Hilfe, eine Krise

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Beitragvon Bob am 18.09.2006, 11:54

samba hat geschrieben:@zäppo:

jeder kann das so interpretieren wie er will...
...näturlich wär doch jeder von uns gern gesund! aber da es leider nicht so ist versucht man das beste draus zu machen, und wie meine vorrednerinnen schon sagte... dadurch sieht man das leben anderes, man lebt anders, man lebt intensiver, man lebt aber auch schneller < kurzer!!!

und auf grund der art und weise wie man das leben sieht und lebt, kann man däs als geschenk auffassen da man mit vielen dingen anders umgeht als andere gesunde menschen!

deswg musste die nicht für bekloppt erklären!

¿dónde está el problema?



100% Zustimmung !!

Jeder wäre sicherlich gerne Gesund ! Aber das sind wir nunmal nicht und jeder versucht sich damit am besten zu arrangieren !

Tese tut es auf ihre Art und Weise, und ein anderer hat eine andere Vorstellung davon. Was ich aber auch verstehen kann ist, wenn jemand Tese Worte liest dem es momentan sehr sehr schlecht geht, hört es sich vielleicht sehr komisch an wie Sie dazu steht. Das sollte man vielleicht auch nicht vergessen.


Ich für meinen Teil kann nur sagen, wenn die Möglichkeit bestehe gesund zu werden, würde ich alles dafür tun !!!


*****off-Topic*****

wenn ich tauschen dürfte wäre ich gerne Homer Simpsons :wink: einfach herrlich der Kerl :D
Bob
 

Beitragvon Jens am 18.09.2006, 12:41

Ich galube nicht, dass Tese es so gemeint hat, dass sie eine heilende Therapiemöglichkeit ausschlagen würde.
Sie möchte nur nicht ihre derzeitige Einstellung zum Leben aufgeben, die sich eben aufgrund von Cf so mitentwickelt hat.
Ohne diese Krankheit hätte sich vielleicht nicht die Chance ergeben, der Mensch zu werden, der man ist.
Aber es wirkt auch ein bischen wie ein Vorurteil, dass gesunde Menschen das Leben oberflächlicher betrachten würden als kranke.
Gruß
Jens
Jens
 

Beitragvon Leona am 18.09.2006, 15:42

@ zäppo: ich finde es ehrlich gesagt ein bisschen dreist das du sagst, das tesa und ich in eine anstalt gehören...wir haben halt vielleicht eine bisschen positivere einstellung zu unserem leben und unserer krankheit...es die chance das leben ZU LEBEN und nicht zu vergeuden, uns allen bleibt weniger zeit, das is klar, doch vielleicht leben wir im endeffekt doch länger als andere weil wir unsere zeit anders nutzen und manche erlebnisse und augenblicke bewusster wahrnehmen...

@jens:ích glaube auch, das tesa das meinte...

LG Leonie
Leona
 

Beitragvon Tese am 18.09.2006, 16:02

Ich galube nicht, dass Tese es so gemeint hat, dass sie eine heilende Therapiemöglichkeit ausschlagen würde.
Sie möchte nur nicht ihre derzeitige Einstellung zum Leben aufgeben, die sich eben aufgrund von Cf so mitentwickelt hat.
Ohne diese Krankheit hätte sich vielleicht nicht die Chance ergeben, der Mensch zu werden, der man ist.


Genau so hab ich das gemeint!!!

@zappo:Vielleicht liest du meinen Beitrag mal genauer,da steht nämlich auch drinn,das ich das vielleicht anders sehen würde,wenn es mir schlechter geht.Ich finds nur ehrlich gesagt unter aller s.. das man dann gleich so mit Beleidigungen um sich schmeißt.Vielleicht würde dir eine bessere Einstellung mal helfen....

Lg Tese
Tese
 

Beitragvon nonadjustedalpha am 18.09.2006, 17:20

CF als Geschenk ansehen, als Chance.

Das ganze bedeutet für mich, dass man der CF einen positiven Wert zuschreibt, weil sie zum Leben eines CFlers gehört, ihn prägt, notwendigerweise ein Selbstaspekt des CFlers ist. Und weil man sich als positiv erleben will, schreibt man seinen Selbstaspekten positive Werte zu. Das ist ganz normal, das macht jeder Mensch.
Wenn aber CF etwas positives ist, dann sollte auch alles was aufgrund von der CF passiert positiv sein. Dann sind logischer Weise IV-Therapien, schlechte Lungenfunktionen, Sauerstoffabhängigkeit, all die Einschränkungne im Alltagsleben, im Berufsleben etwas positives, womit ja alle Probleme beseitigt wären. Wenn man sich darüber freut, dass die Lufu immer weiter sinkt, hat man in der Tat kein Problem. Eine solche Einstellung würde man aber durchaus als krankhaft bezeichnen können.

Insofern hatte die Aussage von Zappo, finde ich, Berechtigung, oder?

Natürlich kann man sagen, wenn ich CF als etwas positives erlebe, muss ich noch lange nciht die Folgen positiv wahrnehmen. Dann trägt dieser Ansatz aber nicht mehr zur Problemlösung bei, da es ja gerade um die Bewältigung der negativen Folgen von CF geht.

Das heißt übrigens nicht, dass du, Tesa, damit im Unrecht bist, das so zu sehen, im Gegenteil!

Was ich übrigens unter aller S... finde, ist etwas unter aller S... zu finden!
:roll:
Lg, Johannes
nonadjustedalpha
 

Beitragvon Tese am 18.09.2006, 17:48

Wir haben aber CF - deshalb kann ich was positives dem leben mit cf abgewinnen!


Genau!

@nonadjustedalpha:Das mit dem Tier war ja net so gemeint,war grad nur ein bisschen aufgebracht,weil mich zappo gleich in eine anstalt schicken wollte,nur weil ich versuch alles was möglich ist positiv zu sehen,auch wenn es sich für ihn etwas krass angehört haben sollte.
Ich denke solang man es noch positiv sehen kann ,sollte man das tun,dann hat man echt mehr vom Leben! :wink:

Lg Tese
Tese
 

Beitragvon Heischeisch am 18.09.2006, 18:03

Zappo hat geschrieben:Bin ich jetzt im falschen Film, so einen Mist hab ich ja noch nie gehört.
Und auch die Geschichte mit dem Geschenk, das würde doch jeder sofort umtauschen.
Also mit der Krankheit klarkommen ist das eine, aber wer nicht lieber gesund wäre muss glaub ich dringend mal in Behandlung, und zwar nicht wegen CF.

Tese, ich glaube, der Mist ist evtl. das größere Problem als die Anstalt, von der nicht die Rede war... :-)

Ich würde mal ins Bedenken ziehen, dass der Mensch bis vor paar Hundert Jahren aus vielen Gründen ein kurzes Leben führte. Er war sich dessen bewusst. Er wäre nicht einmal im Traum auf die Idee einer Alternative gekommen. Was haben die damals gemacht, um ihr Leben nicht krankheitsgleich zu sehen? Waren sie nur zu dumm und kurzsichtig, dass sie nicht darüber trauerten? Übrigens sind in dieser Lage auch heute viele Menschen in vielen Erdteilen.

Liebe Grüße
Roland
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Beitragvon Tese am 18.09.2006, 18:12

Sorry Roland ich blicks grad net so :oops:
Tese
 

Beitragvon Heischeisch am 18.09.2006, 18:15

Nee, war auch blöd geschrieben :oops:, der erste Satz ging an Dich, die nächsten in die Diskussion...
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Beitragvon Tese am 18.09.2006, 18:17

Ach so,aber was hast du damit gemeint?
Er wollte mich aber in Behandlung schicken*schmoll* :(
Tese
 

Beitragvon nonadjustedalpha am 18.09.2006, 18:53

Nein, CF ist nicht Scheiße, CF ist erstmal, a priori gar nichts, das ist eine Tatsache, ein Faktum, nichts positives und nichts negatives.

Tesa, es geht ja genau um den Zeitpunkt, an dem du aus deiner CF nicht mehr etwas positives machen kannst, weil CF (drastisch) dein Leben zerstört, verstehst du? DAs ist doch der kritische Punkt. Und zu sagen "Hey, ich nehme es als positiv wahr, das es mit mir bergab geht, das ist doch prima", kann man schon als krankhaft ansehen.

Ja, Roland, ich fürchte das mit den BErgen drum herum ist der springende Punkt und er ist viel bedeutender als ich es mir eingestehen möchte. CF ist gewissermaßen ein soziales Stigma und das erklärt vieles und macht vieles erst so kompliziert...

LG, JOhannes
nonadjustedalpha
 

Beitragvon Tese am 18.09.2006, 18:59

Ich hab ja auch geschrieben,das,ich es warscheinlich anders sehen würde,wenn es mir schlechter ging...Ich sprach ja auch nur von MIR!
Tese
 

Beitragvon Tese am 18.09.2006, 19:24

Aber echt,und dann auch noch immer auf die Kleinsten hier :(
Tese
 

Beitragvon Leona am 18.09.2006, 19:38

hey!=)

Also ich vertrete Tesas Meinung voll und ganz! :wink: Ist doch toll, wenn man mit seiner Krankheit so positiv umgeht!

Naja außerdem muss jeder selber wissen, wie er mit seiner Situation umgeht, ob er sich selbstbemitleidet, die krankheit so gut es geht verdrängt oder eben positiv an die ganze sache ran geht...

klar kann man irgendwann nemmer ganz so glücklich sein, wenn sich der Gesundheitszustand verschlechtert oder sonstiges, aber dennoch glaub ich auch das füt MICH all das, was mir wiederfahren ist, mit der cf, an erfahrung, an sorgen, freude etc. was unbeschreibliches für mein weiteres leben bedeutet, was niemand so erleben wird und was mich ein stück weiterbringt, wenn es darum geht die welt mit meinem herzen zu sehen..nämlich ganz anders.(klingt vielleicht geschwollen, aber is seeehr schwer auszudrücken :oops: )

@Zappo:es ging nicht darum, ob DU deine Krankheit als geschenk siehst...wobei ich nicht weiß ob ich das immer tun werde, denn es wird bestimmt zeiten geben, in denen ich sie verfluche.

Lg Leonie
Leona
 

Beitragvon nonadjustedalpha am 18.09.2006, 19:39

ACh, wir reden aneinander vorbei, keiner muss sich vor mir für seine Meinung rechtfertigen, ich bin nur manchmal an dem Warum interessiert, was daraus folgt, was man wie in beziehung setzen könnte, mehr nicht.

Ja, Tesa, ich hab dich schon verstanden, ich habe bloß einen ratschlag (ich suche Ratschläge, ich hab ja geschrieben, das ich ratlos bin) aus deiner Meinung gemacht, wie man mit CF im generellen umgehen sollte und geschaut, weil mich das interessierte und deine Ansicht wohlmöglich ein guter Ansatz sein könnte, wohin mich das führt. Und ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass deine ANsicht (CF als Chance, als Geschenk zu sehen) als Ratschlag mich nicht viel weiter bringt.
Das ist keine Wertung, das ist kein Widerspruch, das ist einfach der VErsuch eine sinnvolle Regel im Umgang mit CF zu finden....

Liebe Grüße

JOhannes
nonadjustedalpha
 

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