DEPRESSIV??

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DEPRESSIV??

Beitragvon stth/version19121981 am 09.12.2006, 01:52

wollt ma wissen wer von euch schon mal eine depression hatte oder sich zur zeit in einer befindet.

ich war 2,5 jahre manisch depressiv, mit allen was dazu gehört, beruhigungs-tabletten, schlafbonbons, (heftigen)antidepressiva, neurologe/psychiater, selbstmordabsichten/versuchen, sozialen abstieg usw.

und diese ewige kotzerrei noch dazu, ich kann ehrlich sagen ich hab in die hölle gesehen und was ich da sah hatt mir gefallen :wink:

war die schlimmste zeit in mein leben und dann noch der CF-spass dazu, echt hammer.

wer also ähnliche erfahrungen hatt oder sich in der selben situation befindet kann sich gern an mich wenden, ich bin aus der ganzen scheisse wieder relativ sauber :roll: rausgekommen.
und kenn mich also mit den erscheinungen und behandlungsmethoden relativ gut aus

sorry wenn es so ein thread schon geben sollte, ich wollt aber ma als neuer was zum forum beitragen
stth/version19121981
 

Beitragvon Flow am 09.12.2006, 14:27

Ich tanze grade^^ Probs mit freundin usw...

naja aber nich so übel wie bei dir ;-)
Flow
 

Beitragvon aengeli am 09.12.2006, 16:18

Hey
Ich selber bin eigentlich nicht depressiv hab manchmal melancholische Phasen, die ich aber nicht als depressiv bezeichnen würde. Aber mein seit letzter Woche Ex- Freund ist depressiv. Ich habe es einfach nicht mehr ausgehalten mit ihm und hab mich letzte Woche von ihm getrennt. Bin mir immer noch unsicher ob das richtig war. Zum einen hab ich gemerkt, dass ich mich schützen muss um nicht selber so zu leiden. Zum Anderen sagt er natürlich jetzt ich sei Schuld, dass es ihm jetzt noch schlechter geht. Einige Wochen vorhin hab ich ihm schon mal gesagt er solle sich doch wieder, er war schon einmal in Behandlung deswegen, professionelle Hilfe holen, hat er nicht gemacht und es wurde immer schlimmer. Natürlich mache ich mir grosse Vorwürfe, dass ich ihm nicht mehr helfe aber ich kann nicht mehr.
Hat jemand von euch eine Idee, wie ich ihm Helfen kann?
Oder denkt ihr auch, dass es das Beste ist wenn ich ihn in Ruhe lasse?
Glg Patrizia
aengeli
 

Beitragvon stth/version19121981 am 09.12.2006, 16:43

ich würde mich auch nich gänzlich von ihn abwenden, denn das is meist echt hart für den betroffenen (ich weis aber leider nich was für ein typ er is, denn für andere is es besser wenn man sich umdreht und einfach geht).

wenn dem nich so is, einfach freundschaftliches interesse zeigen und vermitteln das er auch wenn es vorbei sein sollte noch noch ein guter freund und vor allen mensch bleibt, denn das is bei vielen beziehungsenden nich gegeben.

wie lang und wie intensiv wart ihr denn zusammen, is auch wichtig, hatt die depression erst in der beziehung angefangen oder hatt er sie mit "reingebracht".

alles so sachen, assoziiert er etwa mit dir seine depression oder mit der zeit in der ihr zusammen wart, wenn dem so sein sollte dann is es besser zu "verschwinden".

und ja er sollte sich zumindest wieder in psychotherapeutische behandlung begeben, besser is, aber nich drängeln und alles besserwissen , das mögen depressive leute garnich ;)
stth/version19121981
 

Beitragvon aengeli am 09.12.2006, 17:18

hey du weiss leider dein Name nicht :)
Das mit dem verschwinden ist so eine Sache wir gehen zusammen in die gleiche Klasse und sehen uns eigentlich täglich. Er hatte schon vorher einmal eine Depression hat jetzt aber seit einem halben Jahr wieder eine. Mit ihm zusammen bin ich seit August 05! Also mehr als ein Jahr. Ich finde es ihm Moment sehr schwierig, da ich selber nicht weiss wie ich mich verhalten soll und ja selber auch genügend Probleme hätte :lol:
Ich selber habs ja auch nicht gerne wenn jemand Besserwisserisch tut, und immer das gefühl hat er wisse alles besser. Doch ich möchte ihm halt doch klar machen, dass er Therapie braucht.
Ich weiss einfach, dass wenn es so weiter geht, wies im Moment ist, das ich dann kaputt gehe daran.
Glg Patrizia
aengeli
 

Beitragvon stth/version19121981 am 09.12.2006, 18:21

darf ich ma fragen wie alt du bist, wenn du noch in die "schule" gehst.

aber wenn du noch sehr jung (u20) sein solltest, dann lass die beziehung einfach so sein wie sie war, es komen neue und die alte mit so einer vorgeschichte belastet dich nur zu sehr und prägt auch dein verhältniss für die neuen die da sicher kommen werden.

das normal auskommen in der klasse wird sich auch wieder geben, spätestens wenn ihr wieder, mal einen neuen (anderen) partner haben solltet. es heist ja nich umsonst zeit heilt alle wunden

und zum therapie ansatz das is ganz schwer für dich ihn dazu zu bewegen, da er dich immer wieder als grund aufführen wird, warum es so is wie es is und das einzige was da das richtige für ihn wäre, wäre wenn ihr wieder ein paar werdet, was aber zwangsläufig nich in euer beiden interesse liegen muss, und was ich auch nich so für das beste halte, sowohl für dich wie auch für ihn, das muss er halt irgendwann verstehen und das wird er auch
"männer" sind da auch immer etwas melodramatisch

also heist das das der anstoss zur therapie, nich oder nich nur von dir kommen darf, er muss selber dazu finden oder von seinen restlichen sozialen umfeld, zwar nich gedrängt, aber etwas in die richtung gelenkt werden, aber meist sehen sie es selbst ein, zumal ja an einer psychologischen therapie nix schlimmes is und er ja schon erfahrungen damit hatt, die hoffentlich positv sind.

und noch was komuniziere über solche heißen themen immer selber mit ihn und nie über dritte, das is ganz übel (weis ja nich wie nah ihr euch jetzt noch steht, aber das kommt viel zu oft vor und das macht die sache nich leichter)

stth aka stephan OVER and OUT
stth/version19121981
 

Beitragvon Julia am 10.12.2006, 18:07

Hallo!
Das Problem mit den Depressionen ist bei mir zur Zeit sehr aktuell. Werde gerade wegen Depressionen behandelt. Hat alles vor ein paar Wochen angefangen. Vor 4 Monaten wurde bei mir die CFbedingte Arthritis diagnostiziert. Seit diesen 4 Monaten geht bei mir gesundeitlich auch alles drunter und drüber. Tja....das hat enormen Einfluss auf meine Seele.
Hoffe dass es bald wieder bergauf geht.

Grüßle
Julia
Julia
 

Beitragvon ernesto am 10.12.2006, 21:55

mal ab von depressiven Phasen (die ja wohl alle mal haben) bin ich bisher verschont geblieben. -> also nein..

@ stth: du meintest das doch so, oder? Also diagnostizierte Depressionen, oder? Wenn ich fragen darf, wie würdest du denn in deinem fall die cf da einordnen. hat das ne große rolle gespielt bzw war der auslöser?
wie gesagt, mein "auf und ab" mit der cf hab ich bisher wegstecken können... aber je nachdem so ein ab kann ja auch mal groß ausfallen, daher fühle ich mich da nicht gefeit... wer weiß schon wie ich dann auf so eine situation reagiere...
Schön, das du da wieder raus bist...!

lg ernesto
ernesto
 

Beitragvon stth/version19121981 am 10.12.2006, 23:48

ja richtige phatologische manische depression, bin erst zum psychologen gerannt was aber witzlos war, bei mir hatt wirklich nur noch die chemie geholfen ohne die würd ich jetzt schon ein kleine hübsche urne bewohnen.

hatt dazu schwere phsyschosomatische störungen ala kotzerrei unter druck und extremer schlafstörungen, muss dazu aber sagen das mein vorheriges leben nich gerade von selbstkasteiung geprägt war.

die CF war zu ~80% nich der grund der depri und hatt sich auch nich sonderlich auf diese ausgewirkt, was ich anders rum aber durchaus behaupten kann.

und das ganz krasse, der spass begann wirklich von ein tag auf den anderen, wie ein lichtschalter den man umgelegt hatt, der aber eine dimmfunction hatte die dann später erst richtig aufgedreht wurde, denn es wurde immer schlimmer.

ich kann jeden der solche ansätze bei sich selber erkennt, nur raten so schnell wie möglich sich in "behandlung" zu begeben, weil wenn man erst mal drin steckt man zu fast keiner logischen handlung mehr fähig is.

zumal der medikamentenkoctail den wir täglich in uns reinschütten auch nich so hilfreich is
stth/version19121981
 

Beitragvon nonadjustedalpha am 11.12.2006, 19:52

Was mich interessieren würde, ist, wie, falls nötig, mit systemischen Cortison umgegangen wird bei einer Depression. Bei einer Major-Depression, also der klinisch-relevanten Depression und nicht mal eine depressive Verstimmung, ist es ja so, dass der ganze Hormonhaushalt n bissel durcheinander ist. Unter anderem funktioniert die körpereigene Cortisolschleife nicht mehr richtig. Normalerweise reguliert der Körper die Cortisolmenge im Blut und hält sie auf einem konstantem Niveau.
Bei Depression funktioniert diese Eigenkontrolle nicht und es mehr Cortisol im Blut gibt als es sollte. Man könnte auf die Idee kommen (reine Spekulation...!), dass bei systemischer Cortisongabe und einer Major-Depression die Cortisongabe die Depression verschlimmert...
Weiß da wer was?

Ich glaube (wenn du es besser weißt stth/version19121981, korrigier mich), dass es bei es bei einer bipolaren Störung (manisch-depressiv) gar keinen sinnvollen therapieansatz gibt zur Behandlung der eigentlichen Störung außer "Chemie". Da kenne ich (is mir im Studium noch nciht begegnet) nicht mal irgendein halbwegs sinnvolles Modell zur Entstehung...!

Lg,
Johannes
nonadjustedalpha
 

Beitragvon ernesto am 11.12.2006, 20:08

nonadjustedalpha hat geschrieben:Ich glaube (wenn du es besser weißt stth/version19121981, korrigier mich), dass es bei es bei einer bipolaren Störung (manisch-depressiv) gar keinen sinnvollen therapieansatz gibt zur Behandlung der eigentlichen Störung außer "Chemie". Da kenne ich (is mir im Studium noch nciht begegnet) nicht mal irgendein halbwegs sinnvolles Modell zur Entstehung...!


auch die medikamentöse behandlung ist nicht so einfach, da ja zwischen antiderpessiva und neuroleptika gewechslet werden muss und das bei möglicherweise sehr variablen phasen...
Wie genau der therapieansatz aussieht, kann ich jetzt auch nicht sagen, jedoch kann eine begleitende Therapie schon helfen, zum beispiel, die belastungen zu verarbeiten, oder auch belastende und/oder auslösende Situationen möglichst zu vermeiden
ernesto
 

Beitragvon nonadjustedalpha am 11.12.2006, 20:38

@ernesto: Wirklich? mmh, wieder was gelernt, ich dachte, man gibt Lithium bei ner bipolaren Störung (und gut ist), das die Gabe der Medikamente abhängig von der Phase ist, wusst ich nicht.
nonadjustedalpha
 

Beitragvon ernesto am 11.12.2006, 20:43

nonadjustedalpha hat geschrieben:@ernesto: Wirklich? mmh, wieder was gelernt, ich dachte, man gibt Lithium bei ner bipolaren Störung (und gut ist), das die Gabe der Medikamente abhängig von der Phase ist, wusst ich nicht.


ja, lithium ist mir auch ein begriff, ist zur prophylaxe oder nicht...
gibt scheints kein standardverfahren, aber das ist auch nur mein restwissen aus dem studium. hab in der arbeit noch nicht mit menschen mit bipolaren störungen zu tun gehabt..

lg ernesto

Edit sagt: es gibt eine kleine Ergänzung
ernesto
 

Beitragvon stth/version19121981 am 11.12.2006, 20:50

so ertsma muss ich feststellen das sich so wies aussieht angehende physiologiestudenten hier rumtreiben "hiiilllffffeeeeee" ;)

also zu der form meine depression kann ich nur sagen das mein hormonsystem total im arsch war, mein serotoninspiegel war VIEL!! zu hoch dagegen halfen nur noch "drogen" die ihn aufn ein relativ normalen pegel gesenkt haben.

habs erst mit -neuroplant 500~750mg- versucht, zu schwach, dann -cipramil-(dosierung weis ich nimmer, war mir auch "egal") und -citropram-(oder so)
dazu noch gutenachpillen -zopiclon- und -zopidem- beide 1mg
und für notfälle tavor 5mg (best drug ever)

ich mag halt blaue pillen :wink:

wie die genauen wirkstoffbezeichnungen sind, weis ich leider auch nich mehr bin ja kein apotheker
stth/version19121981
 

Beitragvon ernesto am 11.12.2006, 20:56

bin sozialarbeiter :mrgreen:

was die pillen angeht, du kannst doch wählen, die blaue oder die rot
(falls du matrix meintest) *g*

sorry für offtopic... :oops:
lg ernesto
ernesto
 

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