versicherung absichert

Wie genau meinst du das denn? Was haben die Versicherungen damit zu tun? Meinst du nicht, dass da vllt. irgendwo im Vorstand von z.B. Lufthansa einer sitzt der sich sagt, dass man auch was für behinderte tun könnte? Aus welchen Gründen? Kommerzielle werden es sicherlich nicht sein…

Cascal hat geschrieben: Und wenn ich mir überlege wie viele CF-ler, einige sind mir bereits bekannt, nur darauf aus sind daraus profit zu machen, dann hat es schon längst nichts mehr mit Mitleid zu tun sondern mit Egoismus.

Es bringt leider nicht viel, wenn ein mittelloser CFler Mitleid hat… Wir reden hier glaube ich von hochrangigen Persönlichkeiten die Mitleid empfinden müssen, damit WIR (CFler) den Umständen entsprechende “Vorteile“ erlangen.

Cascal hat geschrieben:zusätzliche Urlaubstage (…) Und wenn mir jetzt einer sagt, der Staat hat dies aus Mitleid eingeführt, na dann Prost Mahlzeit. Wenn es nach dem Staat gehen würde, gebe es überhaupt kein Mitleid mehr, sondern man würde uns auch noch das letzte Hemd abknöpfen

Tut mir Leid. Solche Aussagen gehen meiner Meinung nach gar nicht!!! Ich bin auch absolut kein Wirtschaftsexperte, ABER es dürfte doch wohl klar sein, dass um einen solchen sozialen Standard wie wir es hier in Deutschland haben zu erhalten (?), die alten Steuersätze, und was weiß ich nicht noch alles, einfach nicht ausreichen. Es gibt nun einmal verhältnismäßig immer weniger Arbeiter die für immer mehr nicht Arbeitende (Rentner, Arbeitslose, Kinder, Behinderte…) einspringen müssen. Wer mit der deutschen Staatsform unzufrieden ist, kann ja nach China, Iran oder Russland auswandern…
(Übrigens sagst du in diesem Zitat nicht selbst, dass Vergünstigungen auf Mitleid basieren?)

Cascal hat geschrieben: Schlangenlady hat geschrieben:Erhält man dann speziell noch als Neuzugang stattdessen aber solche Antworten wie „Ich habe eher das Gefühl, dass es euch hier nur um Mitleid geht und auch dies ganze so bemitleidenswert wie nur möglich darstellen wollt.“ „Hier tut mir das Kind erst recht Leid und für euch habe ich überhaupt keine Verständnis.“ (Zitat aus einem anderen Thread) ist das sicher keine Hilfestellung und das finde ich einfach sehr sehr schade! Möglicherweise vergrault man die Leute gleich wieder und das muss doch eigentlich wirklich nicht sein…


Diesen Zitat welchen Du hier aufführst, der stammt von mir und ich stehe dahinter. Und nun sehe ich, dass wir nicht aneinander vorbeireden. Du wirst nicht bemitleidet werden und willst nicht die Aufmerksamkeit auf Dich ziehen? DOCH, in diesem Fall schon.

Blick hier nicht mehr durch. Ich bin draußen;-)

Cascal hat geschrieben: Also, wenn Du Mitleid magst, schön. Dann würde ich an Deiner Stelle auch dementsprechende Gründe hervorbringen.
… habe ich von beiden Seiten zu genüge gehört…

Um mal eins klar zu stellen: Ich kann verstehen, dass hier viele sauer auf Uli sind (ich war es selbst). Aber man muss doch deshalb nicht gleich so aggressiv auf dieses doch eigentlich sehr interessante Thema reagieren! Ihr könnt doch mal Frau Karatzas anrufen und euch euren Frust von der Seele reden oder so…:-P

In diesem Sinne
Bleibt firedlich=)

PS: Zufällig habe ich gelesen, was weiter oben zensiert worden ist und wenn ich hier Admin wäre, hätte mir das schon gereicht den User zu sperren! Solch einen User kann ich jedenfalls in anderen Diskussionen nicht mehr ernst nehmen^^
Gruß, Johannes



Es war. Es wird nie wieder sein.
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Re: OUTING: Ich mag Mitleid!

Beitragvon Cascal am 10.08.2008, 22:32

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Re: OUTING: Ich mag Mitleid!

Beitragvon Cascal am 10.08.2008, 23:54

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Re: OUTING: Ich mag Mitleid!

Beitragvon Littleprincess am 11.08.2008, 13:45

:roll: hallo hallo Leute....wie ich sehe ist hier immer noch reges Treiben....aber warum müßt ihr euch so angreifen ( das tut ihr, wenn auch versteckt), das Thema Mitleid ist nun mal nicht so einfach, der ein oder andere fast es vieleicht falsch auf, oder hat einfach eine andere Denkweise, aber so ist es nun mal..der eine sieht es eben als Mitleid an, wenn einer im Restaurant am Nachbartisch nicht raucht, der andere sieht es eben als Höflichkeit, wo ich mich auch anschließe....Für mich ist Mitleid ganz gut zu erklären...wie ich das schon ma geschrieben habe, Mitleid brauch man ab und zu, wenn man einfach nicht mehr weiter weis, man am ende ist und man einfach mal ein streicheln über den Kopf braucht. Man brauch es aber nicht ständig und schon gar nicht täglich. Wenn man mal ganz untenist, dann kann man Mitleid auch mal annehmen, denn jeder weiß, man will dann nicht hören es wird wieder, alles nich so schlimm, nein dann will man auch mal kurze zeit hören, du hast recht alles ist Mist, dann kann man mal richtig heulen und dann ist wieder gut!!!! Mitleid ist aber nicht für mich, das Aufstehen im Bus, die Spezielle Sitzplatzierung im Flugzeug, was sich einfach aus wirtschaftlichen Gründen gar nicht umsetzen lässt usw.....naja ...jeder denkt eben anders..und ich bin ein Mensch der Mitleid nur schwer annehmen kann oder es gar nicht erst soweit kommen lässt und ehe der Satz" du tust mir aber leid" fällt, schon gegensteuer, indem ich gleich den Wind aus dem Segel nehme!!!

naja ich hoffe das Thema findet hier noch ein glückliches Ende
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Re: OUTING: Ich mag Mitleid!

Beitragvon Anika am 15.08.2008, 09:52

Jeder kann es für SICH SELBST so definieren, wie er es gerne hätte. Aber wenn wir uns mal die Fakten angucken:

"Mitleid ist die Anteilnahme an Schmerz und Leid anderer. Es unterscheidet sich vom bloßen Miterleben durch die Bereitschaft, aktiv zu helfen und dem anderen bei der Bewältigung des Leids zur Seite zu stehen." (Quelle:Wikipedia)

Dann ist Mitleid etwas GUTES! Und so wie es dort definiert wird, mag ich es auch! :D
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Re: OUTING: Ich mag Mitleid!

Beitragvon Alexandra S. am 29.08.2008, 19:00

Hallo Ihr,
ich bin zwar die NEUE und nicht selbst betroffen ( nur meine Tochter ), aber wenn ich mir hier so ein paar Beiträge durchlese und sehe wie mit der Meinung anderer umgegangen wird (so Tolerant und verständnissvoll) dann Frage ich mich warum ich mich hier angemeldet habe.
:cry:
LG Alexandra
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Re: OUTING: Ich mag Mitleid!

Beitragvon Alexandra S. am 29.08.2008, 19:04

PS:
Jeder hat das Recht auf seine Meinung, auch darauf diese zu vertreten.
ABER ohne DIREKT zu werden oder zu VERLETZEN.
Ich fühlte mich beim durchlesen schon verletzt und gar nicht wohl, wie fühlte dann wohl der Verfasser ????

LG Alexandra
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Re: OUTING: Ich mag Mitleid!

Beitragvon Cascal am 29.08.2008, 19:58

ich sowie andere user hatten ja eine meinung, aber wohl kein anrecht darauf, denn diese wurde nicht akzeptiert sondern immer wieder zurückgewiesen. ich habe mich hier angemeldet weil ich dachte ich könnte kontakte zu gleichgesinnten knüpfen und auch mal erfahrungen austauschen. aber scheinbar kann man dies hier nicht, außer man will unbedingt mit links von irgendwelche gefakten geschichten oder überhaupt unnötigen links zugetextet werden oder man steht gar auf indirekte vorwürfe. dann ist man hier genau richtig!
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