Seite 1 von 1

Erfahrungen: Erwachsenen Station Uk-Köln

BeitragVerfasst: 27.07.2009, 15:21
von Jobanjoo
Liebe Cf-Gemeinde,

nachdem ich nun, wie immer zu Beginn der IV, 5 Tage wieder in der Uni-Klinik war, möchte ich gern mal andere Meinungen zu dieser Station hören und auch mal gern berichten, wie schludrig sich dort alles entwickelt hat.Betreuut werde ich auch in der Ambulanz dort. Bisher war ich recht zufrieden, aber leider hat sich die Station eher zum negativen entwickelt. Immerhin ist nun die 15. Etage renoviert und man kann ein Fenster öffnen. Leider ist es aber unerklärlich wie bei dieser Hitze die Klimaanlage nicht funktioniert. :evil: Und das seit ein paar Wochen. Vorher lief die 24 Std. (vor Renovierung), nun kann man auch gott sei Dank das Fenster öffnen, aber es kommt nur Hitze rein. Außerdem ist es empfehlenswert bei Visite, KG oder Besuch das Fenster zu schließen, es sei denn man möchte gern alles seinen Zimmernachbarn mitteilen. Man kann jedes Wort verstehen - war das so gewollt? :roll: Geputzt wird auch nur wischiwaschi - klar, die Putzfrau (oder Raumpflegerin) erzählt gerne was sie alles noch machen muss und was alle für einen Stress haben. :evil: Da ist es nunmal so, das nur 2 min zum Putzen bleiben. Die Dame aus der Küche erzählt das gleiche, 67 Betten zu versorgen. Außerdem müssen sie jetzt noch andere Dinge mitmachen usw. Die Schwestern sind auch alle genervt, die meisten die ich kenn sind alle nicht mehr da. Zuletzt war ich im Okt. 2008, dort war man auf der unrenovierten 12. Etage unterebracht. Die Zustände erinnerten eher an ein Krankenhaus, welches sich irgenwo in einem der 3. Welt befindet. Das Bad war wie im Flugzeug, alles aus Plastik, verrostete Siffons usw. Da soll man gesund werden? Hahaha.

Naja, die renovierten hätten auch größer sein können. Klar für eine Person braucht man kein riesen Palast. Aber rund 9 m2 + Bad sind schon eng. Neben Infusionsständer, Bett, Tisch, 2 Stühle, Beistelltisch....da kommt man ständig irgendwo dran, läuft irgendwo gegen....und ich frage ich mich warum dort ein so komischer Wasserhahn angebracht wurde, sodass man kaum die Händer zum Waschen drunter bekommt? Da fällt einem nix mehr ein. :oops:

Außerdem dürfen nun die Schwestern Blut abnehmen. Soweit so gut, in einer Arztpraxis oft ganz normal. Aber da die Schwestern das nie durften, sondern die PJ,ler sind diese nun überfordert, deshalb wollen die dann auch Blut aus dem Port oder der Vigo abnehmen! Hallo ? Haben die noch nie was gehört vom Thrombus, oder dass das für die Vigo auch mist ist. Da ich sowieso kaum noch Venen habe, bringt es doch nix wenn die kaputt geht und wieder eine neue gelegt werden muss. Naja, die Schwester hat dann den Ärzten Bescheid gesagt.

Medikamente sind für Cf`ler grundsätzlich nicht vorrätig - ja - es mag Ausnahmen geben. Aber ein Mittel wie Panzytrat 40.000 sollte permanent vorrätig sein - da hab ich 0 Verständnis für wenn es ausgeht. Stattdessen bekam ich die 20.00er (auch nicht orig.) und durfte dann teilweis 10 oder 11 Stück schlucken - klar das macht doch auch richtig Spaß - kommt vor allem gut im Restaurant an . hihihi

Insgesamt spürt man dass hier das Arbeitsklima miserabel ist. Dies überträgt sich leider auch auf den Patienten und man traut sich auch schon gar nicht mehr zu klingeln, weil man 1. weiß das die Schwestern echt voll im Stress sind und 2. man selber keine Lust hat auf die ungehaltene Art hat.

Alles in allem, wird dort alles sehr lasch gehandelt - das war nicht so - und ich weiß nicht ob sich das jemals bessern wird. Was habt ihr für Erfahrungen mit Köln oder anderen Krankenhäusern gemacht? Für mich stellt sich wirklich die Frage ob ich dort noch gut aufgehoben bin.Denn auch laut Ambulanz bekam ich zu hören dass ich gegen alles resistend bin. Angeblich gibt es kein neues Antibtiotikum, dabei kenn ich die Liste schon seit zig Jahren, es wird doch so viel geforscht Naja, ich kenne noch andere erwachsene CF'ler und wir haben so ein bisschen den Eindruck , dass mehr für die Kinder getan wird, da es ja auch sehr wichtig ist wenn man mit der richtigen Therapie früh anfängt - da ist auch nichts gegeneinzuwenden - aber den älteren kann man nicht mehr so sehr helfen, da die Krankheit schon zuweit forgeschritten ist und letztendlich sowieso die Transplation antsteht - wobei ja die Probleme nicht unbedingt aufhören. :?: :mrgreen:

Re: Erfahrungen: Erwachsenen Station Uk-Köln

BeitragVerfasst: 13.05.2012, 19:53
von Jade
Man man kann ich nur sagen.mehr fällt mir zu dem Text nicht ein. :(